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<title>Latest Artikel Articles</title>
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<description>Articles at Helden.de</description>
<language>de-de</language>
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<title>Aion Morheim Tour</title>
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<pubDate>Sun, 19 Apr 2009 19:49:47 +0200</pubDate>
<description><![CDATA[ <p style="text-align: left;">Nachdem wir euch nun schon so einige Bilder zu AION gezeigt haben, nun dieses Video, das deutlich macht, das die Welt von Aion auch animiert zu gefallen wei&szlig;. Hier seht ihr eine kleine Reise durch die verschiedenen Zonen der Spielwelt.</p>
<p style="text-align: center;">
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<title>AION: Interview mit Senior Game Designer Kyoung Won Choi</title>
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<pubDate>Wed, 08 Apr 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
<description><![CDATA[ <p><strong>1. Wie umfangreich wird die Charaktergestaltung in Aion werden?</strong> <br />
In der Version, die wir auf der Games Convention Leipzig '07 gezeigt haben, konnte man bereits zwischen mehreren unterschiedlichen Frisuren, Haarfarben, Gesichtsformen und Hautfarben w&auml;hlen und die Gr&ouml;&szlig;e des Charakters und seine Stimme einstellen. Es wird auch m&ouml;glich sein, die Augenfarbe zu bestimmen und T&auml;towierungen im Gesicht anzubringen. Im Moment planen wir auch ein Feature, mit dem man die Statur des Charakters w&auml;hlen kann, also ob man einen schlanken oder einen sehr kr&auml;ftig gebauten Charakter haben m&ouml;chte. <br />
<br />
<b>2. Es wurden einmal &bdquo;tauschbare Fl&uuml;gel&ldquo; erw&auml;hnt. Was bedeutet das genau?</b> <br />
Es handelte sich dabei wahrscheinlich um ein Missverst&auml;ndnis. Fl&uuml;gel werden in Aion nicht ge- oder verkauft. Sie k&ouml;nnen aber durch andere Faktoren, wie z.B. den Rang im PvP, ver&auml;ndert werden. <br />
<br />
<b>3. Was wird getan werden, um Gelegenheitsspieler f&uuml;r Aion zu begeistern?</b> <br />
Wir wollen kurzfristig zu erreichende Ziele im Spiel haben, etwa in Form von Quests, die man relativ schnell erledigen kann. Es wird auch angemessene Belohnungen f&uuml;r diese geben. Sehr m&auml;chtige Gegenst&auml;nde wie Waffen oder R&uuml;stungen werden auf verschiedene Weise zu verdienen sein, um es auch Gelegenheitsspielern zu erm&ouml;glichen, langsam auf diese hinzuarbeiten. <br />
<br />
<b>4. Unterscheiden sich die Asmodier sehr stark von den Elyos?</b> <br />
Man wird sehen k&ouml;nnen, dass Asmodier und Elyos eine gemeinsame Herkunftsgeschichte haben. Beiden liegt die menschliche Gestalt zugrunde. Der Unterschied zwischen ihnen wird etwa so sein wie der zwischen Elfen und Dunkelelfen. <br />
<br />
<b>5. Wird man sein eigenes Haus bauen k&ouml;nnen?</b> <br />
Nicht mit der Ver&ouml;ffentlichung des Spiels, aber auf jeden Fall so bald wie m&ouml;glich. Es ist gut m&ouml;glich, dass dies ein Bestandteil der ersten Erweiterung wird. <br />
<br />
<b>6. Wird es Mounts/Reittiere in Aion geben?</b> <br />
Nein. Es gibt im Moment keine Pl&auml;ne, regul&auml;re Mounts in Aion einzuf&uuml;hren. Reisen werden zu Fu&szlig; oder im Flug zur&uuml;ckgelegt. Es wird aber ein Teleportsystem f&uuml;r gro&szlig;e Entfernungen und einen &bdquo;Reiseservice&ldquo; f&uuml;r kurze Strecken geben, bei dem man das Spiel den Flug zum Ziel durchf&uuml;hren l&auml;sst. <br />
<br />
<b>7. Werden die m&ouml;gliche Flugdauer und die Wiederaufladezeit sich mit der Stufe des Charakters ver&auml;ndern?</b> <br />
Nein, vermutlich nicht. Es wird jedoch Gegenst&auml;nde und Fertigkeiten geben, welche diese Zeitspannen ver&auml;ndern k&ouml;nnen. In der Praxis bedeutet dies, dass man mit Erreichen einer h&ouml;heren Stufe auch Zugang zu diesen Fertigkeiten und Gegenst&auml;nden bekommt. <br />
<br />
<b>8. Wie funktionieren Belagerungen in Aion? Gibt es gildenspezifische Vorteile f&uuml;r das Kontrollieren einer Festung?</b> <br />
PvP in Aion spielt sich im Wesentlichen im Abyssus ab. Es gibt mehrere Festungen in Aion, die alle von Spielern im Namen ihrer Gilde eingenommen werden k&ouml;nnen. Eine Belagerung ist im Grunde genommen ein &bdquo;Raid&ldquo;. Zu Beginn werden alle Festungen von den Balaur kontrolliert, und sie werden diese nicht freiwillig hergeben. Die Anf&uuml;hrer einer Gilde organisieren dann ihre Truppen und starten einen Angriff auf die Festung und ihre Verteidiger. Sind die NSC-Verteidiger besiegt, wechselt die Herrschaft &uuml;ber die Festung. Da die K&auml;mpfe im Abyssus stattfinden, ist es immer m&ouml;glich, dass die andere Spielerfraktion in den Angriff oder die Verteidigung eingreift. Hat die Festung erst einmal einen neuen Besitzer, herrscht ein paar Stunden lang Waffenruhe und es kann kein PvP auf dieser Insel stattfinden. Nach dieser Phase ist die Festung jedoch wieder durch Angriffe anderer Fraktionen verwundbar. <br />
Man hat einige Vorteile, wenn man eine Festung kontrolliert. Die Festungen beherbergen NSCs, die ganz besondere Gegenst&auml;nde verkaufen. Auf diese Verk&auml;ufe kann die <br />
kontrollierende Gilde Steuern erheben und damit ein ordentliches Einkommen erzielen. Die herrschenden Gilden haben ebenfalls direkten Zugang zu den Jagdgr&uuml;nden und Ressourcen um die Festung herum. <br />
<br />
<b>9. Werden die Schlachten und Belagerungen in Aion genauso monumental und riesig wie in Lineage II sein?</b> <br />
Der Abyssus ist ein offenes Gebiet mit vielen strategisch bedeutsamen Punkten. Es gibt keine festgelegten Zeiten f&uuml;r Belagerungen oder Schlachten &ndash; diese sind in Aion v&ouml;llig von den Spielern abh&auml;ngig. Es war eines unserer Ziele, nicht wieder wie in Lineage II eine gro&szlig;e Menge an Spielern daf&uuml;r zu ben&ouml;tigen. Auch wenn es technisch gesehen kein Limit gibt und charismatische Anf&uuml;hrer hunderte Spieler f&uuml;r einen Raid gewinnen k&ouml;nnen, sind doch 2 oder <br />
3 Gruppen unter den richtigen Umst&auml;nden genug. <br />
<br />
<b>10. Welche Rolle spielt PvP in Aion?</b> <br />
PvP spielt eine sehr wichtige Rolle in Aion. Um das Bestm&ouml;gliche aus dem Spiel <br />
herauszuholen, sollte man schon irgendwann am PvP teilnehmen. Wir wollen die Nicht-PvPSpieler Schritt f&uuml;r Schritt f&uuml;r PvP begeistern. <br />
Man muss allerdings anmerken, dass es nicht unbedingt notwendig sein wird, am PvP teilzunehmen. Man wird von Stufe 1 bis Stufe 50 gelangen k&ouml;nnen, ohne einen einzigen PvP-Kampf bestreiten zu m&uuml;ssen. Es wird aber auf diese Art ein wenig l&auml;nger dauern, da die lukrativsten Jagdgr&uuml;nde meistens im Abyssus zu finden sind. Ein Feature, das sich im Moment noch in der Planungsphase befindet, beinhaltet Portale in den Elyos- und Asmodiergebieten, die sich zuf&auml;llig &ouml;ffnen. Dadurch w&uuml;rden gelegentlich zuf&auml;llige K&auml;mpfe stattfinden und so auch Spielern niedriger Stufen die Gelegenheit geben, schon einmal PvP-Luft zu schnuppern, ohne st&auml;ndig in Gefahr zu sein, von anderen Spielern angegriffen zu werden. <br />
<br />
<b>11. Was sind die Belohnungen und Anreize f&uuml;r PvPvE?</b> <br />
Die Standardbelohnung f&uuml;r PvPvE ist die gleiche wie in allen anderen K&auml;mpfen: Erfahrung. Man wird im Abyssus durch das Besiegen von Monstern oder auch Spielern Erfahrung sammeln. Durch das Sammeln von &bdquo;PvP-Punkten&ldquo; bekommen Spieler auch Zugang zu sehr guten &bdquo;High-End&ldquo;-Gegenst&auml;nden, die ansonsten h&ouml;chstens durch Crafting hergestellt werden k&ouml;nnten. <br />
Da PvPvE auch stattfindet, um die Kontrolle &uuml;ber eine Festung zu erlangen, gibt es auch indirekte Belohnungen, die das Beherrschen einer Festung mit sich bringt. <br />
<br />
<b>12. Wird es in Aion Tr&auml;nke geben? Wenn ja, wie werden sie wirken?</b> <br />
Mana und Gesundheitstr&auml;nke mit sofortigem Effekt wird man auch in Aion finden. Man wird sie aber nicht im &Uuml;berma&szlig;e nutzen k&ouml;nnen, da erst einige Zeit vergehen muss, bis man nach dem Verwenden eines Trankes den n&auml;chsten benutzen kann. Es wird aber auch Nahrungsmittel mit verschiedenen Effekten auf die Charaktere geben. Nahrungsmittel werden an sich wie ein Buff wirken und es wird jeweils immer nur einer der gleichen Art aktiv sein k&ouml;nnen. <br />
<br />
<b>13. Wie werden gr&ouml;&szlig;ere Updates ins laufende Spiel eingebunden werden?</b> <br />
Ein- oder zweimal im Jahr wird es gro&szlig;e, regelm&auml;&szlig;ige Updates geben. Wie diese <br />
vertrieben/ver&ouml;ffentlicht werden, wird von Region zu Region unterschiedlich sein und ist noch nicht entschieden. <br />
<br />
<b>14. Wird das Wetter Einfluss auf das Gameplay haben?</b> <br />
Dieses Feature musste leider fallen gelassen werden. Das Wetter wird jedoch Einfluss auf das Erscheinen einiger NSCs und Monster haben. <br />
<br />
<b>15. Betrachtet man mal den Inhalt des Spiels, was wird dann dagegen unternommen, dass Aion lediglich ein weiterer &bdquo;Asia-Grinder&ldquo; wird?</b> <br />
Wir glauben, dass das Problem mit asiatischen Spielen war, dass sie nicht gerade sehr komplex gestaltet waren &ndash; sehr simpel. Mit der Ausnahme von Japan waren Rollenspiele bis vor Kurzem nicht unbedingt ein Massenph&auml;nomen und Mainstream-Genre. Um die Spieler an das Genre heranzuf&uuml;hren, wurden die Spiele in ihrem Design absichtlich relativ einfach gehalten. Das war anfangs wohl die beste Entscheidung, da, wie man wei&szlig;, auch viele Spieler den Weg zu Rollenspielen gefunden haben. Die Anspr&uuml;che an ein (Rollen-)Spiel und <br />
die Menge an Inhalt, die es haben muss, sind aber auch in Asien in letzter Zeit enorm angestiegen. Um heutzutage auf dem Markt zu bestehen, muss eine Menge an Spielinhalten geboten werden. Deshalb steht es nicht zur Debatte, einen &bdquo;weiteren Asia-Grinder&ldquo; zu machen. Die Spieler wollen mehr als nur ihre Charaktere weiterzuentwickeln. <br />
Wir haben uns das zu Herzen genommen, indem wir den Fokus auf mehr Quests legen und es den Spielern erm&ouml;glichen, Ressourcen zu verarbeiten sowie ein fortgeschrittenes Kampfsystem zu nutzen. <br />
<br />
<b>16. Was wird f&uuml;r Rollenspieler getan?</b> <br />
Abgesehen von der umfassenden Charaktergestaltung wird Aion eine gro&szlig;e Auswahl an Emotes f&uuml;r die verschiedensten Situationen bieten. Wir planen auch, ein paar spa&szlig;ige und s&uuml;&szlig;e &bdquo;Gegenst&auml;nde&ldquo; ins Spiel einzubauen, die dann au&szlig;er f&uuml;r's Rollenspiel keinen wirklichen Wert besitzen werden. Andere f&uuml;r Rollenspieler interessante Aktivit&auml;ten sind der Abbau von Ressourcen, Crafting/Handwerk, und nat&uuml;rlich k&ouml;nnen auch Nahrungsmittel zubereitet werden. <br />
<br />
<b>17. Wird es eigene Rollenspielserver geben?</b> <br />
Nicht im asiatischen Markt, aber sollte sich herausstellen, dass dies eine gute Bereicherung f&uuml;r eine besondere Region ist, dann liegt die Entscheidung dar&uuml;ber auf regionaler Ebene. <br />
<br />
<b>18. Wird es spezielle Quests f&uuml;r Gilden geben?</b> <br />
Ja, dar&uuml;ber haben wir schon nachgedacht. <br />
<br />
<b>19. Werden Statistiken und Informationen au&szlig;erhalb des Spiels verf&uuml;gbar gemacht werden?</b> <br />
Wir legen gerade noch fest, welche Informationen f&uuml;r andere zur Verf&uuml;gung stehen sollen. Charakterdaten, Gildenstatus und Kontrolle &uuml;ber Festungen/Gildenhallen sind ein paar Sachen, die man wohl online einsehen k&ouml;nnen wird. Es k&ouml;nnte auch eine Art &bdquo;Punktestandstafel&ldquo; geben, auf der man dann die Punktest&auml;nde der Spieler bez&uuml;glich verschiedener Aspekte des Spiels sieht. <br />
Auch wenn es hier nicht ganz dazugeh&ouml;rt, sollte das &bdquo;Helden&ldquo;-System noch Erw&auml;hnung finden. Ein &bdquo;Held&ldquo; zu werden wird nicht einfach, und man wird viel daf&uuml;r tun m&uuml;ssen. Helden werden als menschliche Boss-Mobs agieren und sehr viel schwerer zu besiegen sein als normale Spieler. Die Spieler werden es erfahren, wenn ein Held in der Gegend ist.</p> ]]></description>
</item>
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<title>Auf der RPC 2008</title>
<link>http://www.helden.de/ams/artikel/veranstaltungen/auf-der-rpc-2008.html</link>
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<pubDate>Sun, 27 Apr 2008 00:00:00 +0200</pubDate>
<description><![CDATA[ <p style="text-align: left">Heute geht die RPC in M&uuml;nster zu Ende. Gerd und ich waren f&uuml;r das Heldenteam dort und m&ouml;chten euch einen kleinen Bericht dazu liefern, was es zu sehen gab und wie die Veranstaltung ablief.<br />
Im Gegensatz zum letzten Jahr standen in diesem Jahr drei komplette Hallen zur Verf&uuml;gung und das war auch n&ouml;tig um des Andrangs gerecht zu werden. Das selbstgesetzte Ziel von 25 000 Besuchern d&uuml;rfte erreicht werden.</p>
<div style="margin: 0cm 0cm 10pt">M&uuml;nster an sich ist mit dem Auto gut zu erreichen, da es &uuml;ber Anbindungen aus so ziemlich jeder Richtung gut versorgt ist. Das Gel&auml;nde war auch schnell gefunden und es stehen auch viele Parkpl&auml;tze in der N&auml;he zur Verf&uuml;gung. Daf&uuml;r bezahlt man nat&uuml;rlich aber das ist wohl &uuml;berall so.</div>
<div style="margin: 0cm 0cm 10pt">Zeitiges Kommen sichert gute Pl&auml;tze, ein Satz der sich insbesondere beim Parken bewahrheitet.<br />
Die Kasse scheint recht flott zu arbeiten und nach dem Betreten des Gel&auml;ndes braucht man nirgends mehr seine Karte vorzuzeigen. Die drei Hallen waren in drei Bereiche geteilt.<br />
Es gab die Computerspielhalle, so nenne ich sie einmal, dort fand sich alles was mit der elektronischen Form des Rollenspiels zu tun hatte. Selbst ein allerding gering frequentierter X-Box Stand war zu finden. Die Highlights waren sicherlich &bdquo;Drakensang&ldquo;, &bdquo;Age of Conan&ldquo; und &bdquo;Warhammer online&ldquo;<br />
In dieser Halle fanden sich auch B&uuml;hnen auf denen es rund um die Uhr etwas zu sehen gab. Von Interviews &uuml;ber Musik bis hin zu E-Sports.</div>
<div style="margin: 0cm 0cm 10pt">Zu &bdquo;Age of Conan&ldquo; werde ich euch morgen noch einen separaten Artikel abliefern, denn dazu durfte ich mich mit dem internationalen und dem deutschen Community Manager unterhalten und mir auch einiges ansehen. Nur soviel: Definitiv die hei&szlig;esten Hostessen der Messe und Ich will es haben!</div>
<div style="margin: 0cm 0cm 10pt">&bdquo;Drakensang&ldquo; macht einen sehr guten Eindruck. Sowohl optisch, als auch von der Umsetzung des DSA Regelwerkes. Von der Story gab es im Demomodus nicht so viel zu erleben,&nbsp;nur einige wirklich liebevoll designte NSC zu befragen. Es scheint so, als w&auml;re noch viel zu tun, bis es auf den Markt kommen kann, denn auch der Demo am Stand war ihr Status als Entwicklung noch deutlich anzumerken. Sehr positiv viel die &nbsp;Pr&auml;sentation am Stand auf. An jedem Rechner stand jemand daneben, der Erkl&auml;rungen abgab und wirklich kompetent sowohl zum Spiel als solches, als auch zu DSA war.</div>
<div style="margin: 0cm 0cm 10pt">&bdquo;Warhammer online&ldquo; entt&auml;uschte mich vom kurzen Eindruck auf der Messe. Zum einen ist die Grafik nicht wirklich mehr auf dem aktuellen Level, hier hat man sicher zu Gunsten &nbsp;der, bei einem PvP orientierten Spiel extrem wichtigen Performance Abstriche gemacht. Aber auch die Steuerung konnte nicht wirklich &uuml;berzeugen. Da aber nur eine Arte Bombrun gespielt wurde und nicht das wirkliche Spiel gezeigt wurde, will ich hier noch kein wirkliches Urteil abgeben, denn das war zu wenig um konkret etwas dazu zu sagen.</div>
<div style="margin: 0cm 0cm 10pt">Halle zwei war den Pen und Paper Herstellern vorbehalten. Hier war auch so ziemlich alles vertreten, was am deutschen Markt in dieser Richtung vorhanden ist. Die wirklichen Neuheiten gab es aber nicht zu bestaunen. Ich pers&ouml;nlich h&auml;tte mich auf &bdquo;Traveller&ldquo; aus dem Sonnenfesten Verlag gefreut, leider gab es das aber nicht zu sehen. Die Hersteller zeigten ihre komplette Produktpalette und dazwischen waren auch einige H&auml;ndler vor Ort, die bisweilen wahnsinnig g&uuml;nstige Preise hatten. Der &nbsp;geneigte RPGler h&auml;tte sich dort eindecken k&ouml;nnen bis dort hinaus.<br />
Was hier noch Ausbauf&auml;hig ist, die Pr&auml;sentation. Wenn man neue Leute ansprechen will, dann muss einfach mehr kommen, als seine Produkte auf einem Regal oder Tisch hinzustellen. Eine bessere Gelegenheit neue Leute auf Pen &amp; Paper aufmerksam zu machen, hat man sonst nicht. &nbsp;</div>
<div style="margin: 0cm 0cm 10pt">Halle drei war ebenfalls f&uuml;r die Rollenspieler vorbehalten. Hier fanden sich die kleinen und gro&szlig;en Fanprojekte denen auf der RPC kostenlos die M&ouml;glichkeit geboten wurde sich zu pr&auml;sentieren. Dazu kamen Meterlange Spieltische, die auch gut frequentiert waren. Wenn nicht gerade gespielt wurde, dann boten sie auch eine M&ouml;glichkeit sich einmal auszuruhen.</div>
<div style="margin: 0cm 0cm 10pt">Im Au&szlig;enbereich fanden sich vier gro&szlig;e Zelte in denen rund um die Uhr Vorlesungen und Seminare angeboten wurde. Diese waren recht unterschiedlich frequentiert. Bei manchen sa&szlig;en 5 Leute und bei anderen konnte das Zelt nicht alle Teilnehmer fassen. Vielleicht sollte man im n&auml;chsten Jahr auf unterschiedlich gro&szlig;e Zelte ausweichen. Auch die schalld&auml;mmenden Eigenschaften eines Zeltes sind nicht unbedingt einer Lesung zutr&auml;glich.</div>
<div style="margin: 0cm 0cm 10pt">Der Au&szlig;enbereich bot zus&auml;tzlich noch einen nennen wir es Mittelaltermarkt, dort wurden diverse Dinge angeboten. Das DRK war dort und man konnte gleich zu Blutspende antreten um sich mit kostenlosem Essen und Getr&auml;nken belohnen zu lassen. Angesichts der recht hohen Messepreise (Die Cola 3,50) keine dumme Idee war. <br />
Der K&ouml;nig des Platzes, war aber eindeutig der Kartoffelpuffermann. Immer eine lange Schlange und er war voll im Stress, aber trotzdem gut drauf um jedem Kunden noch mit einem Spruch zu versorgen. Gerd und ich &uuml;berlegen ernsthaft im n&auml;chsten Jahr selber Kartoffelpuffer zu verkaufen, denn der Mann d&uuml;rfte bei Kassensturz vor Lachen nicht in den Schlaf kommen.<br />
Es gab Musik, Blind Gurdian baten zur Signierstunde und die Lifejugger boten st&uuml;ndlich Action.<br />
Sehr viele Gewandete waren ebenso unterwegs.</div>
<div style="margin: 0cm 0cm 10pt">Im Tagesverlauf zeigten sich auf der Messe auch viele Besucher, denen das Wort Rollenspieler noch nicht auf die Stirn geschrieben war. Erwachsene und Kinder, die hier wohl den ersten Kontakt mit dem Spielbereich schlossen. Ein positiver Nebeneffekt des Events.</div>
<div style="margin: 0cm 0cm 10pt">Nun muss ich leider auch ein paar negative Anmerkungen zu diesem Event machen. Zwei Sachen waren nicht so optimal. Zum einen gab es zu wenige Papierk&ouml;rbe und so fand sich sp&auml;testens ab Mittag die eine oder andere Abfallecke im Messebereich. Es war nicht so, das die Papierk&ouml;rbe zu volle waren, sie wurden auch regelm&auml;&szlig;ig geleert, sie waren einfach zu weit voneinander entfernt und nicht immer leicht aufzufinden. Die andere Sache war die Lautst&auml;rke, die besonders in der Computerhalle schon schmerzhaft war. Zu viele Events stritten sich in der Halle um Aufmerksamkeit und so entstand ein akustisches Chaos. Ich denke im n&auml;chsten Jahr wird eine weitere Halle hinzukommen, die dieses Problem entsch&auml;rft.</div>
<div style="margin: 0cm 0cm 10pt">Die RPC ist auf dem besten Weg die &bdquo;Spiel&ldquo; in Essen als Megaevent f&uuml;r Rollenspieler abzul&ouml;sen. Eine derartige Konzentration von f&uuml;r Rollenspieler interessanten Themen und Ausstellern findet man in Essen nicht. Als Rollenspieler ist die RPC das wohl umfassendste Event das er in Deutschland besuchen kann.</div>
<p style="text-align: center"><img height="450" width="600" align="middle" alt="" src="/userfiles/image/RPC08/rpc1.jpg" /></p>
<p style="text-align: center">Andrang am Eingang</p>
<p style="text-align: center">
<div style="page-break-after: always"><span style="display: none">&nbsp;</span></div>
</p>
<p style="text-align: center"><img height="450" width="600" align="middle" alt="" src="/userfiles/image/RPC08/rpc2.jpg" /></p>
<p style="text-align: center">Die Spieltische werden besetzt</p>
<p style="text-align: center"><img height="450" width="600" alt="" src="/userfiles/image/RPC08/rpc3.jpg" /></p>
<p style="text-align: center">Gr&uuml;nde warum man auf einem LARP keinen Magier spielen sollte:<br />
1. Diese Dinger stellen deine Zauber dar.</p>
<p style="text-align: center"><img height="450" width="600" alt="" src="/userfiles/image/RPC08/rpc4.jpg" /></p>
<p style="text-align: center">Preisfrage: Was stellt die Firma Chessex her?</p>
<p style="text-align: center"><img height="800" width="600" alt="" src="/userfiles/image/RPC08/rpc5.jpg" /></p>
<p style="text-align: center">Cthulhu Heroclix - wie geil ist der denn?</p>
<p style="text-align: center"><img height="450" width="600" alt="" src="/userfiles/image/RPC08/rpc6.jpg" /></p>
<p style="text-align: center">Chillen auf dem Innenhof, ein Bild das man auch aus Essen kennt.</p>
<p style="text-align: center"><img height="450" width="600" alt="" src="/userfiles/image/RPC08/rpc7.jpg" /></p>
<p style="text-align: center">es darf gespielt werden</p>
<p style="text-align: center"><img height="450" width="600" alt="" src="/userfiles/image/RPC08/rpc8.jpg" /></p>
<p style="text-align: center">reichlich Betrieb</p>
<p style="text-align: center"><img height="450" width="600" alt="" src="/userfiles/image/RPC08/rpc9.jpg" /></p>
<p style="text-align: center">Das Treiben im Freien</p>
<p style="text-align: center"><img height="489" width="600" alt="" src="/userfiles/image/RPC08/rpc10.jpg" /></p>
<p style="text-align: center">Sauron naht</p>
<p style="text-align: center">
<div style="page-break-after: always"><span style="display: none">&nbsp;</span></div>
</p>
<p style="text-align: center"><img height="450" width="600" alt="" src="/userfiles/image/RPC08/draken1.jpg" /></p>
<p style="text-align: center">Der Drakensang Stand</p>
<p style="text-align: center"><img height="450" width="600" alt="" src="/userfiles/image/RPC08/draken2.jpg" /></p>
<p style="text-align: center">Der erste Ort</p>
<p style="text-align: center"><img height="450" width="600" alt="" src="/userfiles/image/RPC08/draken3.jpg" /></p>
<p style="text-align: center">Gerd spielt Drakensang und quetscht den freundlichen Standbetreuer aus</p>
<p style="text-align: center"><img height="450" width="600" alt="" src="/userfiles/image/RPC08/rpc11.jpg" /></p>
<p style="text-align: center">Die Beucher in der Computerhalle</p>
<p style="text-align: center"><img height="663" width="670" alt="" src="/userfiles/image/RPC08/rpc12.jpg" /></p>
<p style="text-align: center">Die Untoten Horden rekrutieren Nachwuchs</p>
<p style="text-align: center"><img height="534" width="600" alt="" src="/userfiles/image/RPC08/rpc13.jpg" /></p>
<p style="text-align: center">aufwendig gewandet</p>
<p style="text-align: center"><img height="412" width="600" alt="" src="/userfiles/image/RPC08/rpc14.jpg" /></p>
<p style="text-align: center">ein eindrucksvoller Untoter</p>
<p style="text-align: center"><img height="564" width="600" alt="" src="/userfiles/image/RPC08/rpc15.jpg" /></p>
<p style="text-align: center">Und noch mehr der finsteren Horden</p>
<p style="text-align: center"><img height="432" width="600" alt="" src="/userfiles/image/RPC08/link.jpg" /></p>
<p style="text-align: center">Auch Link haben wir getroffen</p>
<p style="text-align: center">
<div style="page-break-after: always"><span style="display: none">&nbsp;</span></div>
</p>
<p style="text-align: center"><img height="450" width="600" alt="" src="/userfiles/image/RPC08/rpc16.jpg" /></p>
<p style="text-align: center">Mad Christoph der Entdecker</p>
<p style="text-align: center"><img height="450" width="600" alt="" src="/userfiles/image/RPC08/rpc17.jpg" /></p>
<p style="text-align: center">Der Stand von Lost Ideas war definitiv der coolste.</p>
<p style="text-align: center"><img height="451" width="600" alt="" src="/userfiles/image/RPC08/rpc18.jpg" /></p>
<p style="text-align: center">und die Jungs haben richtig Party gemacht</p>
<p style="text-align: center"><img height="404" width="600" alt="" src="/userfiles/image/RPC08/rpc19.jpg" /></p>
<p style="text-align: center">Am Ende des TAges bleibt die gro&szlig;e Ersch&ouml;pfung</p>
<p style="text-align: center">&nbsp;</p> ]]></description>
</item>
<item>
<title>Aus dem Herzen Asiens - Die Mongolen 2</title>
<link>http://www.helden.de/ams/artikel/klugscheissen/aus-dem-herzen-asiens-die-mongolen-2.html</link>
<guid>http://www.helden.de/ams/artikel/klugscheissen/aus-dem-herzen-asiens-die-mongolen-2.html</guid>
<pubDate>Wed, 08 Apr 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
<description><![CDATA[ <p>Wieso waren die Mongolen so gut? Daf&uuml;r mu&szlig; man einen Blick auf ihre Lebensweise und ihre Heeresstrategie werfen und einen Vergleich mit den anderen V&ouml;lkern dieser Zeit ziehen. <br />
Das Heer der Mongolen war gegliedert in Zehner-, Hunderter-, Tausender- und Zehntausender-Gruppen. Jede Einheit war von Offizieren gef&uuml;hrt, die nach Verdienst und nicht nach Gunst oder Geburt ernannt worden waren. S&uuml;b&uuml;tei, Feldherr der Mongolen im europ&auml;ischen Feldzug, war beispielsweise von recht niedrigem Stand, trotzdem gehorchten ihm die Mitglieder des K&ouml;nigshauses ohne Widerworte. <br />
In Europa hatte man zu der Zeit haupts&auml;chlich gar nicht oder nur schwach strukturierte Heerhaufen, die von Adeligen gef&uuml;hrt wurden, die nun milit&auml;risch f&auml;hig sein konnten oder auch nicht. <br />
Der Mongole wurde in ein diszipliniertes und kriegerisches Leben hineingeboren. Von Kindesbeinen an ritt er. Wenn er nicht k&auml;mpfte, jagte er &ndash; was wiederum die Kampff&auml;higkeiten schulte. Der normale Mongole konnte problemlos 60 Kilometer pro Tag reiten und nachts auf nacktem Boden schlafen &ndash; bei jedem Wetter. Jeder Mongole besa&szlig; drei bis vier Ersatzpferde und konnte die Pferde im Gallopp wechseln. War eines m&uuml;de, wechselte er auf ein anderes. Das m&uuml;de Pferd konnte sich so im Gallopp erholen, da es der Traglast enthoben war. <br />
Die mongolische Hauptwaffe war ein doppelt gekr&uuml;mmter Bogen mit einer gewaltigen Zugkraft von 160 Pfund. Damit konnte er ein Ziel bis auf 300 Meter Entfernung treffen. Damit &uuml;bertrifft er sogar den englischen Langbogensch&uuml;tzen! <br />
Seine R&uuml;stung bestand aus leichter, wattierter Lederkleidung. <br />
Eine weitere Waffe der Mongolen war eine Lanze mit einer gekr&uuml;mmten Klinge wie von einem Krumms&auml;bel. <br />
Es gab zudem Scharfsch&uuml;tzenb&ouml;gen f&uuml;r Infanteristen und verschiedene Arten von Pfeilen, abh&auml;ngig von Ziel und Distanz. Zus&auml;tzlich gab es f&uuml;r Handgemenge eine Streitaxt, Stricke (zum Einfangen und Wegschleifen des Gegners) und Kriegsausr&uuml;stung (Nahrung, Ersatzsehnen usw.). <br />
<br />
W&auml;hrend im europ&auml;ischen Mittelalter die Schlachten h&auml;ufig aus Aufeinander-Einpr&uuml;geln bestand, hielten die mongolischen Heerf&uuml;hrer ihre Armeen immer auf Distanz zum Gegner und schossen ihn mit dem Bogen nieder. Dabei nutzten sie vorallem die hohe Beweglichkeit ihrer eigenen Truppen. <br />
Der Feind kam also gar nicht in den Nahkampf mit den Mongolen &ndash; au&szlig;er, die Mongolen initiierten diesen Nahkampf. Zudem waren die schwer ger&uuml;steten Panzerreiter der europ&auml;ischen Armeen zu langsam, um die Mongolenreiter auszuman&ouml;vrieren. <br />
Auf dem Gefechtsfeld f&uuml;hrte der mongolische Heerf&uuml;hrer seine Armee mit einem Signalsystem aus bunten Fahnen. So konnte er mit einem Zeichen tausende Soldaten schwenken, vorr&uuml;cken lassen, zur&uuml;ckfallen lassen usw. Die Befehle wurden immer ohne Z&ouml;gern ausgef&uuml;hrt. F&uuml;r viele Jahrhunderte sollte dies einmalig in der Welt bleiben. <br />
Um so gewaltige Reiche wie das mongolische zu verwalten (das sich schlie&szlig;lich von Vietnam bis zum Mittelmeer erstreckte), brauchte man gute Nachrichtenwege. Dies wurde mit speziellen &bdquo;Pfeilreitern&ldquo; erreicht. Dies waren schnelle Langstreckenboten. Sie wurden bei Beginn einer Reise einbandagiert, um die Haut zu schonen. Sie schliefen im Sattel und erhielten an jeder Rastst&auml;tte immer die besten Pferde. So konnten sie in wenigen Tagen hunderte Kilometer zur&uuml;cklegen. <br />
<br />
Bei der Taktik herrschte das Prinzip &bdquo;getrennt marschieren, vereint schlagen&ldquo; vor, wie es im 19. Jahrhundert von Moltke in der preu&szlig;isch-deutschen Armee predigte. <br />
Man fand niemals einen gro&szlig;en mongolischen Heerhaufen, der sich gleich einer europ&auml;ischen Armee durch die Ebene walzte. Die mongolischen Truppenverb&auml;nde marschierten getrennt in gewisser Entfernung und vereinigten sich dann blitzartig zum Angriff. <br />
Ihre Disziplin und ihre Effizienz war, kombiniert mit ihrem Eroberungs- und Vernichtungswillen, eine Katastrophe f&uuml;r zahlreiche L&auml;nder des euro-asiatischen Kontinents. <br />
China verlor in der Zeit der Mongolenkriege 30 Prozent seiner Bev&ouml;lkerung. <br />
Das choremische Reich und Persien wurden vollst&auml;ndig zerst&ouml;rt. Die Menschen dort verloren ihre Reicht&uuml;mer, alle Besitzungen und die Bew&auml;sserungssysteme der Antike und mu&szlig;ten bei Null anfangen. <br />
Irak und Syrien wurden 60 Jahre von den Mongolen heimgesucht. Das einst bl&uuml;hende, liberale und den Wissenschaften offenstehende Kalifat von Bagdad wurde vollst&auml;ndig ausradiert. Danach setzte der Konservativismus und der Fundamentalismus ein. Manche Historiker f&uuml;hren die fundamentalistische und fortschrittsfeindliche Haltung des heutigen Islams auf dieses Ereignis zur&uuml;ck &ndash; denn seit diesem Zeitpunkt gab es keinen gr&ouml;&szlig;eren politischen Schwenk mehr in der arabischen Welt und ihre L&auml;nder brachten es nicht mehr zum einstigen Weltruhm. <br />
<br />
&Auml;hnliches gilt f&uuml;r Ru&szlig;land. Das kiewer Reich war ein westlich-orientiertes, modernes und aufgeschlossenes Reich. Als die Mongolen durchzogen und es vernichteten, blieb von Ru&szlig;land nur das konservative und brutale F&uuml;rstentum Nowgorod-Moskau &uuml;brig, welches sich unter Ivan dem Schrecklichen zum heutigen Russland entwickelte. Die fremdenfeindliche Haltung der Russen wird ebenfalls auf dieses Ereignis zur&uuml;ckgef&uuml;hrt. <br />
Beide V&ouml;lker mu&szlig;ten erleben, wie alles, was sie im liberalen Geist erbaut und geschaffen hatten, zerst&ouml;rt wurde &ndash; und wie scheinbar der konservative und starrsinnige Geist des Fundamentalismus und Fremdenhass all das wieder zur&uuml;ckeroberte und sie sch&uuml;tzte. Diese fehlerhafte Schlu&szlig;folgerung hat bis heute Auswirkungen auf Geisteshaltung und Tagespolitik. <br />
<br />
<b>Aaron</b></p> ]]></description>
</item>
<item>
<title>Aus dem Herzen Asiens - Die Mongolen 3</title>
<link>http://www.helden.de/ams/artikel/klugscheissen/aus-dem-herzen-asiens-die-mongolen-3.html</link>
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<pubDate>Wed, 08 Apr 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
<description><![CDATA[ <p style="text-align: left"><strong>Der Feldzug in Europa</strong> <br />
<br />
Anfang Januar 1241 sammelten die Mongolen ihre Truppen in der heutigen Grenzregion Wei&szlig;ru&szlig;land/Ukraine. S&uuml;b&uuml;tei teilte seine Armee in 3 Gruppen auf. <br />
Die erste Gruppe marschierte als Flankenarmee durch Polen in Richtung Deutschland. S&uuml;b&uuml;tei marschierte mit der Hauptmacht durch die Karpaten auf Ungarn zu, w&auml;hrend eine dritte Gruppe in Richtung Balkan/Serbien marschierte. <br />
Im Fr&uuml;hjahr war es dann soweit &ndash; Europa erwartete den harten Schlag der Mongolen und stellte sich. <br />
<br />
Im Norden sammelte Herzog Heinrich Truppen aus Deutschland, Polen und den Orden der Tempelritter und der Deutschritter und stellte sich den Mongolen. Im S&uuml;den sammelte K&ouml;nig B&eacute;la von Ungarn seine Soldaten. Es kam Schlag auf Schlag:</p>
<p style="text-align: center"><br />
<br />
<img height="200" alt="Der Vormarsch der mongolischen Flankenarmee in Polen" hspace="10" src="http://www.hennek-homepage.de/schlesien/mongolen1241.jpg" align="center" border="0" /> <br />
<i>Der Vormarsch der mongolischen Flankenarmee in Polen</i> <br />
&nbsp;</p>
<p style="text-align: left"><br />
9. April 1241: <br />
Schlacht bei Liegnitz zwischen 30.000 Europ&auml;ern (Deutsche, Polen, Tempelritter, Deutschritter) und einer 20.000 Mann starken mongolischen Streitmacht aus Richtung Nordpolen. Der erste Angriff der schweren Ritter durchbricht die mongolischen Linien, diese ziehen sich zur&uuml;ck. Die Europ&auml;er setzen nach und tappen in die mongolische Falle &ndash; nahezu das gesamte europ&auml;ische Heer wird vernichtet. <br />
Die mongolische Falle war eine klassisch-mongolische Taktik: Die Kavallerie zieht sich zur&uuml;ck und reitet schnell. Dann f&auml;chert sie pl&ouml;tzlich auf und kehrt um. Verst&auml;rkungen unterst&uuml;tzen sie und fallen &uuml;ber die desorganisierten Verfolgertruppen her. <br />
<br />
10. April 1241: <br />
Einen Tag nach dem Sieg des Ablenkungsheeres (!) im Norden, siegt General S&uuml;b&uuml;tei mit seiner Hauptmacht in Ungarn. <br />
<br />
In den ersten Tagen des Aprils 1241 hatte er mit seinem Heer in 3 Tagen 400 Kilometer zur&uuml;ckgelegt &ndash; eine Strecke, die an die Vormarschdistanzen des deutschen Heers im Herbst 1941 in Ru&szlig;land erinnert. Als S&uuml;b&uuml;tei &uuml;ber die ungarischen Felder zog, verlie&szlig; der ungarische K&ouml;nig B&eacute;la seine Hauptstadt Buda, um ihm entgegenzutreten. S&uuml;b&uuml;tei zog sich auf die Sajo-Br&uuml;cke zur&uuml;ck und befestigte sich dort. Am 10. April griff B&eacute;la an und eroberte die Br&uuml;cke. Mit Wagenburgen befestigte er die Br&uuml;cke. Damit hatte er seinen Untergang besiegelt. <br />
<br />
Die Mongolen hatten weiter s&uuml;dlich eine Furt entdeckt. Die H&auml;lfte der Armee &uuml;berquerte hier mit S&uuml;b&uuml;tei den Flu&szlig;, w&auml;hrend die anderen H&auml;lfte unter Batu Khan zur&uuml;ckblieb. <br />
Im Morgengrauen griff Batu Khan frontal die Ungarn an. Als sich diese gegen Batu&rsquo;s Truppen stellten, fiel ihnen S&uuml;b&uuml;tei in den R&uuml;cken &ndash; die Ungarn waren eingekesselt. Stundenlang bombardierten die Mongolen die Ungarn mit Pfeilen, Katapulten, brennendem Teer und chinesischen Knallk&ouml;rpern. Die Ungarn wurden durch das Artilleriebombardement m&uuml;rbe geschossen &ndash; wie die Franzosen und Deutschen im 1. Weltkrieg. <br />
<br />
Dann pl&ouml;tzlich &ouml;ffnete sich eine L&uuml;cke in der mongolischen Umkreisung. Ein paar der Ungarn st&uuml;rmten verzweifelt durch diese L&uuml;cke und schienen zu entkommen. Nun gab es bei den Ungarn kein Halten mehr und alles floh durch diese L&uuml;cke &ndash; nat&uuml;rlich wieder eine Falle. Die Ungarn, nun ohne Deckung, wurden nahezu vollst&auml;ndig vernichtet. K&ouml;nig B&eacute;la entkam knapp und floh auf eine Adria-Insel. Die Mongolen hatten Ungarn unterworfen. <br />
<br />
Sie lie&szlig;en ihre Pferde weiden und ruhten sich im Sommer aus. Westeuropa wartete auf den n&auml;chsten Schlag, den niemand auffangen konnte. Friedrich II., der r&ouml;misch-deutsche Kaiser, befand sich grade im Konflikt mit dem r&ouml;mischen Papst und die deutschen Adeligen waren zu sehr mit sich selbst besch&auml;ftigt &ndash; sie zeigten keinerlei Ambition, sich gegen die Mongolen zu verb&uuml;nden. <br />
<br />
Nur Ludwig IX. von Frankreich wollte sich den Mongolen entgegenstemmen. Doch seine Ritterarmee war nur ein paar tausend Mann stark und damit wesentlich schw&auml;cher als das erfolglose europ&auml;ische Heer bei Liegnitz. <br />
<br />
Zum Gl&uuml;ck von Europa starb just in dem Moment der Gro&szlig;khan in der Mongolei und alle Truppenf&uuml;hrer und S&ouml;hne mu&szlig;ten in die Mongolei zur&uuml;ckkehren, um einen neuen Gro&szlig;khan zu w&auml;hlen. Dank des Pfeilreitersystems wurden auch die europ&auml;ischen Armeef&uuml;hrer sehr schnell informiert. Das schutzlose Europa, von dem nichts &uuml;briggeblieben w&auml;re, verdankt seine Existenz dem ungesunden Lebensstil des Gro&szlig;khans &Uuml;gedei. <br />
<br />
Die einzigen, die vom Mongolensturm 1241 ein wenig profitierten, waren die Byzantiner. Das Lateinisches Kaiserreich, das die Kreuzritter 1204 mit der Eroberung Konstantinopels errichtet hatten, zerfiel und wurde wieder Kernland des byzantinischen Reiches. Die mongolischen Invasoren in Kleinasien banden zudem seldschukische Verb&auml;nde bis ins Jahr 1244. Die Seldschuken waren ein Turkvolk aus Zentralasien, welches die Byzantiner seit dem 11. Jahrhundert mit Krieg &uuml;berzog. In den paar Jahren der Mongolenangriffe hatten die Byzantiner gen&uuml;gend &bdquo;Pause&ldquo;, um sich zu erholen und weitere 200 Jahre zu existieren. <br />
<br />
<b>Aaron</b><br />
&nbsp;</p> ]]></description>
</item>
<item>
<title>Aus dem Herzen Asiens - Die Mongolen 4</title>
<link>http://www.helden.de/ams/artikel/klugscheissen/aus-dem-herzen-asiens-die-mongolen-4.html</link>
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<pubDate>Wed, 08 Apr 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
<description><![CDATA[ <p>Als 1242 &Uuml;gedei starb, war Europa erstmal gerettet. Die Mongolen kamen nie mehr nach Europa, sondern orientierten sich in andere Richtungen. Sie griffen Japan und Vietnam an &ndash; und wurden dort geschlagen. Zudem wurde ein mongolisches Heer 1284 von einer &auml;gyptischen Mamelukken-Armee in Pal&auml;stina geschlagen, was den Unbesiegbarkeits-Nimbus der Mongolen brach. <br />
<br />
Die mongolische Herrschaft in China hielt nicht wirklich lange. Unter Kublai Khan (1259-1294) nahmen chinesische Truppen an erfolglosen Unternehmungen gegen Japan, Burma und Java teil. 1368 wurden die Mongolen aus China durch die Ming-Kaiser vertrieben. <br />
<br />
Die Landungen in Japan waren sehr verlustreich. Die Japaner wurden damals von den Shogunen und Samurai beherrscht und waren ein sehr starkes und militaristisches Volk. <br />
1274 fielen die Mongolen in das Land ein. Einen Tag lang wehrten sich die Japaner verbissen; ein aufkommender Sturm beendete dann die mongolische Invasion, die Mongolen zogen sich nach Korea zur&uuml;ck. <br />
<br />
7 Jahre lang bereiteten sich die Japaner auf eine weitere Invasion vor. Sie bauten schwere K&uuml;stenbefestigungen und eine gro&szlig;e Flotte. Als 1281 die Mongolen zur&uuml;ckkamen, stie&szlig;en sie auf z&auml;hen japanischen Widerstand. 7 Wochen lang wurde hart und verbissen gek&auml;mpft, sowohl zu Lande als auch zu Wasser. Und erneut beendete ein Sturm die mongolische Invasion. Daher wird dieser Sturm in Japan &bdquo;G&ouml;tterwind&ldquo; &ndash; &bdquo;Kamikaze&ldquo; genannt.</p>
<p><br />
<br />
<img height="200" alt="Das Mongolenreich im 13. Jahrhundert, auf dem H&ouml;hepunkt der Macht" hspace="10" src="http://www.tu-berlin.de/fb1/AGiW/Auditorium/FAByzIsl/SO7/MongR.gif" align="center" border="0" /> <br />
<i>Das Mongolenreich im 13. Jahrhundert, auf dem H&ouml;hepunkt der Macht</i></p>
<p><br />
<br />
<br />
<b>Teil 2: Die sp&auml;ten Mongolen unter Timur Lenk</b> <br />
<br />
Unter Timur Lenk starteten die Mongolen Anfang des 15. Jahrhunderts noch einmal eine Offensive in den Nahen Osten, die letztlich auch Europa h&auml;tte bedrohen k&ouml;nnen. Das ungeliebte osmanische Reich, was damals Europa in Angst und Schrecken versetzte und die schwachen &Uuml;berreste des im katholischen Europa unbeliebten, weil orthodoxen, byzantinischen Reiches waren die einzigen Abwehrbollwerke gegen den erneuten Mongolensturm. <br />
<br />
Nach viel Gepl&auml;nkel und diplomatischen Beleidigungstiraden und den &uuml;blichen Hinrichtungen von Boten war Anfang 1402 Timur Lenk&rsquo;s Armee in Richtung Kleinasien losmarschiert. Der etwas unvorsichtige und selbstsichere Sultan Bajasid marschierte mit seinem Heer den Mongolen entgegen und stellte sich ihnen in der Cubuk-Ebene bei Ankara.&nbsp;<br />
<br />
<br />
28. Juli 1402: <br />
Schlacht in der Cubuk-Ebene n&ouml;rdlich von Ankara.&nbsp;<br />
<br />
T&uuml;rkisches Heer: 70.000 Mann, befehligt von Sultan Bajasid (pers&ouml;nlich). Zentrum: 10.000 Janitscharen (Elite-Verband); linker Fl&uuml;gel Suleiman, Sohn des Sultans; rechter Fl&uuml;gel Stephan Lazarevich, sein serbischer Vasall, mit europ&auml;ischen Truppen. Tartarische Reiter in der ersten Linie. <br />
Timur&rsquo;s Heer: 160.000 Mann, zum Gro&szlig;teil aus zentralasiatische V&ouml;lkern bestehend: Turkmenen, Kasachen, Kirgisen, Tartaren und Uiguren. <br />
<br />
Die Tartaren der T&uuml;rken liefen gleich als erstes zu ihren mongolischen Br&uuml;dern &uuml;ber, da sie nicht gegen Stammesbr&uuml;der k&auml;mpfen wollten. Die so geschw&auml;chte Armee der T&uuml;rken mu&szlig;te bald das Feld r&auml;umen. <br />
<br />
Bajasid zog sich auf einen H&uuml;gel zur&uuml;ck und k&auml;mpfte dort defensiv. Letztlich wurde er besiegt und gefangengenommen. Ein Sohn von ihm, Musa, wurde ebenfalls gefangen, ein anderer, Mustafa, wurde vermutlich get&ouml;tet. Bajasid wurde beim mongolischen Vormarsch durch Anatolien erniedrigt und &ouml;ffentlich gedem&uuml;tigt. Zudem wurde seine Ehefrau von Timur Lenk gesch&auml;ndet. Nach 8 Monaten Gefangenschaft starb Bajasid als gebrochener Mann. <br />
Timur Lenk pl&uuml;nderte danach die osmanische Hafenstadt Brussa auf &Uuml;belste und eroberte danach Smyrna, welches von lateinischen Johanniter-Rittern besetzt war. Diese k&auml;mpften verbissen, aber auf verlorenem Posten. Von der Stadt blieben nur rauchende Tr&uuml;mmer &uuml;brig. <br />
<br />
Viele T&uuml;rken flohen &uuml;ber den Bosporus in die europ&auml;ischen L&auml;nder des osmanischen Reiches. Die Byzantiner mobilisierten ihre letzten paar Truppen und warteten auf den Schlag der Mongolen. <br />
<br />
Gl&uuml;cklicherweise zog sich Timur Lenk daraufhin aus Kleinasien zur&uuml;ck, da es ihm nach neuen L&auml;ndern d&uuml;rstete und Europa gl&uuml;cklicherweise nicht seinen Geschmack traf. Die Osmanen konnten von ihren europ&auml;ischen Besitzungen aus Kleinasien wieder besetzen. <br />
<br />
<b>Aaron</b></p> ]]></description>
</item>
<item>
<title>Aus dem Herzen Asiens - Die Mongolen 5</title>
<link>http://www.helden.de/ams/artikel/klugscheissen/aus-dem-herzen-asiens-die-mongolen-5.html</link>
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<pubDate>Wed, 08 Apr 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
<description><![CDATA[ <p>Interessanterweise stammen die Hunnen unter Attila und die Magyaren, die heutigen Ungarn, ebenfalls von den Mongolen ab. Jedes dieser V&ouml;lker zog gen Westen und wurde dort letzten Endes geschlagen &ndash; nur die Mongolen unter &Uuml;gedei nicht. <br />
<br />
<b>Die Hunnen</b> <br />
<br />
Sie waren ein mongolisches Reitervolk, mit dem sich die Chinesen 207 v.Chr. bis 39 n.Chr. herumschlagen mu&szlig;ten. Die Chinesen konnten sie schlie&szlig;lich besiegen und nach Westen abdr&auml;ngen. Der Hunnen-Zug nach Westen l&ouml;ste hier die V&ouml;lkerwanderungen aus, die das westr&ouml;mische Reich destabilisierte und letztlich zerst&ouml;rte. <br />
<br />
Die Hunnen waren im Westen bereits vor Attila bekannt, hatten sie doch ab und zu auf Seiten germanischer und r&ouml;mischer Heere gek&auml;mpft. Nun aber marschierten sie vereint unter Attila gegen die westlichen V&ouml;lker. <a href="http://www.helden.de/amazon/amazon.cgi?input_string=Mongolen&amp;input_mode=books-de"></a> <br />
&nbsp;</p>
<p><br />
<br />
<img height="200" alt="Hunnenreiter auf dem Vormarsch" hspace="10" src="http://www.layline.de/geschichte/hunnenreiter2_normal.jpg" align="center" border="0" /> <br />
<i>Hunnenreiter auf dem Vormarsch</i> <a href="http://www.helden.de/amazon/amazon.cgi?input_string=Mongolen&amp;input_mode=books-de"></a></p>
<p><br />
<br />
Ihre wichtigste Waffe war die Psychologie. Ihr fremdartiges Aussehen, ihre Wildheit und ihre Brutalit&auml;t schufen eine Atmosph&auml;re der Angst. Auch sie waren hervorragende Reiter &ndash; sie konnten problemlos 150 Kilometer pro Tag reiten und ihren Feind mit zahllosen Pfeilen bombardieren. Sie besa&szlig;en kaum Nahkampfwaffen, ab und zu mal eroberte Eisenschwerter. Als Defensivwaffe benutzten sie manchmal Schilde, ansonsten waren sie aber nicht ger&uuml;stet. <br />
<br />
433 &uuml;bernahm Attila die Hunnen und marschierte gen Westen. Schnell unterwarf er die Slawen zwischen Don und Donau, die germanischen St&auml;mme an der Donau und dahinter. Viele V&ouml;lker zahlten ihm Tribut. Er war der Sieger und niemand konnte sich ihm in den Weg stellen.&nbsp;<br />
<br />
Doch dann wandte er sich er zwischen 440 und 447 Richtung Balkan. Dort traf er auf h&auml;rteren Widerstand, den er nicht vollst&auml;ndig brechen konnte. Deswegen schwenkte er um nach Westen. Zu Ostern 451 &uuml;berschritt er den Niederrhein und marschierte Richtung Orl&eacute;ans. In der Champagne vereinigten sich westgotische, fr&auml;nkische und r&ouml;mische Verb&auml;nde unter dem Oberbefehl des r&ouml;mischen Generals Aetius und besiegten die Hunnen sowie ihre Vasallen, die Langobarden, die Heruler und die Ostgoten. &Uuml;ber den Hergang der Schlacht wei&szlig; man nichts genaues, nur, da&szlig; sie &bdquo;wild, bewegt, schrecklich und hartn&auml;ckig&ldquo; gewesen sein soll. <br />
<br />
Aetius setzte den Hunnen aus Furcht nicht nach, und so konnte Attila im Folgejahr in Norditalien einfallen. R&ouml;mische Verst&auml;rkungen aus dem Osten vertrieben ihn letztendlich auch hier. Attila starb 453 bei seiner Hochzeitnacht mit einer neuen Frau &ndash; was zu einigen b&ouml;sartig-sarkastischen Kommentaren von europ&auml;ischer Seite aus f&uuml;hrte. <br />
Mit Attilas Tod h&ouml;rten die Hunnen auf, eine Bedrohung zu sein. 454 wurde das hunnische Heer in Europa vom germanischen Stamm der Gepiden vollst&auml;ndig vernichtet. <a href="http://www.helden.de/amazon/amazon.cgi?input_string=Mongolen&amp;input_mode=books-de"></a></p>
<p><br />
<br />
<img height="200" alt="Der Hunneneinfall" hspace="10" src="http://www.allempires.com/empires/huns/Hunmap.gif" align="center" border="0" /> <br />
<i>Der Hunneneinfall</i> <br />
<a href="http://www.helden.de/amazon/amazon.cgi?input_string=Mongolen&amp;input_mode=books-de"></a></p>
<p><br />
<b>Die Magyaren</b> <br />
<br />
Mit den Magyaren, den Ungarn, war es auch so eine Sache. Zur Zeit Karls des Gro&szlig;en machten sie sich im heutigen Ungarn breit und fielen immer wieder in das Frankenreich ein. Sie waren tatkr&auml;ftig daran beteiligt, das karl&rsquo;sche Reich zu destabilisieren. Im ganzen 9. Jahrhundert waren die Ungarn eine permanente Bedrohung, die nicht endg&uuml;ltig gebannt werden konnte. <a href="http://www.helden.de/amazon/amazon.cgi?input_string=Mongolen&amp;input_mode=books-de"></a></p>
<p><br />
<br />
<img height="200" alt="Magyaren-Reiter im Angriff" hspace="10" src="http://www.jop-kriegskunst.de/lechf/Ungarn.jpg" align="center" border="0" /> <br />
<i>Magyaren-Reiter im Angriff</i> <a href="http://www.helden.de/amazon/amazon.cgi?input_string=Mongolen&amp;input_mode=books-de"></a></p>
<p><br />
<br />
900 fielen sie in Bayern ein. Markgraf Luitpolt von Bayern konnte sie 900/901 noch zur&uuml;ckschlagen, doch 906 brachen die Ungarn durch alle Linien und pl&uuml;nderten Bayern und Sachsen. Am 5./6. Juli 907 kam es bei Pre&szlig;burg zur entscheidenden Schlacht, bei der die Bayern vollst&auml;ndig vernichtet wurden. Die Ostmark ging dem fr&auml;nkischen Reich endg&uuml;ltig verloren. Der Markgraf fiel in dieser Schlacht. <br />
<br />
910 wurde ein Reichsheer unter K&ouml;nig Ludwig von den Ungarn geschlagen. 913 konnte Herzog Arnulf von Bayern zwar ein ungarisches Heer besiegen, doch schon 924 fielen die Ungarn erneut ins &ouml;stliche Frankenland ein und verw&uuml;steten es. Der darauffolgende Konflikt wurde 926 mit einem 9j&auml;hrigen Waffenstillstand beendet. K&ouml;nig Heinrich I. lie&szlig; daraufhin die Reichsburgen ausbauen und die milit&auml;rische Kapazit&auml;t des Reiches erh&ouml;hen &ndash; so wurden die Reiter verst&auml;rkt und besser ausgebildet. Eine neue Panzerung wurde entwickelt, die h&ouml;heren Schutz gegen die ungarischen Pfeile bot. In ganz Sachsen wurden befestigte Anlagen errichtet. Aus den Bauern der Region wurden Berufskrieger rekrutiert. Anderorts wurden Kriminelle begnadigt und ebenfalls in die neuen Armeen eingegliedert. <br />
933 brach Heinrich I. den Waffenstillstand und besiegte die Ungarn bei Unstrut entscheidend. <br />
<br />
Doch auch jetzt lie&szlig;en sich die Ungarn nicht beirren. 20 Jahre warteten sie, dann fielen sie im Dezember 954 wieder in Bayern ein. Sie belagerten u.a. Augsburg. <br />
<br />
Am 10. August 955 trat auf dem Lechfeld ein vereintes Reichsheer gegen die Ungarn an. Otto I. f&uuml;hrte es pers&ouml;nlich an. Das Heer z&auml;hlte 10.000 Panzerreiter, die in 8 Gruppen gegliedert waren. Damit war das deutsche Heer dem ungarischen zahlenm&auml;&szlig;ig leicht &uuml;berlegen. <a href="http://www.helden.de/amazon/amazon.cgi?input_string=Mongolen&amp;input_mode=books-de"></a></p>
<p><br />
<br />
<img height="200" alt="Die Schlacht auf dem Lechfeld 955" hspace="10" src="http://www.jop-kriegskunst.de/lechf/LechfeldKarte.jpg" align="center" border="0" /> <br />
<i>Die Schlacht auf dem Lechfeld 955</i></p>
<p><br />
<br />
Trotzdem gelangen den Ungarn erste Erfolge. Ein Teil ihrer Truppen umging das deutsche Heer und &uuml;berfiel die b&ouml;hmische Nachhut. Der Angriff forderte zahlreiche Tote und die Ungarn eroberten den gesamten deutschen Tro&szlig;. Die Ungarn attackierten daraufhin den schw&auml;bischen Teil des Heeres, die sechste und siebte Gruppe, und schlugen sie in die Flucht. <br />
Otto schickte daraufhin seine vierte Gruppe, eine fr&auml;nkische, unter F&uuml;hrung von Konrad dem Roten gegen die Ungarn. Diese warf die Ungarn zur&uuml;ck. Der Erfolg spornte den Rest des deutschen Heeres an und die Schlacht wendete sich zugunsten der Deutschen. <br />
<br />
Entgegen &uuml;blicher Gewohnheiten lie&szlig; Otto die fliehenden Ungarn verfolgen und v&ouml;llig vernichten. Damit war die Gefahr durch die Ungarn endg&uuml;ltig gebannt. <br />
<br />
<br />
<b>Schlu&szlig;betrachtung</b> <br />
Taktisches Geschick, Tapferkeit und viel Gl&uuml;ck retteten Europa mehrfach vor der Erst&uuml;rmung. Es war viel Gl&uuml;ck dabei, als &Uuml;gedei zum passendsten Zeitpunkt starb und Europa rettete. Mit Heinrich I. und Otto I. hatten die Deutschen im 10. Jahrhundert f&uuml;r kurze Zeit zwei f&auml;hige M&auml;nner auf den richtigen Positionen. <br />
<br />
Und beim Hunnensturm wurde das Beste, was vom kollabierenden westr&ouml;mischen Reich &uuml;brig war, und das Beste, was von den jungen Germanenk&ouml;nigreichen schon da war, vereint. 25 Jahre sp&auml;ter w&auml;re dies &ndash; aufgrund der fehlenden R&ouml;mer &ndash; nicht mehr m&ouml;glich gewesen und 25 Jahre fr&uuml;her w&auml;ren die Germanen wohl noch nicht so stark gewesen, wie es n&ouml;tig war. <br />
<br />
Geringeres Schlachtengl&uuml;ck h&auml;tte die europ&auml;ische Geschichte, ja die ganze Weltgeschichte entscheidend ver&auml;ndert. W&auml;ren die Mongolen 1243/44 durch Westeuropa gest&uuml;rmt und h&auml;tten sie Deutschland, Holland, Frankreich, England, Spanien und Italien so geschliffen wie das choresmische Reich, k&ouml;nnte Westeuropa heute wie Zentralasien aussehen &ndash; ziemlich leer. <br />
<br />
Was wir gewissen Einzelpersonen der Vergangenheit verdanken, sollten wir nie vergessen. <br />
<br />
<b>QUELLEN:</b> <br />
&bdquo;Was w&auml;re wenn?&ldquo;, Robert Cowley <br />
&bdquo;Kriegsgeschichte&ldquo;, Feldmarschall Montgomery <br />
&bdquo;Das osmanische Reich 1300-1922&ldquo;, Ferenc Majoros und Bernd Rill <br />
&bdquo;Byzanz &ndash; Verfall und Untergang (1071-1453)&ldquo;, John Julius Norwich <br />
&bdquo;Chronik der Deutschen&ldquo; <br />
&nbsp;</p> ]]></description>
</item>
<item>
<title>Aus dem Herzen Asiens - Die Mongolen Teil 1</title>
<link>http://www.helden.de/ams/artikel/klugscheissen/aus-dem-herzen-asiens-die-mongolen-teil-1.html</link>
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<pubDate>Wed, 08 Apr 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
<description><![CDATA[ <p>Jahrhunderte lang kamen aus dem Osten V&ouml;lkerschaften nach Europa, die die etablierten Nationen vor gro&szlig;e Probleme stellten. Viele dieser V&ouml;lker suchten nach neuen Lebensr&auml;umen, da ihre alten unfruchtbar, &uuml;berv&ouml;lkert oder besetzt waren &ndash; so z.B. die vielen Germanenv&ouml;lker, die unter dem Druck der Hunnen Richtung S&uuml;den und Westen marschierten, das r&ouml;mische Reich kollabieren lie&szlig;en und bis heute die breite Masse der europ&auml;ischen V&ouml;lker stellen. <br />
<br />
Die Geschichte dieser V&ouml;lkerschaften ist die Geschichte des r&ouml;mischen und sp&auml;ter des ostr&ouml;mischen Reiches, welches wie ein Bollwerk immer wieder asiatische V&ouml;lkerschaften stoppen musste und so Westeuropa sch&uuml;tzte. Dank hat es daf&uuml;r nie erhalten. <br />
<br />
Erst mit der Ausbreitung des russischen Reiches wurde diese permanente Wanderung gestoppt. <br />
<br />
Es gab neben vielen konstruktiven V&ouml;lkern, die sich in Europa niederlie&szlig;en, auch destruktive V&ouml;lker, die vernichtend &uuml;ber den euro-asiatischen Kontinent zogen und nur verbrannte Erde hinterlie&szlig;en. <br />
<br />
Die gef&auml;hrlichsten unter ihnen waren die Mongolen des 13. Jahrhunderts. Keine Macht der Welt konnte sich ihnen erfolgreich entgegenstellen. F&uuml;r einige Jahrzehnte waren die Mongolen unbesiegbar &ndash; und von diesem Vorteil machten sie reichlich Gebrauch. <br />
<br />
Der gro&szlig;e Dschingis Khan, auch Temudschin genannt, vereinte Anfang des 13. Jahrhunderts alle mongolischen St&auml;mme. Die mongolischen Nomaden waren alle beritten und ein hartes Klima gew&ouml;hnt &ndash; und somit perfekte, z&auml;he und bewegliche Soldaten. <br />
Temudschin selbst war der Sohn eines recht unbedeutenden Mongolenh&auml;uptlings. Er hatte jedoch ein sehr charismatisches Wesen und war der geborene Anf&uuml;hrer. Seine milit&auml;rischen F&auml;higkeiten waren beispiellos und so konnte er in recht kurzer Zeit aus den zersplitterten mongolischen St&auml;mmen die schlagkr&auml;ftigste Armee des Mittelalters errichten.&nbsp;<br />
<br />
Sein erster Feldzug f&uuml;hre Temudschin 1209 nach Nordchina. Dort pl&uuml;nderte und vernichtete er zahlreiche chinesische St&auml;dte. Zeitweilig wollte er ganz Nordchina entv&ouml;lkern und in Weideland umwandeln, doch die potentiellen chinesischen Steuereinnahmen waren ihm letzten Endes mehr wert. <br />
Hier lernten die Mongolen die Belagerung von St&auml;dten und die Benutzung von Belagerungswaffen. Die Chinesen wehrten sich tapfer, wurden im Felde jedoch immer geschlagen. Nach mehreren Jahren mongolischer Feldz&uuml;ge, nach denen das Land gr&ouml;&szlig;tenteils verw&uuml;stet war, gaben die Chinesen ihren Widerstand auf und unterwarfen sich den Mongolen. <br />
<br />
1219 griff Dschingis Khan das choresmische Reich an, das sich in Zentralasien und Persien ausgedehnt hatte. Er setzte dabei 250.000 Krieger ein. Jeder dieser Krieger besa&szlig; 3 Pferde. Schweres Belagerungsger&auml;t wurde auf Yaks transportiert. <br />
Der choresmische Schah hatte keine Angst vor den Mongolen, da er &uuml;ber eine Armee von 400.000 Mann verf&uuml;gte. Er hatte aber nicht mit der Beweglichkeit und List der Mongolen gerechnet. <br />
<br />
Dschingis Khan entsandte in den Norden des Reiches eine Ablenkungsabteilung, die dort ein wenig pl&uuml;nderte. Der Schah hielt dies f&uuml;r die Hauptmacht und entsandte seine Armee dorthin. Die Mongolen zogen sich zur&uuml;ck, der Schah verteilte Posten in der Gegend und zerstreute somit seine Armee. Dschingis Khan setzte daraufhin seine restliche Armee in Bewegung. <br />
<br />
Ein Teil seiner Armee marschierte von S&uuml;den her gegen das Reich des Schahs. Als dieser Teil Taschkent und Samarkand bedrohten, entsandte der Schah Truppen in den S&uuml;den. In dem Moment fiel Dschingis Khan selbst mit verst&auml;rkten Truppen in den Norden ein. Eine dritte Abteilung fiel aus nordwestlicher Richtung in das Land ein. <br />
Der v&ouml;llig &uuml;berrumpelte Schah war geschlagen. Seine zersplitterten Truppen wurden einzeln niedergemacht. Er selbst mu&szlig;te wochenlang vor den Mongolen fl&uuml;chten, bis er auf eine Insel im kaspischen Meer entkam und dort starb. Die letzten choresmischen Verb&auml;nde wurden im Dezember 1221 am Indus vernichtet. Vom choresmischen Reich blieb nichts &uuml;brig. <br />
<br />
Temudschin&rsquo;s Strategie bestand aus wohlkalkulierten Massakern: Widersetzte sich eine Stadt der Besetzung, so wurden alle Einwohner nach der Einnahme abgeschlachtet &ndash; und die St&auml;dte wurden IMMER eingenommen. Ergab sich eine Stadt, so wurde sie vernichtet, aber die Bev&ouml;lkerung durfte in mongolischer Sklaverei &uuml;berleben. <br />
Realistischen Angaben von Chronisten zufolge wurden im Jahr 1220 Harat und Nischapur vollst&auml;ndig zerst&ouml;rt und entv&ouml;lkert, wobei in Harat 1,6 Millionen Menschen starben und in Nischapur 1,75 Millionen. <br />
<br />
Dann starb Temudschin. Sein Sohn &Uuml;gedei &uuml;bernahm die F&uuml;hrung, die anderen S&ouml;hne Tschagatei und Dschotschi, die verfeindet waren, unterstellten sich ihm. Sie hatten die Macht freiwillig an &Uuml;gedei &uuml;bergeben, da sie wu&szlig;ten, da&szlig; es zu einem B&uuml;rgerkrieg kommen w&uuml;rde, w&uuml;rde einer von ihnen beiden die Macht &uuml;bernehmen. So unterstellten sie sich beide &Uuml;gedei und konnten damit leben &ndash; ein beispielloser Vorgang in einem dynastischen System! <br />
<br />
1237 griffen die Mongolen unter Batu Khan Ru&szlig;land an und verw&uuml;steten es in k&uuml;rzester Zeit. 1241 waren sie bereit zum Angriff auf Europa. <br />
&nbsp;</p> ]]></description>
</item>
<item>
<title>Auto Assault Interview</title>
<link>http://www.helden.de/ams/artikel/interviews/auto-assault-interview.html</link>
<guid>http://www.helden.de/ams/artikel/interviews/auto-assault-interview.html</guid>
<pubDate>Wed, 08 Apr 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
<description><![CDATA[ <p>Ausf&uuml;hrliches Interview mit Scott Brown, Pr&auml;sident von NetDevil, dem Entwickler von Auto Assault, einem der schnellsten, zerst&ouml;rerischsten MMOs, das NCsoft zeitgleich in Europa und den USA herausbringt. <br />
<br />
&nbsp;</p>
<center><b>Teil 1 &ndash; &quot;Getting On The Road&quot;</b></center>
<p><br />
<br />
<b>Frage:</b> <br />
Wie kam es dazu, ein Multiplayer-Projekt wie Auto Assault zum Leben zu erwecken? Bist du eines Morgens einfach aufgewacht mit dem Gedanken &quot;Massively Multiplayer Vehicular Combat&quot;, hast dich hingesetzt und angefangen zu zeichnen? <br />
<b>Antwort:</b> <br />
Als wir mit NetDevil gestartet sind, hatten wir diverse Spiel-Ideen, die wir verwirklichen wollten und die auf dem MMO-Sektor bislang nicht beachtet wurden. Ein &bdquo;Car Combat Game&ldquo; war eines unserer Favoriten, und NCsoft hat an die Idee geglaubt &ndash; also haben wir losgelegt. Ganz am Anfang der Entwicklung standen ein kleines Produktblatt und Entw&uuml;rfe erster Screens, um einen Eindruck davon zu vermitteln wie das Spiel aussehen k&ouml;nnte. Hinein flossen die Ideen f&uuml;r Konzepte der Kreaturen und der Umgebung, derweil auch die Technologie, die das alles Wirklichkeit werden lassen sollte. Erstaunlicherweise ist Auto Assault den ersten Skizzen heute sehr &auml;hnlich. Wir hatten immer eine klare Vision davon, wie <br />
Auto Assault einmal werden sollte, und das Spiel nun zu sehen ist f&uuml;r uns alle unheimlich aufregend. <br />
<b>Frage:</b> <br />
Was, w&uuml;rdest du sagen, hat gr&ouml;&szlig;eren Einfluss: Genre Trends zur Zeit der Konzeption, die Vorstellung, was die Leute am Ende der Entwicklung erwarten oder euer eigenes kreatives Streben? <br />
<b>Antwort:</b> <br />
Es ist eher so, dass wir schauen, dass sich unsere kreativen Ideen mit dem, was f&uuml;r den Markt relevant ist, decken. Bei jedem Projekt dieser Gr&ouml;&szlig;e muss man f&uuml;r einen l&auml;ngeren Zeitraum seine gesamte Zeit investieren. Man muss also schon sehr leidenschaftlich dabei sein. Bei NetDevil entwickeln wir nur Spiele, die wir auch selbst spielen wollen. <br />
<b>Frage:</b> <br />
Die Entwicklung von Spielen dauert Jahre, und die Entwicklung von Technik und vor allem Internet-Technologie ist unvorhersehbar. Wie geht ihr bei der Planung mit dieser H&uuml;rde um? <br />
<b>Antwort:</b> <br />
Das stimmt - vorauszusehen, in welche Richtung die Technologie sich entwickelt, ist wie ein Lotteriespiel. Aber &uuml;ber die Anbindungsf&auml;higkeit haben wir uns nie gro&szlig;artig Gedanken gemacht. Auch wenn die meisten User heute viel bessere Verbindungen haben als noch vor einigen Jahren, kann man einfach kein Spiel entwickeln, das Tonnen an Bandbreite erfordert, weil sich f&uuml;r jeden einzelnen Nutzer die Bandbreite potenziert. Ziel ist, die Bandbreite so niedrig wie m&ouml;glich zu halten. 2001 sind wir davon ausgegangen, dass zum Zeitpunkt der <br />
Ver&ouml;ffentlichung Pixel Shader-Grafikkarten, jede Menge Arbeitsspeicher und Prozessoren in den PCs stecken, die physische Simulationen m&ouml;glich machen. <br />
<b>Frage:</b> <br />
Welche Faktoren ber&uuml;cksichtigt ihr bei derartigen Prognosen? <br />
<b>Antwort:</b> <br />
Wir beobachten die Geschwindigkeit, mit der sich die Technologie entwickelt und &uuml;ber welche neuen Technologien die Leute gerade sprechen. In der Regel werden diese neuen Technologien innerhalb eines Jahres in Highend-Systemen vorliegen und innerhalb von zwei Jahren in Systemen der Mittelklasse implementiert sein. Ich gehe davon aus, dass das, von dem die Leute heute sagen, &ldquo;W&auml;re das nicht toll&rdquo; in einigen Jahren bei Spielen Standard ist. <br />
<b>Frage:</b> <br />
Auto Assault ist eins der ersten Massively Multiplayer Games, dass sowohl Geschicklichkeit als auch Charakterentwicklung forciert. Normalerweise entwickelt sich die Balance eher zu Gunsten vorausgeplanter Strategien. K&ouml;nnte man in eurem Fall eher sagen: &bdquo;Jetzt haben wir die Technologie es so zu machen, also machen wir es auch&ldquo;? Das w&uuml;rde ja eine ungeheure technologische Weitsicht bedeuten &hellip; <br />
<b>Antwort:</b> <br />
Das war in der Tat von Anfang an eines der Kernziele. Wir wollten den Adrenalin-Schub und den Spa&szlig; von Action-Spielen mit der Langzeitmotivation von Rollenspielen verbinden. Und da es bis dato nichts Vergleichbares gibt, an dem wir uns h&auml;tten orientieren k&ouml;nnen, war es eine ziemliche Herausforderung. Als wir anfingen, nach L&ouml;sungen f&uuml;r die Fahrzeug Simulation zu suchen, wurde uns bewusst, wie cool es w&auml;re, wenn die Umwelt komplett zerst&ouml;rbar w&auml;re. Die Physik serverseitig mit Tausenden Spielern zu simulieren, war allerdings kein Kinderspiel. <br />
<b>Frage:</b> <br />
Wie h&auml;ufig musstet ihr das Spiel im Verlauf des Entwicklungsprozesses anpassen, um mit dem Fortschritt der Internet-Technologie Schritt zu halten? <br />
<b>Antwort:</b> <br />
Wie ich schon sagte, nicht sehr oft. Da man derart viele Spieler gleichzeitig versorgen muss, ist die Datenmenge, die man senden kann, begrenzt. Zudem kann man nicht davon ausgehen, dass es immer Verbindungen mit geringen Latenzzeiten gibt. Wir haben Auto Assault also von Anfang an dahingehend entwickelt, &ldquo;tolerant&ldquo; in Bezug auf Latenzzeiten zu sein. <br />
Was sich vor allem ge&auml;ndert hat, sind die M&ouml;glichkeiten des Vertriebs. Als wir angefangen haben, war praktisch keine Software online erh&auml;ltlich. Mittlerweile erwerben und downloaden immer mehr Menschen Spiele aus dem Netz. Und NCsoft bietet Spielern diese Optionen - das finden wir klasse. <br />
<br />
<b>Teil 2 - Auto Assault - &ldquo;Mad Max am Autotelefon&rdquo;</b> <br />
<br />
<b>Frage:</b> <br />
Wie wichtig ist die soziale Interaktion in Auto Assault? <br />
<br />
<b>Antwort:</b> <br />
Wir haben Auto Assault von Anfang an sowohl auf Solo-, als auch Multiplayer-Spielspa&szlig; ausgelegt. Dennoch w&uuml;rden wir sagen, dass Auto Assault in einer Gruppe, den so genannten Konvois, mehr Spa&szlig; machen wird. In diesen Konvois lassen sich zum Beispiel die Boni f&uuml;r &bdquo;Kills&ldquo; innerhalb einer gewissen Zeit wesentlich leichter auf einem hohen Level halten und so die Erfahrungspunkte steigern. Zudem findet bereits jetzt ein reger Handel mit diversen Gegenst&auml;nden zwischen den Spielern statt und das neue Clan-System erm&ouml;glich K&auml;mpfe mit verfeindeten Clans um Ruhm und Ehre. <br />
<br />
<b>Frage:</b> <br />
Wie f&ouml;rdert Auto Assault die Interaktion zwischen den Spielern? <br />
<br />
<b>Antwort:</b> <br />
Die unterschiedlichen Klassen in Auto Assault bieten alle einzigartige F&auml;higkeiten, die in ihrer Kombination immer neue St&auml;rken beim Kampf gegen die Gegner aufweisen. Sich zu Gruppen zusammenzuschlie&szlig;en macht also absolut Sinn. Zudem werden Spieler dank des dynamischen Loot-Systems immer wieder begehrte Gegenst&auml;nde finden, die sie mit anderen Spielern tauschen m&ouml;chten. Das Handelssystem wird also eine tragende Rolle in Auto Assault spielen und f&uuml;r rege Kommunikation zwischen den Spielern sorgen. Diese l&auml;sst sich perfekt &uuml;ber den integrierten Voice-Chat abwickeln. <br />
<br />
<b>Frage:</b> <br />
Ist es nicht schwierig, solche kommunikationsf&ouml;rdernden Features bewusst ins Spiel zu integrieren? Neigt man als Entwickler nicht auch dazu, m&ouml;glichst viel Action ins Game packen zu wollen? <br />
<br />
<b>Antwort:</b> <br />
Nat&uuml;rlich f&uuml;hrt ein rasanter Spielablauf zu weniger Langeweile im Spiel. Allerdings ist es gerade diese &bdquo;down time&ldquo;, die von den Gamern in anderen Spielen h&auml;ufig zur intensiven Kommunikation genutzt wird. In Auto Assault versuchen wir beispielsweise, die zu &uuml;berwindenden Distanzen auf ein Minimum zu reduzieren, eben das Spiel so actiongeladen wie m&ouml;glich zu gestalten. Allerdings sollen sie Spieler auch Gelegenheiten haben, sich auszutauschen und miteinander verbal zu interagieren &ndash; nat&uuml;rlich, ohne dass Langeweile aufkommt und der Spielfluss ins Stocken ger&auml;t. F&uuml;r Entwickler stellt das ein interessantes und zugleich herausforderndes Problem dar, an dessen L&ouml;sung wir fieberhaft arbeiten. Und obwohl wir bereits viele Fortschritte und Verbesserungen erreichen konnten, hoffen wir auf weitere zahlreiche Anregungen in der Betaphase des Spiels. <br />
<br />
<b>Frage:</b> <br />
Wie wichtig ist dieser Aspekt als Spiel-Entwickler und wie arbeitsaufwendig ist dieser? <br />
<br />
<b>Antwort:</b> <br />
Der wichtigste Punkt in jedem Spiel sollte stets der Spielspa&szlig; sein - und dieser steigt bekanntlich mit der Anzahl der Spieler. Aus diesem Grund nehmen wir diesen Abschnitt der Entwicklung sehr ernst und r&auml;umen ihm einen gro&szlig;en Anteil der Zeit ein. <br />
<br />
<b>Frage:</b> <br />
Bei der Entwicklung neuer MMOs geht der Trend eher weg von vorgegebenen Strategien, hin zu offenem (Echtzeit-) Gameplay. K&ouml;nnte es sein, dass diese M&ouml;glichkeiten und die Integration von Features, wie In-Game Voice-Chat, der Tod bislang allgegenw&auml;rtiger Chat-Fenter sind? <br />
<br />
<b>Antwort:</b> <br />
Ich glaube nicht, dass wir in Zukunft auf Chat-Fenster verzichten k&ouml;nnen, denn es gibt viele Gelegenheiten, in denen geschriebener Text dem gesprochenen Wort vorgezogen wird. Text l&auml;sst sich z.B. mehrfach lesen und &uuml;ber mehrere Chat-Fenster ist auch die Kommunikation mit unterschiedlichen Spielern m&ouml;glich. Zudem wird eine Textnachricht im Handelsfenster mehr Aufsehen erregen als eine gesprochene Nachricht. <br />
Auf jeden Fall wird die Kommunikation &uuml;ber Voice-Chat in Zukunft an Popularit&auml;t gewinnen. Rollenspiele werden eine &auml;hnliche Entwicklung in Richtung Echtzeit durchleben, wie es das Genre der Strategiespiele bereits getan hat. <br />
<br />
<br />
Weitere Informationen zum Spiel sind auf der offiziellen Webseite: <br />
<a href="http://de.autoassault.com/"><font color="#cc0000">http://de.autoassault.com</font></a></p> ]]></description>
</item>
<item>
<title>Auto Assault Interview 2</title>
<link>http://www.helden.de/ams/artikel/interviews/auto-assault-interview-2.html</link>
<guid>http://www.helden.de/ams/artikel/interviews/auto-assault-interview-2.html</guid>
<pubDate>Wed, 08 Apr 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
<description><![CDATA[ <p><strong>Frage:</strong> <br />
Ein gro&szlig;er Teil jedes MMOs ist die Charakterentwicklung &ndash; Auto Assault besteht nicht nur darin, mit einem Fahrzeug herumzufahren und Sachen in die Luft zu jagen &ndash; obwohl das einen gro&szlig;en Teil des Spiels ausmacht! <br />
Wie viele Charakterklassen gibt es in Auto Assault? Inwiefern unterscheiden sie sich von einander? Und wie k&ouml;nnen sie in einem Konvoi zusammen arbeiten? <br />
<br />
<b>Scott Brown:</b> Es gibt vier verschiedene Klassen in Auto Assault. Jede der drei Spezies (Mensch, Biomek und Mutant) besitzt die gleichen Klassentypen. Jede Klasse hat Unterst&uuml;tzerf&auml;higkeiten und ist in der Lage, im &Ouml;dland alleine zu &uuml;berleben. <br />
Wir haben die K&auml;mpferklasse, die schweren Schl&auml;ger, die milit&auml;rische Fahrzeuge wie HUM-Vs und Panzer benutzen. <br />
Das n&auml;chstes ist die Rangerklasse. Diese Typen haben Tarnf&auml;higkeiten und fahren &uuml;blicherweise leichte W&auml;gen wie Buggies und Motorr&auml;der. <br />
Nummer Drei ist die Kommandoklasse. Diese kann ganzen Gruppen Buffs verpassen, Pet herbeirufen und sie fahren schnelle Sportwagentypen. <br />
Zuletzt gibt es die Ingenieur-/Heilerklasse. Sie k&ouml;nnen Beute nach wertvollen Dingen durchsuchen, Gesch&uuml;tze aufstellen und Fallen auslegen und fahren in der Regel schwere Laster und Zugmaschinen. <br />
Obwohl die vier Klassen unter den drei Rassen &auml;hnlich sind, benutzen sie unterschiedliche Skills. <br />
<br />
<b>Frage:</b> <br />
K&ouml;nnen sie uns ein Beispiel geben, wie zwei Klassen zusammenarbeiten k&ouml;nnen? <br />
<br />
<b>Scott Brown:</b> Sicher! Ein Beispiel w&auml;re, dass ein Ingenieur in der N&auml;he eines Kommandanten steht. Der Kommandant k&ouml;nnte den Ingenieur mit allen Arten von Attributsbuffs versorgen, w&auml;hrend der Ingenieur andere Mitspieler reparieren und kampff&auml;hig machen kann. <br />
Kommandanten haben weniger Trefferpunkte, da sie sich auf die Verst&auml;rkung (&bdquo;Pets&ldquo;) verlassen, die sie als Unterst&uuml;tzung im Kampf gerufen haben. Wenn ein Ingenieur in der N&auml;he ist, wird der Kommandant entschieden viel m&auml;chtiger da er mitten im Zentrum der Schlacht bleiben kann. <br />
<br />
<b>Frage:</b> <br />
Wie wird die Anpassung von Charakter und Fahrzeug sein? Wird es auch so wie z. B. in City of Heroes sein, wo jeder Spieler einen einzigartigen und unterschiedlichen Avatar hat? <br />
<br />
<b>Scott Brown:</b> Wir haben einige Anpassungsoptionen in Auto Assault, die wir Tricks und Trims genannt haben. Tricks sind Dinge, die man an seinem Fahrzeug anbauen kann, wie Rohre, Kohlenstofffasern, Knochen, Panzerplatten usw. Man kann au&szlig;erdem die Fahrzeuge mit verschiedenen Farben und Gestaltungsm&ouml;glichkeiten, den &bdquo;Trims&ldquo;, versehen. <br />
Man kann auch Farbdosen finden, die dazu benutzen werden k&ouml;nnen, ihre prim&auml;ren und sekund&auml;ren Farben in den Werkst&auml;tten der St&auml;dte zu &auml;ndern. <br />
Auch die verschiedenen Waffen, R&auml;der, K&uuml;hlerverzierungen und Nahkampfausr&uuml;stung (zum Beispiel Dornen) tragen dazu bei, dass Fahrzeuge sich von denen der Mitspieler unterscheiden. <br />
<br />
<b>Frage:</b> <br />
Wie wird das Stufensystem funktionieren? Wie sehr k&ouml;nnen wir unseren Charakter durch Stufenaufstieg beeinflussen? <br />
<br />
<b>Steve Snow:</b> Um eine Stufe aufsteigen, muss man durch das Besiegen von Gegnern oder dem Abschluss von Missionen Erfahrung sammeln. Durch die Missionen in Auto Assault bekommt man den gr&ouml;&szlig;ten Teil Erfahrung. Die Spieler sollten also alle Missionen durchspielen.. <br />
Die Charaktere in Auto Assault haben einzigartige Attribute und Fertigkeiten. <br />
Es gibt zwei grundlegende Arten von Fertigkeiten: Die speziesbezogenen Fertigkeiten und die Klassenfertigkeiten, die nur von Charakteren einer bestimmten Klasse erlernt werden k&ouml;nnen. Bei der Menge an Fertigkeiten ist es unm&ouml;glich alle zu beherrschen. <br />
Es gibt vier Attribute: Kampf, Technik, Wahrnehmung und Theorie. Bei jedem Stufenaufstieg erh&auml;lt man Punkte, mit denen man diese Werte steigern kann. Wir werden in einer anderen Rush Hour weiter auf Fertigkeiten und Attribute eingehen! <br />
<br />
<b>Frage:</b> <br />
Wird es ein Questsystem geben? Werden Spieler Gruppen bilden k&ouml;nnen? <br />
<br />
<b>Steve Snow:</b> Ja, unser Missionssystem. Es gibt sehr viele, detaillierte Aufgaben, mit denen wir den Spielern eine echte Spielerfahrung bieten k&ouml;nnen: Vom Herumfahren und Sachen in die Luft jagen bis hin zu Aufgaben, bei denen man massive Ionenschl&auml;ge auf feindliche Basen vorbereiten muss &ndash; und wir haben ein tolles Wegweisersystem, das immer deutlich zeigt, wo das n&auml;chste Missionsziel liegt. <br />
Auto Assault ist im Kern ein Action MMO, also gibt es Missionen, die am besten im Konvoi (unser Ausdruck f&uuml;r Teams oder Gruppen) mit anderen Spielern gespielt werden sollten. <br />
<br />
<b>Frage:</b> <br />
Nachdem man seinen Charakter erstellt hat, wie k&ouml;nnen Spieler im Spiel Geld verdienen? <br />
<br />
<b>Scott Brown:</b> Man kann Geld durch Missionen verdienen, KI-gesteuerte Feinde besiegen, Beute verkaufen und mit anderen Spielern handeln. Das Geld in der Welt von Auto Assault wird in vier verschiedene Sorten unterteilt <br />
Die erste ist &bdquo;Schotter&ldquo;, basierend auf allen alten M&uuml;nzen. Die Zweite sind Lappen; das sind Scheine der Alten Welt. Die n&auml;chst h&ouml;here Stufe sind die Barren; Goldbarren, die in alten Banktresoren gefunden worden sind. Zuletzt gibt es die Orbs, seltsame au&szlig;erirdische Kugeln unbekannter Herkunft. <br />
<br />
<b>Frage:</b> <br />
Sind die Missionen in Auto Assault instanziert? <br />
<br />
<b>Steve Snow:</b> Einige Missionen sind Instanzen. Die gr&ouml;&szlig;eren Missionen, welche die Hintergrundgeschichte des Spiels erz&auml;hlen sind zum Beispiel solche Instanzen. Diese kann man alleine oder mit Freunden zusammen absolvieren. Die Ver&auml;nderungen, die man dabei herbeif&uuml;hrt werden im weiteren Verlauf des Spiels konsistent bleiben. <br />
Hat man zum Beispiel eine Artillerie zerst&ouml;rt, sind diese immer noch zerst&ouml;rt, wenn man zur&uuml;ckkommt. <br />
<br />
<b>Frage:</b> <br />
Was passiert wenn ich mit jemanden in der Gruppe bin, der die Artillerie noch nicht zerst&ouml;rt hat? <br />
<br />
<b>Steve Snow:</b> Das Aussehen der Instanz wird durch den Konvoi bestimmt, und demjenigen, der die Instanz als erster betritt. Also, sollten Sie die Instanz zuerst betreten, w&auml;ren die Gesch&uuml;tze zerst&ouml;rt; sollte ihr Freund als Erster eintreten, w&auml;ren die Gesch&uuml;tze noch da. Aber wenn ein Spieler die Mission bereits abgeschlossen hat, kann er sie nicht noch einmal machen. <br />
<br />
<b>Frage:</b> <br />
Also h&auml;ngt alles vom Gruppenleiter ab? <br />
<br />
<b>Scott Brown:</b> Genau. Was die Instanzen betrifft, nehmen wir im den kleinsten gemeinsamen Nenner, im Wesentlichen kann man immer wieder zur&uuml;ckkommen und eine Mission noch einmal mit jemanden spielen, der sie noch nicht gemacht hat. Aber er kann nicht zu Ihrer Version springen und etwas auslassen. Wir wollten dieses System, damit Freunde immer zusammen spielen k&ouml;nnen. Da Charakterklassen einander unterst&uuml;tzen, auch wenn man alleine spielen kann, ist es hilfreich in Gruppen zu spielen. <br />
<br />
<b>Frage:</b> <br />
Was wird Auto Assault den Spielern bieten, die PvP nicht m&ouml;gen? <br />
<br />
<b>Scott Brown:</b> Sehr viel! Der Gro&szlig;teil der fr&uuml;hen bis mittleren Stufen besteht nur aus PvE. Alle Missionen wurden eigens dazu geschaffen, die Tiefen der Vergangenheit der Welt zu entdecken zu k&ouml;nnen. <br />
Nachdem Auto Assault ein RPG ist, dreht sich in diesem Spiel viel um Beutestatistiken und es gibt TONNEN an Beute. Nicht nur das, sondern sind die Beutestatistiken so dynamisch, dass jedes Beutest&uuml;ck statistisch gesehen einzigartig ist. <br />
<br />
<b>Frage:</b> <br />
Wird es den Gilden m&ouml;glich sein, Allianzen zu gr&uuml;nden? <br />
<br />
<b>Scott Brown:</b> In Auto Assault werden Gilden Clans genannt&hellip;..;) <br />
<br />
<b>Steve Snow:</b> Nein, nicht bei der Einf&uuml;hrung. Auto Assault ist stark auf den Kampf in den Arenen ausgerichtet und auch wenn Clans der gleichen Spezies angeh&ouml;ren, werden sie sich in der Arena trotzdem bek&auml;mpfen, also machen Allianzen in Auto Assault nicht viel Sinn. <br />
<br />
<b>Frage:</b> <br />
Wenn der Charakter stirbt, welchen Nachteil hat er dann? <br />
<br />
<b>Steve Snow:</b> Keinen! Erstens: in Auto Assault stirbt man niemals, sondern das Fahrzeug wird funktionsuntauglich. Zweitens: Auto Assault ist ein Actionspiel und daher gibt es keine Erfahrungsabz&uuml;ge und kein Laufen zum &ldquo;toten K&ouml;rper&rdquo;. Was auch immer dem Fahrzeug geschieht, wie kaputt es auch sein mag &ndash; wenn man neben der Stra&szlig;e liegen bleibt, kommt &bdquo;INC&ldquo;, eine neutrale Gruppe, im Spiel, die den Wagen zur n&auml;chsten Werkstatt fliegt. Dort kann man sein Gef&auml;hrt reparieren und sich wieder auf den Weg machen. <br />
<br />
<b>Frage:</b> <br />
Ist die Mitgliederanzahl in den Clans begrenzt? <br />
<br />
<b>Scott Brown:</b> Bisher gibt es keine Begrenzung f&uuml;r die Mitgliederzahl in den Klans, aber wenn w&auml;hrend der Beta Phase ein technischer Grund daf&uuml;r auftritt, die Anzahl zu begrenzen, kann es sein, dass wir so etwas einf&uuml;hren. <br />
<br />
<b>Frage:</b> <br />
Ist es dem Spieler m&ouml;glich, ohne sein Fahrzeug herumzulaufen? Wenn ja, was k&ouml;nnen sie dann machen? <br />
<br />
<b>Steve Snow:</b> Ja, es ist m&ouml;glich, aber nur in St&auml;dten, wo man nicht mit den Fahrzeugen herumfahren kann. Man muss es am Eingang stehen lassen und laufen. Fast alle Interaktionen mit NPCs finden in St&auml;dten statt, ebenso wie viele Verkaufsaktionen. <br />
<br />
<b>Frage:</b> <br />
Ist es einem Gruppenmitglied m&ouml;glich, die Fahrzeuge der anderen w&auml;hrend eines Kampfes zu reparieren, oder zu &bdquo;heilen&rdquo;? <br />
<br />
<b>Steve Snow:</b> Ja. Wenn man in Auto Assault sehr schnell geheilt bzw. repariert wird kann das, vor allem in Arenak&auml;mpfen, den Ausschlag zwischen Gewinnen und Verlieren ausmachen. <br />
Die besten Klasse, was Reparaturen angeht, sind die Ingenieurklassen. Man kann sich zwar auch Gegenst&auml;nde kaufen, die in einem bestimmten Umkreis alles reparieren, aber diese sind selten und recht teuer. <br />
<br />
<b>Frage:</b> <br />
Welche Blickwinkel kann der Spieler ausw&auml;hlen? Wird es eine Cockpitsicht geben? <br />
<br />
<b>Todd Keister:</b> In Auto Assault, kann die Kamera in verschiedene Positionen um den Spieler herum gedreht werden, um verschiedene Perspektiven zu bieten. F&uuml;r den schnellen Kampf und rasche Aktionen kann die Kamera herausgezoomt und in jede Richtung gedreht werden, um eine Aussicht auf das Gebiet zu bekommen. In St&auml;dten kann die Kamera f&uuml;r genauere Beobachtung und das Interface herangezoomt werden. <br />
<br />
Weitere Informationen zum Spiel sind auf der offiziellen Webseite: <br />
<a href="http://de.autoassault.com/"><font color="#cc0000">http://de.autoassault.com</font></a></p> ]]></description>
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