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<title>Latest Geschichten Articles</title>
<link>http://www.helden.de/ams/</link>
<description>Articles at Helden.de</description>
<language>de-de</language>
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<title>Achtung! Schwarze Katze!</title>
<link>http://www.helden.de/ams/geschichten/kurzgesagt/achtung-schwarze-katze.html</link>
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<pubDate>Wed, 04 Mar 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
<description><![CDATA[ <!-- BEGIN_PRINTER_FRIENDLY_COPY -->
<div class="TDRowText">Rollenspieler an sich sind abergl&auml;ubisch. Doch, wirklich! Die meisten wollen es nicht wahrhaben, aber es stimmt. Ein einziger Blick auf ihre gewaltigen W&uuml;rfels&auml;cke verr&auml;t es. Eine einfache Szene, wie sie sich zu Dutzenden t&auml;glich in Deutschland wiederholt soll es illustrieren. <br />
&bdquo;W&uuml;rfel mal!&ldquo; sagt der Spielleiter. <br />
&bdquo;Hoch oder niedrig?&ldquo; fragt der Spieler, denn er ist der festen &Uuml;berzeugung, dass er durch das reine Wissen um den erstrebenswerten Wurf diesen schon so gut wie geschafft hat. <br />
&bdquo;Niedrig!&ldquo; gibt der Spielleiter preis, denn er hat es sich abgew&ouml;hnt, zu diskutieren.  <br />
&bdquo;Dann muss ich einen anderen W&uuml;rfel nehmen!&ldquo; sagt der Spieler und verschwindet kopf&uuml;ber in seinem W&uuml;rfelsack, l&auml;uft ein bisschen zwischen den Regalen darin umher, und kommt mit seinem niedrig W&uuml;rfel wieder hervor. Denn jeder wei&szlig; ja, dass es ungeachtet der physikalischen Gesetze der Formen und der mathematischen Wahrscheinlichkeitsrechnung noch die besondere Magie der W&uuml;rfel gibt. <br />
&bdquo;Nicht anfassen! Du machst sie kaputt!&ldquo; kriegt dann auch jeder zu h&ouml;ren, der die &bdquo;Gl&uuml;cksw&uuml;rfel&ldquo; seines Mitspielers zu ber&uuml;hren wagt. <br />
Es ist aber auch ein zu putziges Bild, wenn die Spieler ihre W&uuml;rfel am Anfang des Abends einw&uuml;rfeln, denn selbstverst&auml;ndlich m&uuml;ssen sich auch kleine Br&ouml;ckchen aus Plastik wie Hochleistungssportler aufw&auml;rmen. Und wie gro&szlig; ist das Geschrei, wenn dabei ein guter Wurf f&auml;llt, denn dann ist er &bdquo;weggew&uuml;rfelt&ldquo; und wird den ganzen Abend &uuml;ber nicht mehr erscheinen, denn selbstverst&auml;ndlich verschwindet eine Zahl auf dem W&uuml;rfel, sobald sie gefallen ist. Darum vermutlich dir unz&auml;hligen W&uuml;rfel! <br />
Und wenn ein W&uuml;rfel es wagt, in der ihm Innewohnenden B&ouml;sartigkeit, denn merke: der W&uuml;rfel an sich ist falsch! Wenn der es also nun wagt, trotz des Trainings schlecht zu w&uuml;rfeln, dann wird er gnadenlos ausgetauscht! Auch ein W&uuml;rfel hat eben eine Tagesform! <br />
Mist! Jetzt ist der Computer wieder abgest&uuml;rzt. Hm... vielleicht sollte ich mal eine andere Maus nehmen?  <br />
<br />
Tschau. <br />
Andr&eacute; <br />
www.artige.de</div> ]]></description>
</item>
<item>
<title>Anonyme Rollenspielmeister e.V.</title>
<link>http://www.helden.de/ams/geschichten/spielleiters-tagebuch/anonyme-rollenspielmeister-e.v.html</link>
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<pubDate>Wed, 04 Mar 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
<description><![CDATA[ <!-- BEGIN_PRINTER_FRIENDLY_COPY -->
<div class="TDRowText">Diese Geschichte stammt von Ronny Bl&auml;ss und wurde von mir etwas erg&auml;nzt, um sie in einige Mailinglisten zu posten. Wer sie dort noch nicht gelesen hat, kann das hier nachholen. <br />
<br />
Neulich beim Rollenspiel:  <br />
<br />
Heute will ich Euch berichten von dem Leid, welches mir widerfuhr am Samstag, dem 01. Maerz, zur Abendzeit. Ich hatte ein eigentlich simples R&auml;tsel vorbereitet, bei dem es darum ging, einer Schwertspitze zu folgen. um daraufhin zu einer von 20 Ritterr&uuml;stungen zu gelangen, welche bei einem Gebet vor ihr den Weg in einen Geheimraum freigeben w&uuml;rde. Lest den letzten Satz notfalls zweimal, Freunde ! Wie dem auch sei, schalten wir nun um in Sir Oswalds Grabmal, wo sich ein Paladin und ein Waldl&auml;ufer in der Grabvorkammer, und ein Dieb und ein Kleriker bei einigen pazifistischen Skeletten befinden die gegen Castor protestieren. <br />
Der Paladin und der Waldl&auml;ufer betreten gerade den Raum und sehen einen nichtssagenden Sarkophag sowie 20 Ritterr&uuml;stungen Der Paladin zum Waldl&auml;ufer. &quot;Sieh nur f&uuml;nf m&auml;chtige Ritter mit ihren Zweih&auml;ndern!'' (Er hatte den Meister nicht verstanden.) <br />
Gemeinsam machen sie sich auf zum Sarg. Der Ritter h&auml;lt ein Schwert quer &uuml;ber der Brust auf dem Zeichen graviert sind. Paladin und Waldl&auml;ufer K&ouml;nnen nicht lesen, der Kleriker kann nicht zu ihnen kommen. <br />
&quot;Haltet inne&quot; schreit der Paladin. und beginnt mit seiner ru&szlig;enden Fackel die Grabmalw&auml;nde vollzuschmieren &quot;Lies, Kleriker!'' dieser rezitiert daraufhin von weitem: &quot;Er bewacht das Gute!'' (v&ouml;llig klar, das jene R&uuml;stung gemeint ist, auf die das Schwert zeigt) <br />
&quot;Na logisch bewacht er das Gute&quot; t&ouml;nt der Paladin und greift zu einem verfluchten Schild -2 unter dem Schwert Die N&auml;chsten zehn Minuten verbringt der Paladin mit vergeblichen Versuchen den Schild vom Arm zu kriegen Resigniert stapfen Waldl&auml;ufer und Paladin zum Ausgang (eine Einbahnstra&szlig;e wohlgemerkt,) als eine Stimme aus dem &Auml;ther klingt: &quot;Sollte das alles gewesen sein?&quot; (So konnte ich die doch nicht rausgehen lassen?!) <br />
Jetzt beginnen Waldl&auml;ufer (der wirklich selten spricht) und Paladin, die W&auml;nde abzuklopfen Aha ! Eine Geheimt&uuml;r, aber wo? In den N&auml;chsten Stunden werden in unglaublicher Akribie Scharniere bewegt. Helmvisiere ge&ouml;ffnet. W&auml;nde abgeklopft und &Auml;hnliche fruchtlose Dinge unternommen. <br />
Es ist wohl jedem Meister klar, da&szlig; jede dieser Aktionen zur Sicherheit bis zu f&uuml;nfmal vorgenommen wird.  <br />
Stunden sp&auml;ter ist der Punkt erreicht (kein Witz!) an dem der Paladin auf dem Sarkophag reiten will, der Waldl&auml;ufer eine R&uuml;stung erklimmt und der Dieb alles auf die harmlosen Skelette schiebt und die Klinge z&uuml;ckt. <br />
Wie reagiert ein Meister jetzt? Nichts sagen, stumpf dasitzen. grinsen, aber am schlimmsten - das R&auml;tsel ewig ungel&ouml;st lassen?! Nein! Also biete ich einen Rettungsanker in Form einer eventuellen g&ouml;ttlichen Offenbarung durch den Kleriker (Joker!) Preis: ein Edelstein F&uuml;r eintausend Goldm&uuml;nzen. <br />
Den Rest zu erz&auml;hlen, w&auml;re m&uuml;&szlig;ig Bleibt festzuhalten, da&szlig; gerade einfache R&auml;tsel oftmals unl&ouml;sbar werden. Stimmen vielleicht alle Theorien &uuml;ber kollektive Intelligenzen nicht, &uuml;ber den vereinigten Geist Menschheit. Ist meine Gruppe vielleicht nur ...................... <br />
<br />
Bis bald, Euer Avron !  <br />
<br />
Sind Ihre Spieler genauso bl&ouml;d? M&uuml;ssen Sie Sich jedes Wochenende qu&auml;len lassen? Geht es Ihnen ebenso?  <br />
<br />
Oder so, wie andere unserer Leser schrieben :  <br />
<br />
&quot;Manchmal glaube ich meine Spieler hassen mich!.  <br />
Oliver S. aus W.bei K.  <br />
<br />
&quot;Ich wei&szlig;, das mich meine Spieler wieder fertig machen werden, aber ich kann das Leiten einfach nicht lassen.&quot;  <br />
Ronny B aus B bei H  <br />
<br />
&quot;Ich liebe es das Blut meiner SC vor mir &uuml;ber den Boden flie&szlig;en zu sehen&quot;  <br />
Name der Redaktion bekannt  <br />
<br />
F&uuml;hlen Sie Sich angesprochen?  <br />
<br />
Werden Sie Mitglied bei Anonyme Rollenspielmeister e.V.  <br />
<br />
Wir bieten:  <br />
<br />
Selbsterfahrungsgruppen und Urschreitherapie  <br />
Gespraechsrunden mit Leidensgenossen  <br />
Telefonnotdienst betreut von Diplompsychologen Sigurt Freudius  <br />
Tiefenhypnose und Entspannungstherapie  <br />
Kurse &quot;Selbstverteidigung F&uuml;r Spielleiter&quot;  <br />
Seminare in dialektischer Rabulistik  <br />
Extrem Game Mastering Wochenendseminare im Oberallgaeu  <br />
( F&uuml;r nur 4378DM zuz&uuml;glich Hotel und Verpflegung )  <br />
<br />
Z&ouml;gern Sie nicht, wenden sie sich an untenstehende Email oder besuchen Sie unsere Homepage.  <br />
<br />
Denken Sie immer daran: Sie sind nicht allein. Es gibt Menschen die Ihr Schicksal teilen, und es gibt Menschen die Ihnen helfen K&ouml;nnen Ihre Probleme zu bew&auml;ltigen. <br />
<br />
Passen Sie auf sich auf !</div> ]]></description>
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<item>
<title>Betrügen leicht gemacht</title>
<link>http://www.helden.de/ams/geschichten/von-nerd-zu-nerd/betrugen-leicht-gemacht.html</link>
<guid>http://www.helden.de/ams/geschichten/von-nerd-zu-nerd/betrugen-leicht-gemacht.html</guid>
<pubDate>Wed, 04 Mar 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
<description><![CDATA[ <p>&nbsp;</p>
<div class="TDRowText">Wo ich diesen Text gefunden habe wei&szlig; ich nicht mehr, aber er stammt von einem Peter Scholz  <br />
<br />
Auf der einen Seite der allm&auml;chtige Game Master, auf der anderen Seite die hilflosen Spieler? Das mu&szlig; nicht so sein. Hier ein paar Tips, um gef&auml;hrliche (W&uuml;rfel-) Situationen besser zu &uuml;berstehen: <br />
<br />
1.) Die W&uuml;rfel anfeilen oder mit kleinen Gewichten zu versehen ist eine feine Sache. Allerdings wird ein so pr&auml;parierter W&uuml;rfel immer nur eine Zahl werfen, also immer einen anderen W&uuml;rfel nehmen, sonst wird der d&uuml;mmste GM mi&szlig;trauisch. <br />
Mit etwas Farbe und etwas Geschick wird die 1 zur 7 und die 3 zur 8. Aber Vorsicht - bei vierseitigen W&uuml;rfeln f&auml;llt niemand darauf herein. <br />
<br />
2.) Sage dem GM mit unschuldigem Blick: &quot;Nein, ich kenne diese Module nicht, die kann ich mir nicht leisten!&quot; Dann kaufe alle jemals publizierten Module und lerne sie auswendig. <br />
<br />
3.) Wenn dein GM alles selber entwirft, investiere dein Geld in einen Taschenkopierer oder eine Sofortbildkamera, um in einem unbewachten Moment die Unterlagen des GM zu duplizieren. <br />
<br />
4.) Wenn das alles f&uuml;r dich zu teuer ist, &uuml;berzeuge den GM davon, da&szlig; es cool ist, beim Spiel eine verspiegelte Sonnenbrille zu tragen. So kann man als Spieler zwar nicht alle Unterlagen erkennen, aber ein guter Spieler kann aus wenig Informationen schon viel machen. <br />
<br />
5.) Ein schlechter Wurf in einer entscheidenden Situation ist unangenehm. Durch ein umfallendes Glas oder einen vom Tisch fallenden Aschenbecher erh&auml;lt man eine Chance f&uuml;r einen neuen Wurf. <br />
<br />
6.) Mache den GM immer auf Fehler aufmerksam, die zu deinem Nachteil w&auml;ren, nie auf Fehler, die zu Deinem Vorteil sind.  <br />
<br />
7.) Mache dem GM immer auf Fehler aufmerksam die anderen Spielern Vorteile bringen W&uuml;rden, denn auch sie sind deine Feinde.  <br />
<br />
8.) Lerne alle m&ouml;glichen Regelvarianten, auch zus&auml;tzliche aus Zeitschriften,auswendig und setzte sie zu Deinem Vorteil ein.  <br />
In unwichtigen Situationen kannst du Varianten erw&auml;hnen, die Dir Nachteile bringen. So gewinnst Du das vertrauen des GM.  <br />
<br />
9.) Zweifle auch korrekte Entscheidungen des GM an. So wird er verunsichert und macht mehr Fehler, aus denen man Kapitel schlagen kann. <br />
<br />
10.) Schreibe auf deinen Charakterblatt alles d&uuml;nn mit Bleistift. So kann es kein anderer lesen, und man kann es leichter &auml;ndern. Au&szlig;erdem gibt es keine Probleme mit der Ausr&uuml;stung, wenn man sie unlesbar in eine Ecke schreibt (&quot;Hier steht doch, da&szlig; an meinem Maultier ein Fa&szlig; mit f&uuml;nfzig Speeren h&auml;ngt!&quot;) <br />
Benutze mehrere Charakterbl&auml;tter, alle leicht abgewandelt f&uuml;r bestimmte Situationen.  <br />
<br />
11.) Setze Dich m&ouml;glichst weit weg vom GM. Zuf&auml;llig auftauchende Gegner greifen meist den an, der am n&auml;chsten am GM sitzt. Au&szlig;erdem kannst du so besser an Deinem Charakterblatt herum&auml;ndern. <br />
<br />
12.) Inspiziere die Plattensammlung des GM und notiere alle Gruppen, die mehr als dreimal auftauchen. Gibt eine der Gruppen mal ein Konzert in der N&auml;he, kaufe eine Karte und schenke sie dem GM mit den Worten: &quot;Ich habe leider etwas anderes vor, nimm Du die Karte!&quot; Das stimmt den GM gn&auml;dig. <br />
<br />
13.) Bringe jeden Spielabend Bier, Chips, Kekse o.&auml;. mit. Der GM wird dich nicht durch das Ableben Deines Charakters verstimmen wollen, wenn er dann in Zukunft Bier und Knabberzeug selber kaufen mu&szlig;. <br />
<br />
14.) Arrangiere zwei- bis dreimal pro Abend einen Anruf, bei dem der GM zum Telefon mu&szlig;. Ein kurzer Blick in die Unterlagen kann Wunder wirken. <br />
<br />
HINWEIS AN DEN GM  <br />
Lege diesen Artikel so auf den Tisch, da&szlig; alle Spieler ihn einsehen k&ouml;nnen. Wer ihn ganz durchliest, ist Deines Vertauens unw&uuml;rdig. Wer dabei grinst, plant eine Schurkerei. Schlie&szlig;e diese Leute sofort vom Spiel aus, denn wer spielt schon gern mit Betr&uuml;gern?!</div> ]]></description>
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<item>
<title>Bis die Federbetten rascheln</title>
<link>http://www.helden.de/ams/geschichten/kurzgesagt/bis-die-federbetten-rascheln.html</link>
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<pubDate>Wed, 04 Mar 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
<description><![CDATA[ <!-- BEGIN_PRINTER_FRIENDLY_COPY -->
<div class="TDRowText">Ich habe bereits mehrfach gewarnt, dass Rollenspiel den Blick auf die reale Welt verzerren kann. Heute m&ouml;chte ich das an einem Thema festmachen, das alle interessieren d&uuml;rfte: Sex! <br />
Werfen wir einen Blick in eine &bdquo;normale&ldquo; Rollenspielgruppe, bestehend aus einem halben Dutzend pubertierender Jugendlicher bis 25 Jahre. Was f&uuml;r ein Bild von k&ouml;rperlicher Liebe wird dort vermittelt? Wer schwache Nerven hat oder einen Funken emanzipatorischer Gedanken, m&ouml;ge sich jetzt schon mal erschrocken an die Stirn fassen. <br />
Der darbende Reisende kann in den meisten Runden sicher sein, dass jede Schenke ein bis zwei junge, h&uuml;bsche M&auml;gde bereit h&auml;lt, die in der Lage sind, sechs Bestellungen auf einmal auf dem wogenden Busen zu servieren. Und nat&uuml;rlich sind die jungen Damen mehr als willig, sich mit den Helden in die Bettkiste zu begeben und dort dann diverse Dinge in verschiedenen K&ouml;rperhaltungen zu tun, die am Tisch mit der Verk&uuml;ndung: &bdquo;Dar&uuml;ber wollen wir einen romantischen Vorhang legen&ldquo; umschrieben werden. Fr&uuml;her dachte ich, dass w&auml;re der Versuch, den Akt gegenseitiger Offenbarung nicht mit pornoartigen Beschreibungen zu besudeln, aber heute wei&szlig; ich: die Jungs wissen einfach nicht, wie es geht! <br />
Aber zur&uuml;ck zu unserem Problem: unser junger Held hat nun also Woche f&uuml;r Woche virtuell die Bedienungen ganzer Kontinente gepoppt und wenn sein Spielleiter gn&auml;dig war, hat er ihn mit Konstitutions- oder Schwangerschaftsproben verschont. Jetzt erwacht aber in seinem jugendlichen, cholesteringesch&auml;digten K&ouml;rper die Lust, das Ganze auch umzusetzen. Also begibt er sich in die n&auml;chste Kneipe und schon trifft es ihn hart. Die Bedienung ist weder jung, noch h&uuml;bsch, und auf ihren Br&uuml;sten k&ouml;nnte man nur dann Essen servieren, wenn man es in der Senkrechten festtackert. Aber egal, unser Freund vertraut auf seinen Charme und sein gutes Aussehen (es ist wie mit den B&ouml;sen, die nicht wissen, dass sie b&ouml;se sind... so wissen auch die h&auml;sslichen nicht... ihr versteht!) und bringt den unfehlbaren Aufrei&szlig;ersatz, mit dem er noch jede Magd ins Bett bekommen hat: &bdquo;Hallo sch&ouml;ne Frau! Ich bin ein einsamer Reisender und mich d&uuml;rstet nach euren zwei gro&szlig;en Kr&uuml;gen Milch!&ldquo; <br />
&bdquo;Zwei Milsch, kommts&rsquo;fort&ldquo; schallt es Reibeisen-lieblich zur&uuml;ck.  <br />
Verwirrung! Entt&auml;uschung! Was geschieht? Das war nicht geplant! Die Bedienung bringt zwei Milch und unser Held setzt nach: &bdquo;Oh holdes Fr&auml;ulein, ich trage ein gar pr&auml;chtiges Schwert unter dem Tische, wollt ihr es bestaunen?&ldquo; <br />
&bdquo;Wat?&ldquo;  <br />
&bdquo;&Auml;h, eure Diebe sind wie Eltern, sie haben die Augen gestohlen und in eure Sterne gesetzt?&ldquo;  <br />
&bdquo;H&auml;?&ldquo;  <br />
&bdquo;Ich geb&rsquo; Euch auch eine Goldm&uuml;nze?&ldquo;  <br />
<br />
Und damit sind wir bei der zweiten gro&szlig;en Falle des Rollenspiels: Prostitution. Wohin der Charakter sein Auge wendet, er findet Freudenm&auml;dchen, die diesen Namen zurecht tragen. Zum einen sind sie eine Freude f&uuml;r das Auge und zum anderen haben sie Freude an ihrem Beruf. Es sind keine finanziellen N&ouml;te, keine Arbeitslosigkeit die zur Prostitution treiben, sondern der Drang, mit m&ouml;glichst vielen M&auml;nnern zu schlafen &ndash; meist sind die Huren denn auch wohlgebildete Frauen von ehemals adeligem Stand, die einem ordentlichen Liebhaber (und welcher Held w&auml;re das nicht?) auch gerne mal die Zeche erlassen, weil er sie so gut... lieb gehabt hat. <br />
Wieder in der Realit&auml;t: Die Entt&auml;uschung ist verwunden, aber es bleibt die Entschlossenheit in Herz und Hose. Also versucht es unser junger Mann bei einem einschl&auml;gigen Freudenhaus. Gehen wir davon aus, er findet eine Dame &ndash; vermutlich aus dem Ostblock &ndash; die auf seine W&uuml;nsche eingeht. Nach kl&auml;glich vers&auml;gtem Akt vertraut er nun nat&uuml;rlich darauf &ndash; immerhin hat er seinen letzten 50er f&uuml;r das neue Shadowrun-Regelwerk ausgegeben &ndash; dass die gute Frau ihm die Zahlung erl&auml;sst. <br />
Erst nach einer innigen Begegnung mit den Bikerboots des Goldkettenbehangenen Freund der Dame sieht er ein, dass dem wohl doch nicht so ist. <br />
<br />
Also: Wenn ihr nicht Nachts in Unterhosen &uuml;ber den Kiez torkeln wollt, so schw&ouml;rt ab vom Sex im Rollenspiel <br />
<br />
PS: Man sollte meinen, wenn Damen an der Spielrunde teilnehmen, sollte sich das Verhalten &auml;ndern&ndash; weit gefehlt. Flugs werden Knechte und Freudenm&auml;nner eingef&uuml;hrt und weiter geht die wilde... Rollenspielerei. <br />
<br />
Tschau, <br />
Andr&eacute; <br />
www.artige.de</div> ]]></description>
</item>
<item>
<title>Charakterklasse - Powergamer</title>
<link>http://www.helden.de/ams/geschichten/von-nerd-zu-nerd/charakterklasse-powergamer.html</link>
<guid>http://www.helden.de/ams/geschichten/von-nerd-zu-nerd/charakterklasse-powergamer.html</guid>
<pubDate>Wed, 04 Mar 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
<description><![CDATA[ <p>&nbsp;</p>
<div class="TDRowText">Glei&szlig;endes Deckenlicht, stinkende Essensreste, l&auml;rmende und wild gestikulierende Spieler, schwarz angezogene Gestalten mit scharf ger&uuml;mpften Nasen und schwarzen, siffigen Gew&auml;ndern, hier und da ein danebengefallener W&uuml;rfel, zwei Greise, einer mit langem wei&szlig;en Bart (die entnervten Eltern der jungen Rollenspieler *g*), die im Schatten einiger Zimmerpflanzen Schach spielen und langsam ihren Tee schl&uuml;rfen, ein Rollenspiel-H&auml;ndler um die Ecke mit entbl&ouml;&szlig;tem Oberk&ouml;rper, das neueste DSA-Produkt in der Hand und den Geldbeutel an dem G&uuml;rtel, der in blumiger Rede seine gedruckte Ware anpreist, schwerer, widerw&auml;rtiger Geruch von verbrauchter Luft und Zigaretten-Kippen, der m&uuml;hsam aus dem ge&ouml;ffneten Fenster quillt, dazu der Klang von DSA-Musik - so stellt sich der Durchschnittsspieler das Treiben bei einer durchschnittlichen DSA-Session vor, all dies verbindet er jedoch auch mit dem Begriff &quot;Powergamer&quot; <br />
(Original: &quot;Novadi, Basis-Box  Regelbuch 2, S.54). <br />
<br />
Die Rolle des Powergamers <br />
<br />
F&uuml;r einen DSA-Spieler mag es vielerlei Gr&uuml;nde geben, das anst&auml;ndige Rollenspiel zu verlassen und das Powergamen zu beginnen: Vielleicht wurde er von seinem Vater, einem reichen DSA-H&auml;ndler, animiert alles, was nach &quot;Power&quot; aussieht aus den Boxen zu klauben, vielleicht lie&szlig;en ihn Neugier und der Wille zur Nervt&ouml;terei die Original-Regeln zu eng erscheinen, vielleicht wurde er gar im letzten Krieg mit dem Meister von diesem &quot;unfair behandelt&quot;...... <br />
(Original: s.o.) <br />
<br />
Zitate <br />
<br />
&quot;Aber im <regelbuch auf="" seite="" xx="" daß....=""><br />
&quot;Du Enkel der Unverfrorenheit - der Meister schenke mir KK+4 und Dir einen fr&uuml;hen Charakterverlust&quot; <br />
&quot;Ich habe ges&uuml;ndigt und bereue nichts&quot; <br />
&quot;Deine Schneide ist sch&auml;rfer als Chilli-Bohnen, Du Schwert aus dem selbstverfassten Abenteuer von mir (das der Meister seltsamerweise ablehnt), und st&auml;rker als mein getunter Manta (*g*) ist mein Verlangen nach Dir, oh, Du 4W20+84 Schwert.......&quot; <br />
<br />
Der Powergamer bei Spielbeginn <br />
<br />
Voraussetzungen: <br />
Mut: 12+ (falls der Meister mal ausrasten sollte) <br />
Intuition (f&uuml;r gutes Rollenspiel): 6- <br />
Benachteiligungsangst: 6+ <br />
J&auml;hzorn: 5+ <br />
<br />
Nervenergie: 30</regelbuch></div> ]]></description>
</item>
<item>
<title>Dämonen - Kapitel 1</title>
<link>http://www.helden.de/ams/geschichten/daemonen/damonen-kapitel-1.html</link>
<guid>http://www.helden.de/ams/geschichten/daemonen/damonen-kapitel-1.html</guid>
<pubDate>Mon, 23 Feb 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
<description><![CDATA[ <center> <br />
Anyone who sees me must die. <br />
(Duo Maxwell - The Death Angel) <br />
</center>
<p>&nbsp;<br />
<br />
Futzko stand vor der Fensterfront seines B&uuml;ros im 43. Stockwerk des Hauptsitzes einer seiner zahlreichen Firmen. Er trug seinen wei&szlig;en Anzug mit seiner roten Lieblingskrawatte, obwohl seine Sekret&auml;rin schon oft gesagt hatte, dass sie diese Kombination abscheulich fand. <br />
Jedesmal wenn er von hier aus die riesige Innenstadt von Tokyo betrachtete, f&uuml;hlte er sich so winzig, trotz seiner, f&uuml;r einen Japaner sehr beachtlichen Gr&ouml;&szlig;e von 1,80 m. W&auml;hrend er gedankenversunken auf die taghellen Stra&szlig;en unter dem nachtschwarzem Himmel hinunter schaute, schreckte ihn sein auf dem gro&szlig;en Mahagonischreibtisch stehendes Telefon auf. <br />
Er drehte sich um und ging zu seinem schwarzem Ledersessel. Pl&ouml;tzlich, genau in dem Moment wo er den H&ouml;rer in die Hand nehmen wollte, verstummte das Telefon. <br />
Das sollte eigentlich nichts beunruhigendes sein, aber irgendwie wurde Futzko dadurch doch nerv&ouml;s. Auf einmal versp&uuml;rte er den Drang, es aus der Schreibtischschublade zu nehmen. <br />
Langsam zog er das Fach heraus und es kam zum Vorschein. Es war ein Amulett. Das Amulett hatte in der Mitte ein kleines Loch und war vollkommen golden. Ebenfalls waren einige stark schimmernde Juwelen eingefasst. Das Loch hatte scharfe Kanten und Futzko war sich sicher, dass dort irgendetwas eingeschoben werden konnte. Etwas, das perfekt passen m&uuml;sste. <br />
Gerade wollte er es in seine Hand nehmen, als ihn etwas am Hals packte. <br />
Eine riesige gr&uuml;ne, seinen Mund und Hals umschlie&szlig;ende Hand, die seine Hilfeschreie gnadenlos erstickte, war das letzte, was er sah. Das er durch die Fensterfront brach bekam er schon nicht mehr mit.</p>
<center><b>Kapitel I</b> <br />
<br />
So kamen sie von nah und fern <br />
Und st&uuml;rzten ins Gefecht,  <br />
denn f&uuml;r diese tolle Frau <br />
waren so manche Schmerzen recht <br />
(Schandmaul &ndash; Der letzte Tanz) <br />
</center>
<p><br />
<br />
Es war samstagabend, gegen 19.00 Uhr. Markus schloss die T&uuml;r zu seiner Wohnung im dritten Stockwerk eines Stuttgarter Mietshauses auf. <br />
Von innen h&ouml;rte er eine m&auml;nnliche Stimme, welche gerade sagte: &quot;... st&uuml;rzte Shumiro Futzko, Besitzer mehrerer Gro&szlig;unternehmen, aus dem 43. Stockwerk eines Tokyoter B&uuml;rogeb&auml;udes. &Auml;rzte sind der Meinung, dass er bereits vor dem Sturz tot war. Angestellte konnten sich nicht erkl&auml;ren, was den erfolgreichen Elektronikbaufachmann aus Osaka dazu getrieben...&quot; Die Stimme kam aus seinem Wohnzimmer. <br />
&quot;Mist, schon wieder den Fernseher angelassen!&quot; stellte Markus fest. Eigentlich w&auml;r das ja kein gro&szlig;es Problem f&uuml;r ihn, wenn das nicht mindestens einmal pro Woche passieren w&uuml;rde. Langsam wurde es zu einer Stromrechnungsbelastung f&uuml;r Markus. <br />
Sein Rucksack wurde wie immer gleich neben der Wohnungst&uuml;r abgestellt. Leichtf&uuml;&szlig;ig schritt er durch das Chaos seines Wohnzimmers, bestehend aus schmutziger W&auml;sche, alten Pizzaschachteln, einige noch mit Resten gef&uuml;llt, und leeren Flaschen und Dosen, in dem sich jeder unge&uuml;bte wahrscheinlich die Beine gebrochen h&auml;tte, in Richtung K&uuml;che. <br />
Dort angekommen trank er erstmal einen Schluck Milch, wie gew&ouml;hnlich direkt aus der T&uuml;te. Ein Glas m&uuml;sste man ja auch nur wieder abwaschen m&uuml;ssen, das w&auml;re unn&ouml;tige Arbeit gewesen (Seine Sp&uuml;lmaschine war kaputt und sein Konto fast leer). <br />
W&auml;hrend er sich gerade seinem neuen Ziel, der Couch, wo er irgendwo die Fernbedienung f&uuml;r den Fernseher vermutete, n&auml;herte, ert&ouml;nte die Klingel an seiner Wohnungst&uuml;r. Also drehte er mitten in der Bewegung ab und ging hin&uuml;ber zur Gegensprechanlage. Markus nahm den H&ouml;rer in die Hand. <br />
&quot;Ja? Wer ist da?&quot;, fragte er. <br />
Eine weibliche Stimme antwortete ihm: &quot;Bin ich hier richtig bei Vester? Sind sie Markus Vester?&quot; <br />
&quot;Ja, der bin ich. Und wer sind sie?&quot;, fragte er zur&uuml;ck. <br />
Die Antwort, die er bekam, war eindeutig, stellte Markus jedoch nicht zufrieden: &quot;Bitte lassen sie mich rein, ich muss mit ihnen reden!&quot; <br />
Langsam f&uuml;hlte er sich genervt: &quot;Sagen sie mir erst wer sie sind und warum sie mit mir reden wollen!&quot; <br />
&quot;Mein Name ist Foury. Ich bin, oder besser, war Mr. Futzkos Sekret&auml;rin und ich bin hier um seinen letzten Auftrag auszuf&uuml;hren.&quot; bekam Markus als Antwort. <br />
Die Bestimmtheit in Markus' Worten war jetzt leichter Verwirrung gewichen: &quot;Futzko? Wer soll...&quot; <br />
&quot;Ihr Chef!&quot;, unterbrach ihn die Stimme leicht gereizt, doch Markus reichte diese Information anscheinend noch nicht: &quot;Mein Chef? Der, der mich eingestellt hat, hie&szlig; aber anders...&quot; <br />
Die erneute Antwort lies auf sich warten. Als Fourys Stimme wieder erklang, war deutliche Resignation in ihr zu h&ouml;ren: &quot;Mein Gott, Mr. Futzko hat die Firma, bei der sie arbeiten, vor drei Wochen gekauft. Wie sie sicherlich schon aus den Nachrichten erfahren haben, ist er gestern gestorben. Ich bin hier, um seinen letzten Willen zu erf&uuml;llen.&quot; <br />
Jetzt erinnerte er sich langsam. Hatte der Nachrichtensprecher gerade eben etwas von einem Futzko geredet? 'Vielleicht sollte ich demn&auml;chst &ouml;fters Nachrichten sehen...' dachte sich Markus. <br />
&quot;Aha... Na gut, dann kommen sie 'rein.&quot; sagte er und dr&uuml;ckte den kleinen schwarzen Knopf mit dem wei&szlig;en Schl&uuml;sselsymbol drauf. Unten im Haus h&ouml;rte er ein leises Surren und das &Ouml;ffnen der Haust&uuml;r. Leise Schritte kamen die Holztreppe hinauf. Markus &ouml;ffnete seine Wohnungst&uuml;r ein St&uuml;ck und lugte durch den Spalt. Als er Foury sah, &ouml;ffnete Markus die T&uuml;r vollst&auml;ndig. <br />
Vor ihm stand eine sehr attraktive Frau, Markus sch&auml;tzte ihr Alter auf Mitte 30. Sie ging ihm gerade bis zum Kinn. Aber auch wenn er nicht gr&ouml;&szlig;er gewesen w&auml;re als sie, h&auml;tte es ihn nicht davon abhalten k&ouml;nnen ihren recht gro&szlig;z&uuml;gigen Ausschnitt zu bewundern, der seine Blicke anzog wie ein Licht die M&uuml;cken. Das schien Foury jedoch gew&ouml;hnt zu sein. W&auml;hrend er ihren Minirock unter Betrachtung nahm, legte sie ihren Kopf schief und sah ihn fragend an. &quot;Darf ich jetzt hereinkommen?&quot;, wollte sie wissen. <br />
Markus sah aus, als h&auml;tte ihn jemand aus einer Trance aufgeweckt. Zum ersten Mal sah er ihr in die Augen und das darum herum liegende Gesicht. Fourys Augen waren tief braun und hatten eine hypnotische Wirkung. Markus hatte das Gef&uuml;hl, in ihnen versinken zu k&ouml;nnen. Foury Haar war mittellang und schwarz. Da sie ihren Kopf schr&auml;g gelegt hatte, konnte Markus einen silbernen Ohrring, in dem an der unteren Seite eine kleine Perle eingearbeitet war, an ihrem linken Ohr erkennen, w&auml;hrend ihr rechtes Ohr durch die Haare verdeckt wurde. Langsam stammelte er eine Antwort zusammen: &quot;Was? Herein... ach so, na-nat&uuml;rlich, bitte...&quot; <br />
Markus trat einen Schritt zur Seite. Sie ging, ja, schwebte geradezu an ihm vorbei. Markus wusste nicht, was ihn an ihr mehr faszinierte, ihr nahezu perfektes Aussehen oder dass sie es schaffte, sich ohne Probleme durch sein Wohnzimmer zu bewegen. Wie selbstverst&auml;ndlich setzte sie sich auf eine freie Stelle auf der Couch. Wieder sah sie Markus an, der immer noch leicht geistesabwesend an der T&uuml;r stand. <br />
&quot;D&uuml;rfte ich ein Glas Wasser haben?&quot; fragte sie mit einem L&auml;cheln. <br />
Markus nickte mit leicht zitterndem Kopf und machte sich schon wieder auf den Weg in die K&uuml;che. Er stolperte mehr, als dass er lief, doch sein Ziel erreichte er unbeschadet. Mit einem seinem rechten Fu&szlig; stie&szlig; er die T&uuml;r hinter sich zu. <br />
Schnell holte er ein Glas aus dem Schrank, f&uuml;llte es mit Wasser und trank es aus. <br />
'So etwas habe ich noch nie erlebt' dachte sich Markus. Nat&uuml;rlich hatte er schon &ouml;fters umwerfend gut aussehende Frauen gesehen (zum Beispiel, wenn er lange genug die Fernsehsender durchsuchte) aber noch nie von so nah und lebend vor ihm. Doch er hatte sich eigentlich f&uuml;r selbstbewu&szlig;ter gehalten hatte, um nicht gleich die Fassung zu verlieren. Aber, wenn er noch mal genau &uuml;berlegte... War es wirklich ihr Aussehen, das ihn so von der Rolle gebracht hatte? <br />
Nein. Nein, es musste irgendetwas anderes gewesen sein. <br />
Jetzt, wo er noch einmal dar&uuml;ber nachdachte, meinte er irgendetwas h&auml;tte seinen Geist, sein Bewu&szlig;tsein beeinflu&szlig;t. Genauer konnte er es nicht beschreiben. In ihm war einfach ein Gef&uuml;hl aufgekommen, ihr nicht zu widersprechen. <br />
Aber woher? War er doch durch pures Aussehen leichter zu beeinflussen als er es sich bisher eingestehen wollte? F&uuml;r ihn gab es nur eine M&ouml;glichkeit, das heraus zu finden. <br />
Markus atmete noch einmal tief durch. Mit einem weiteren Glas, gef&uuml;llt mit Wasser,  ging Markus zur&uuml;ck ins Wohnzimmer. <br />
Nichts. Von dem Gef&uuml;hl war nichts zu sp&uuml;ren. <br />
&quot;Hier ist ihr Wasser!&quot; sagte Markus. Foury, die inzwischen dem Fernseher zugewandt hatte und den Wetterbericht verfolgte, drehte sich um und sah Markus direkt in die Augen. Und schon war wieder dieses Gef&uuml;hl zur&uuml;ck. Es wuchs langsam in ihm heran. es schien sich ein zweites Bewu&szlig;tsein zu entwickeln, parallel zu seinem eigenen, bereits existierendem. Es wollte ihm einreden, Foury hat recht mit dem was sie sagt. Und was sie tut. Und &uuml;berhaupt war alles, was von ihr ausging richtig und gut. Doch sein eigenes Bewu&szlig;tsein widersprach. Sie rissen seine Gedanken hin und her. Bald wusste er nicht mehr welches von beiden sein eigenes war. Welches hatte Recht? Welches nicht? <br />
Eigentlich w&auml;r es doch richtig, Foury von jetzt an blind zu folgen, kam in seinem Gehirn auf. Dann ein weiterer Gedanke: Warum denn? Er hatte doch gar keinen Grund ihr zu folgen. Aber was redete er da, nat&uuml;rlich hatte er einen: einer so bedeutenden Pers&ouml;nlichkeit zu folgen, ist immer richtig. <br />
Bedeutend? Wieso war sie bedeutend? Naja, weil... <br />
So fingen jetzt die Gedanken, Befehle und Widerspr&uuml;che an, sich in seinem Gehirn zu &uuml;berschlagen. Sein Bewu&szlig;tsein und sein Gehirn k&auml;mpften um die Herrschaft &uuml;ber seinen K&ouml;rper. <br />
Und dann begann er wieder etwas zu sp&uuml;ren. Diesmal jedoch nichts ungew&ouml;hnliches oder widerspr&uuml;chliches. Dieses Gef&uuml;hl war eindeutig. Er war es ganz schwach, doch schnell wuchs an. Er bekam h&ouml;llische Kopfschmerzen. <br />
Schnell dr&uuml;ckte er Foury das Glas in die Hand, da alles um ihn herum sich zu drehen begann. Er setzte sich neben Foury, hielt sich beide H&auml;nde an den Kopf und legte diesen nach hinten. Seine Atmung wurde immer schneller. Langsam wurde ihm schwarz vor den Augen. Er konnte noch einen letzten Blick auf die Frau neben ihm werfen. <br />
Sie schien zufrieden zu sein. Ja, sie l&auml;chelte sogar... Wie konnte man bei seinem Anblick noch so gelassen bleiben und sogar noch l&auml;cheln? <br />
Mit diesem Gedanken fiel er endg&uuml;ltig in Ohnmacht. <br />
<br />
Wieviel Zeit wohl vergangen war? F&uuml;nf Minuten? Zwei Stunden? Ein Tag? <br />
Markus wusste es nicht. Langsam &ouml;ffnete er die Augen. Noch immer sp&uuml;rte er ein leichtes Pochen im Hinterkopf. Langsam &ouml;ffnete er die Augen. Vor diesen erschien Fourys Gesicht. Schon wieder l&auml;chelte sie ihn an. <br />
&quot;Herzlichen Gl&uuml;ckwunsch&quot;, sagte sie zu ihm in einem sanften, zufrieden Tonfall, &quot;den ersten Test hast du bestanden!&quot; <br />
Markus verstand nicht. &quot;Was? Wieso &sbquo;erster&lsquo; Test?&quot; <br />
Er wollte aufstehen, doch sie hielt ihn zur&uuml;ck. <br />
&quot;Du solltest dich schonen. Morgen bleibst du am besten noch im Bett. Montag fangen wir dann mit deinem Einf&uuml;hrungstraining an!&quot; Sie hatte so bestimmt geklungen, dass es Markus die Sprache verschlagen hatte. Er &ouml;ffnete zwar den Mund, doch es kamen keine Laute heraus. Sie drehte sich um und verliess den Raum. Einen Arm nach ihr ausstreckend richtete er sich auf. Jetzt bekam er erst mit, dass er sich in seinem Bett befand. Er war in seinem Zimmer. Doch wie war er hier her gekommen? Foury h&auml;tte ihn niemals da hin bringen k&ouml;nnen, das stand f&uuml;r ihn fest. Sie sah nicht gerade sehr kr&auml;ftig aus... <br />
Doch vorerst hatte er wichtigere Fragen zu kl&auml;ren. <br />
Also stand er auf. Das hei&szlig;t, er versuchte es. Aber seine Beine waren so wacklig, dass er wieder zur&uuml;ck ins Bett fiel, bevor er &uuml;berhaupt zum stehen kam. <br />
Er hatte wohl keine andere Wahl, als dort liegen zu bleiben und zu probieren, etwas zu schlafen. Doch er konnte nicht. Zu viele Fragen schwirrten in seinem Kopf umher. <br />
Was f&uuml;r ein Training hatte sie gemeint? Wof&uuml;r sollte er denn trainieren? <br />
Gerade wollte er nach Foury rufen, als sie mit einem Teller und einer Tasse herein. Sie stellte beides auf den Nachttisch neben Markus' Bett. Zu ihm gewandt sagte sie dann: &quot;Ich habe ein bi&szlig;chen deine K&uuml;che erkundet und dir einen Tee und ein paar Brote zubereitet.&quot; <br />
Sie wollte schon wieder den Raum verlassen, doch diesmal hielt Markus sie fest. Er sagte: &quot;Bitte, ich habe noch einige Fragen an sie!&quot; <br />
&quot;Erstmal, sag 'du' zu mir. Deine Fragen sollten wir sp&auml;ter kl&auml;ren, jetzt iss lieber etwas und schlafe ein wenig. Du wirst alle deine Kr&auml;fte f&uuml;r deine Ausbildung brauchen!&quot; <br />
Jetzt reichte es Markus. Er schrie sie an: &quot;Verdammt noch mal, was f&uuml;r eine Ausbildung denn!?&quot; <br />
Sie blieb gelassen. &quot;Deine Ausbildung zu einem Magier!&quot;, antwortete sie freundlich l&auml;chelnd. <br />
Verdutzt lies er ihre Hand los. Sie verliess das Zimmer und schloss die T&uuml;r hinter sich, w&auml;hrend Markus ihr mit offenem Mund hinterher starrte.</p> ]]></description>
</item>
<item>
<title>Dämonen - Kapitel 10</title>
<link>http://www.helden.de/ams/geschichten/daemonen/damonen-kapitel-10.html</link>
<guid>http://www.helden.de/ams/geschichten/daemonen/damonen-kapitel-10.html</guid>
<pubDate>Mon, 23 Feb 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
<description><![CDATA[ <p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<center><i>Du bist vom Himmel gefallen, sch&ouml;ner Morgenstern,  <br />
der du die Heiden schw&auml;chtest! <br />
Dachtest du doch in deinem Herzen: <br />
&gt;&gt;Ach ich will in den Himmel steigen und <br />
meinen Stuhl &uuml;ber Gottes Sterne erh&ouml;hen; <br />
ich will mich setzen auf den Berg der Versammlung <br />
in der fernsten Mitternacht; <br />
ich will &uuml;ber die hohen Wolken fahren und  <br />
gleich sein dem Allerh&ouml;chsten.&lt;&lt;</i></center>
<p>&nbsp;</p>
<p><br />
Irgendwann schlich sich der Schmerz doch in Markus&lsquo; F&auml;uste. Er stoppte seine Schl&auml;ge und besah sich seine Kn&ouml;chel. Aufgeplatzt, blutgetr&auml;nkt, dumpf pochend. Er ri&szlig; einige Streifen aus seinem Lacken und verband sie damit. Dann packte er einige pers&ouml;nlichere Sachen zusammen, verstaute sie in seinem altem Schulrucksack, den er auf einem Stuhl abstellte. <br />
&bdquo;Komm noch einmal!&ldquo;, Markus rief IHN und ER erschien. Immer noch in SEINEM Outfit, welches ER auch vorhin am Leibe getragen hatte. <br />
&bdquo;Wie? Hast du dich umentschieden? Willst du doch mitkommen? Stippvisite, wie?&ldquo;, Markus nickte und ER l&auml;chelte wissend. Dann reichte ER ihm seine rechte Hand: &bdquo;Kein Handel. Nur ein Besuch bei mir. Wir sind uns einig?&ldquo;, ohne nachzudenken ergriff Markus SEINE rechte Hand und dann wurde der Raum in einen leicht stechenden Geruch getaucht &ndash; Schwefel.</p>
<center><i> <br />
Ja, zur H&ouml;lle f&auml;hrst du,  <br />
zu tiefsten Grube. <br />
(Jesaja 14)</i></center>
<p><br />
<br />
Monate zogen ins Land und Tor&ucirc; hatte seit damals nie wieder etwas von Markus geh&ouml;rt, geschweige denn ihn gesehen. Er sa&szlig; mit Sylwia im Park Kasshin&rsquo;s und rauchte. Es war Jahre her, dass er sich das letzte Mal eine Zigarette angez&uuml;ndet hatte, doch er war es noch gewohnt. <br />
&bdquo;Was meinst du, was mit ihm geschehen ist? War Kenshin zu...streng?&ldquo;, gut merklich hatte Sylwia vor ihrem letzten Wort gez&ouml;gert. Tor&ucirc; wusste warum. Kenshin war nicht zu &sbquo;streng&lsquo;, er war zu...kampfesfreudig. Erst jetzt bemerkte er, den fragenden Gesichtsausdruck Sylwia&rsquo;s, sie wartete wohl auf eine Antwort. <br />
Er l&auml;chelte sie an und antwortete: &bdquo;Nein, ich glaube nicht. Ich denke eher, Markus war... ich wei&szlig; nicht. Sauer? W&uuml;tend? Ich w&uuml;sste zu gerne, was er bei seiner Pr&uuml;fung erlebt hat!&ldquo; <br />
Ein Wassertropfen klatschte aus Tor&ucirc;&rsquo;s Stirn: &bdquo;Sogar das Wetter in dieser Dimension spielt seitdem verr&uuml;ckt, was eigentlich unm&ouml;glich ist. Was ist nur los? Glaubst du Kain ist wirklich verr&uuml;ckt genug, Karanga wieder erwecken zu wollen?&ldquo; <br />
Sylwia sch&uuml;ttelte nichtssagend ihren Kopf.  <br />
<br />
Chentu sa&szlig; mit Sensei auf der Bank eines Pavillons: &bdquo;Eigentlich ist es recht seltsam. Hier in der Welt des ewigen Sommers einen Wintergarten aufzubauen.&ldquo;, meinte sie nach Minuten der Stille und nahm ihren Kopf von seiner Schulter. <br />
&bdquo;Wieso? Es ist doch richtig sch&ouml;n hier.&ldquo;, Chentu beugte sich zu ihr und gab ihr einen kurzen Kuss auf die Wange.  <br />
&bdquo;Wenn du meinst...&ldquo; <br />
<br />
Grimmig l&auml;chelnd stand Kenshin in der Trainingshalle. Er wusste, dass ihn sein Schicksal bald erreichen w&uuml;rde. Und er wusste auch, dass sein Schicksal der Tod war. Noch in diesem Jahr. Dem Jahr 666 der Zeitrechnung Kasshin&rsquo;s. Dem Jahr 13 seit ihm sein Schicksal offenbart wurde. <br />
Alleine die Zahlen sagten es. Bewiesen es. Es w&uuml;rde beginnen. Bald. <br />
<br />
Tor&ucirc; stand in Markus&lsquo; Zimmer. Nach was er suchte, wusste er selber nicht genau. Irgendeine Spur, ein Hinweis. Nicht, dass er es nicht schon fr&uuml;her versucht h&auml;tte, aber er hatte ein schlechtes Gef&uuml;hl f&uuml;r die Zukunft. Schon immer gehabt. Schlie&szlig;lich endete es wieder dort, wo es immer geendet hatte. An dem Buch, in dem Markus vor Zeiten das Gedicht gefunden hatte. <br />
Tor&ucirc; schlug die Seite auf, welche durch den senkrechten Strich in der Mitte geteilt war. Er schlug sie auf...und erschrak. Sie war nicht mehr leer. Zwei Gedichte standen sich gegen&uuml;ber. Auf der linken Seite stand dieses: <br />
<b> <br />
Ich war nicht - ich bin und werde sein.  <br />
Ich glaube nicht - ich wei&szlig;. <br />
Ich brauche nichts - ich habe. <br />
Ich suche nicht - ich finde. <br />
Ich versuche nichts - ich tue. <br />
Ich verliere nicht - ich gewinne. <br />
Ich vergesse nichts - ich erinnere. <br />
Ich f&uuml;rchte nichts. <br />
Ich hungere nicht. <br />
Mich d&uuml;rstet es nicht. <br />
Ich trauere nicht. <br />
Ich liebe nicht - ich hasse. <br />
Ich tr&auml;ume nichts - wozu? <br />
Ich bin kein Mensch - warum? <br />
Es k&uuml;mmert mich nicht. <br />
</b>Und auf der rechten Seite dieses: <b> <br />
Ich war und ich bin &ndash; ich werde nicht immer sein. <br />
Ich wei&szlig; nichts sicher &ndash; aber ich glaube. <br />
Ich habe nicht viel &ndash; und doch, es reicht mir. <br />
Ich finde nur wenig &ndash; ich suche mehr. <br />
Ich tue was ich kann &ndash; und versuche was ich nicht kann. <br />
Manchmal gewinne ich &ndash; oft verliere ich. <br />
Ich erinnere mich an viel &ndash; und vergesse auch viel. <br />
Ich f&uuml;rchte mich. <br />
Ich hungere. <br />
Es d&uuml;rstet mich oft. <br />
Ich trauere &ndash; doch nicht ohne Grund. <br />
Ich hasse vieles &ndash; doch ich liebe es mehr zu lieben.  <br />
Ich tr&auml;ume &ndash; wozu? <br />
Ich bin ein Mensch &ndash; warum? <br />
Weil ich tr&auml;ume, trauere und liebe und es ist sch&ouml;ner so!</b> <br />
<br />
Tor&ucirc; wunderte sich. Er kannte diese Texte sehr gut. Er kannte sie fast so gut wie sich selbst. Aber wie kamen sie in dieses Buch? Und noch dazu in seiner Handschrift. <br />
Er legte das Buch wieder so auf den Schreibtisch, wie es vorher gelegen war und verlie&szlig; das Zimmer wieder. Was nur hatte das zu bedeuten? <br />
<br />
Sylwia lag weiterhin im Park. Sie konnte ein wenig Wassermagie, so dass sie Regen wahrlich nur wenig gest&ouml;rt h&auml;tte, aber es regnete ja nicht. <br />
Einen langen Grashalm im Mund zerkauend, lag sie auf der Wiese, die Arme verschr&auml;nkt. Wo wohl ihr Verlobter zur Zeit war? Sie wusste es nicht, hatte seit 4 Jahren nichts mehr von ihm geh&ouml;rt. <br />
Der &ndash; tags&uuml;ber &ndash; ewig blaue Himmel machte sie schlaftrunken. Nichts war mehr so, wie es damals gewesen war. Es hatte ihr damals auf eine fast perverse Art Spa&szlig; gemacht, sich um Thomas Sorgen machen zu m&uuml;ssen. Unglaublich, aber wahr. Sie selbst hatte oft Ereignisse eingef&auml;delt, um ihm seine Freude zu vermiesen. Heute fragte sie sich warum. W&auml;re er anders, wenn sie das nicht getan h&auml;tte? <br />
<br />
Sensei sa&szlig; nun in ihrem &sbquo;B&uuml;ro&lsquo;, dem Raum, in dem sie Markus damals die Grundz&uuml;ge erkl&auml;rt hatte. Vor ihr lag ein &sbquo;Heft&lsquo;, Kenshin hatte es f&uuml;r sie aus Markus&lsquo; Zimmer geholt. Woher hatte er nur diese Schriften bekommen? <br />
<i>&sbquo;Al Azif&lsquo;</i>, das war wirklich kein gutes Buch!  <br />
<i> <br />
Man m&ouml;ge kaum glauben, da&szlig; der Mensch der &auml;lteste oder der letzte der HERREN der Erde sey, und auch nicht, da&szlig; der gr&ouml;&szlig;ere Teil dessen, so Leben und Substanz hat, allein hienieden wandle. Die Alten Wesen waren, die Alten Wesen sind, und die Alten Wesen werden sein. Nicht in den uns bekannten R&auml;umen, sondern dazwischen wandeln SIE ruhig und seit Urzeiten einher, keiner Dimension zugeh&ouml;rig und unsichtbar f&uuml;r uns. Yog-Sothoth kennt das Tor, denn Yog-Sothoth ist das Tor. Yog-Sothoth ist der Schl&uuml;ssel und der W&auml;chter des Tores. Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft &ndash; was war, was ist, was sein wird, all das ist eins in Yog-Sothoth. Er wei&szlig;, wo die Alten Wesen vordem hindurchbrachen und wo SIE dereinst hindurchbrechen werden, auf da&szlig; der Kreis sich schlie&szlig;e. Er wei&szlig;, weshalb niemand SIE sehen kann, wenn SIE einherwandeln. Bisweilen verm&ouml;gen Menschen IHRE N&auml;he an IHREM Geruch zu erkennen, welcher der Nase fremd und wie der eines Wesens von hohem Alter ist; doch IHRE Gestalt kennt kein Mensch, und vermittelt nur manchmal das Aussehen derer, welche SIE mit Menschen zeugen und welche gar schrecklich anzusehen, einen Eindruck davon, dreimal schrecklicher aber sind die Erzeuger; doch von diesen Abk&ouml;mmlingen gibt es etliche Arten, im Aussehen betr&auml;chtlich verschieden, welches reichet vom wahrhaftigsten, gef&auml;lligsten Abbild des Menschen bis zu jener nicht sicht- und nicht greifbaren Gestalt, so IHNEN eignet. SIE wandeln unsichtbar umher, SIE wandeln voll Bosheit an Orten, wo die WORTE gesprochen und die RITUELLEN GES&Auml;NGE geheult worden sind zu IHREN Jahreszeiten, so im Blute liegen und sich von den Jahreszeiten der Menschen unterscheiden. Der Wind schwatzt mit ihren IHREN Stimmen; die Erde murmelt IHRE Gedanken. SIE biegen die B&auml;ume des Waldes. SIE lassen die Wellen aufbranden, SIE zerst&ouml;ren die St&auml;dte &ndash; doch weder der Wald noch der Ozean noch die St&auml;dte sehen die Hand, die an sie gelegt wird. Kadath in der Kalten W&uuml;ste kennt SIE, aber welche Mensch kennt Kadath? In der Eisw&uuml;ste des S&uuml;dens und auf den versunkenen Inseln des Ozeans stehen Steine, die IHR Siegel tragen, doch wer hat die tote Stadt in der Tiefe gesehen oder den versiegelten Turm, um den sich seit langem der Seetang windet und der von Muscheln bedeckt? Der Gro&szlig;e Cthulhu ist IHR Verwandter, doch vermag er SIE nur undeutlich wahrzunehmen. Wie eine Pest werden SIE &uuml;ber die Rasse der Menschen kommen. IHRE Hand liegt auf immer an der Kehle des Menschen, vom Anbeginn bis zum Ende aller Zeit, doch niemand sieht SIE; und IHR Aufenthaltsort ist eins mit der bewachten Schwelle. Yog-Sothoth ist der Schl&uuml;ssel zum Tor, an welchem die Sph&auml;ren zusammentreffen. Jetzt herrscht der Mensch, wo SIE einst herrschten; bald werden SIE wieder fort herrschen, wo jetzt der Mensch herrscht, Auf den Sommer folgt der Winter, und auf den Winter der Sommer. Geduldig und voller Macht warten SIE, denn hier werden SIE wieder herrschen und wenn SIE zur&uuml;ckkehren, soll niemand sich IHNEN widersetzen und sollen alle IHNEN untertan sein. Diejenigen, welche die Tore kennen, werden gezwungen sein, IHNEN den Weg zu bahnen und IHNEN zu dienen, wie SIE es w&uuml;nschen, doch diejenigen, welche das Tor unwissentlich &ouml;ffnen, werden binnen kurzem die Folgen zu sp&uuml;ren bekommen. <br />
</i> <br />
Ohne M&ouml;glichkeit sich von der Lekt&uuml;re zu trennen, las sie weiter, bis es dunkel wurde und weit, weit dar&uuml;ber hinaus. <br />
<br />
Tor&ucirc; lief wieder auf der Suche nach Sylwia Richtung Park, als ihn Chentu abfing: &bdquo;Wohin?&ldquo; Freundlich antwortete Tor&ucirc;: &bdquo;Ich suche Sylwia. Irgendetwas stimmt hier nicht &ndash; ich wollte ihre Meinung h&ouml;ren.&ldquo; <br />
Chentu grinste: &bdquo;Bald wird es beginnen. Bald kommt ER und darauf...und darauf...ich frage mich, was wir tun sollen...&ldquo; <br />
Tor&ucirc; nickte bestimmt: &bdquo;Wir m&uuml;ssen uns bereit machen!&ldquo; <br />
Auch Chentu antwortete mit einem Nicken: &bdquo;Die Lehrer von &sbquo;Nasshin&lsquo; und &sbquo;Masshin&lsquo; und ihre 8 besten Sch&uuml;ler sollen schon auf dem Weg hierher sein. 24 Magier, m&auml;chtige und disziplinierte Magier, die auf unserer Seite stehen.&ldquo; <br />
&bdquo;Ob das gen&uuml;gen wird?&ldquo;, mit kummervoller Miene sah Tor&ucirc; durch ein Fenster, eigentlich nur eine Schie&szlig;scharte in Kreuzform, ja, diese Schule war eine Festung, dann erstarrte er. Funken spr&uuml;hten am Eingang in diese Nebendimension. Irgendjemand kam durch den (offiziellen) Zugang &ndash; unangek&uuml;ndigt! <br />
Nun bemerkte es auch Chentu. So schnell er konnte lief dieser wieder nach oben, zu Sensei. Tor&ucirc; fackelte nicht lange und rannte, so geschwind wie ihn seine langen Beine trugen, nach drau&szlig;en, mit dem Vorhaben die unvorbereiteten Leute, die noch drau&szlig;en waren zu warnen.</p> ]]></description>
</item>
<item>
<title>Dämonen - Kapitel 11</title>
<link>http://www.helden.de/ams/geschichten/daemonen/damonen-kapitel-11.html</link>
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<pubDate>Mon, 23 Feb 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
<description><![CDATA[ <p>&nbsp;</p>
<center><i>Dann bleib halt in deiner Naivit&auml;t! <br />
(Tina) </i></center>
<p><br />
<br />
Chentu stand vor Sensei&rsquo;s Zimmert&uuml;r, ohne anzuklopfen st&uuml;rmte er hinein. Sie war nicht da. Kurz verharrte er verwundert, dann sprintete er weiter. Zu ihrem B&uuml;ro. <br />
Nur kurze Zeit sp&auml;ter stand er auch hier, dieses Mal klopfte er an. Sensei war eine Frau, die gewisse Erwartungen hatte. Kaum hatte er den Kn&ouml;chel das zweite Mal von der T&uuml;r entfernt, griff er an die Klinke und dr&uuml;ckte sie hinunter, gleichzeitig versuchte er die T&uuml;r aufzuschieben. Doch es ging nicht. Die T&uuml;r war verschlossen. Ein scharfer Ruf ert&ouml;nte hinter der T&uuml;r und dann: &bdquo;Ja?&ldquo; Chentu antwortete, atemlos, wie ihm erst jetzt auffiel. &bdquo;Ich bin es. Warum hast...haben Sie abgeschlossen?&ldquo; <br />
&bdquo;Muss ich mich vor dir rechtfertigen?&ldquo; &bdquo;Nein, nat&uuml;rlich nicht. Verzeiht. Aber, da dringt irgend jemand oder etwas hier zu uns vor. Die Schutzvorrichtungen werden eine nach der anderen ausgeschaltet..&ldquo;, er stockte. Sensei sollte so etwas eigentlich schon l&auml;ngst wissen. Und doch, sie tat nichts, au&szlig;er einen letzten Satz zu sprechen: &bdquo;Dann tut etwas dagegen.&ldquo; <br />
Chentu stand vor der T&uuml;r und sch&uuml;ttelte den Kopf. Was war hier nur los? Was war mit ihr los? Sekunden dachte er nach, dann kam er zu der &Uuml;berzeugung, dass es Zeit h&auml;tte und rannte wieder los. Dieses Mal in die Eingangshalle. <br />
<br />
Sensei sa&szlig; weiter vor ihrer Lekt&uuml;re, absolut gefesselt von den Geheimnissen, die sich ihr dort offenbarten. Sie hatte Dinge wie diese schon vor Hohn lachend vernichtet, ausgel&ouml;scht. Sie hatte diese Texte sogar komplett und gebunden in ihrem Regal stehen und auch teilweise studiert oder es zumindest versucht. Damals war es f&uuml;r sie fast witzig gewesen, was im &sbquo;Necronomicon&lsquo; stand. Aber dieses Mal...dieses Mal war es anders. <br />
<i> <br />
Es geschah also, wie zuvor verk&uuml;ndet, da&szlig; ER von JENEN, welchen ER Trotz geboten, ergriffen und in die tiefsten Tiefen unter dem Meer gesto&szlig;en und in den muschelbedeckten Turm, der, wie&rsquo;s hei&szlig;t, inmitten der Ruinen der Versunkenen Stadt (R&rsquo;lyeh) aufragt, gesperrt und mittel des &Auml;lteren Zeichens eingesiegelt ward; doch als ER tobte und JENE, so IHN eingekerkert, beschimpfte, erz&uuml;rnte ER SIE noch mehr, so da&szlig; SIE zum anderen Mal &uuml;ber IHN herfielen und IHN in einen dem Tode &auml;hnlichen Zustand versetzten, in welchem ER aber tr&auml;umend verharrt an jenem Ort unter dem gro&szlig;en Wasser; dann kehrten SIE dorthin zur&uuml;ck, von wo SIE gekommen, zum Stern Glyu-Vo n&auml;mlich, welcher sein Licht zur Erde schickt von der Zeit, da die Bl&auml;tter fallen, bis zu der Zeit, da der Pfl&uuml;ger wieder &uuml;ber die Felder geht. Und dort wird ER in Ewigkeit liegen und tr&auml;umend, in SEINEM Haus in R&rsquo;lyeh, zu dem sogleich all SEINE G&uuml;nstlinge schwammen, gegen mannigfaltige Hindernisse ank&auml;mpfend, und sich dort versammelten, um auf SEIN Erwachen zu warten, denn sie waren nicht imstande, das &Auml;ltere Zeichen zu ber&uuml;hren, und f&uuml;rchteten sich vor seiner gro&szlig;en Macht, wu&szlig;ten aber, da&szlig; der Kreis sich schlie&szlig;en und ER freikommen w&uuml;rde, um die Erde erneut sich zu eigen und zu SEINEM Reich zu machen und den &Auml;lteren G&ouml;ttern abermals Trotz zu bieten. Und auch SEINEN Br&uuml;dern widerfuhr es, da&szlig; SIE wurden ergriffen von JENEN, welchen SIE Trotz geboten, und in die Verbannung geschleudert: DER WELCHER NICHT GENANNT WERDEN DARF ward in den &Auml;u&szlig;eren Raum geschickte, jenseits der Sterne, und ein Gleiches geschah mit den anderen, bis die Erde von IHNEN befreit war, worauf JENE, die in der Gestalt von Feuers&auml;ulen gekommen, an IHREN Ursprungsort zur&uuml;ckkehrten und nicht mehr gesehen wurden. Friede herrschte nun &uuml;berall auf der Erde und ward nicht gebrochen, indes IHRE G&uuml;nstlinge sich sammelten und nach Mitteln und Wegen zu suchten, um die Alten Wesen zu befreien, und warteten, bis der Mensch kam, um geheime, verbotene Orte zu erforschen und das Tor zu &ouml;ffnen. <br />
</i> <br />
Kenshin l&auml;chelte noch einmal grimmig. Er hatte das Gef&uuml;hl, dass es die letzte Gelegenheit f&uuml;r ihn zu l&auml;cheln war. Er r&uuml;stete sich. Eine Lederr&uuml;stung, nat&uuml;rlich (nat&uuml;rlich...) magisch gesch&uuml;tzt vor Elementarmagie, dazu sein derzeit bevorzugtes Schwert &ndash; ein Elementarschwert des Elements Feuer. Zwei Wurfmesser des Elements Erde steckten in seinem Schultergurt, nun nahm er ein St&uuml;ck Stoff aus einer kleinen, alt aussehenden, aber gut erhaltenen Holztruhe. Er heftete es sich an seine Brust und gedachte einen kurzen Moment seiner Tochter, seiner Frau. Dann sah er noch einmal aus dem Fenster und dachte an doch recht sch&ouml;ne Zeiten, die er hier erlebt hatte. <br />
Doch sofort war f&uuml;r ihn diese Augenblicke der Gef&uuml;hle vergangen und er &ouml;ffnete die Tore der Halle. Schnellen Schrittes eilte er in die Eingangshalle. <br />
<br />
Tor&ucirc; hatte endlich auch den letzten drau&szlig;en herumstreunenden Sch&uuml;ler eingesammelt und auf sein Zimmer geschickt. Jegliche Lehrer waren abberufen worden die Sch&uuml;ler zu sch&uuml;tzen. Pro Korridor 2 Lehrer, 6 Korridore mit jeweils 6 Doppelzimmern. W&auml;hrend er weiter lief, nur Sylwia fehlte noch, sch&uuml;ttelte er den Kopf. Wenn er an seine Schulzeit dachte...damals waren es Hunderte von Sch&uuml;lern und Dutzende Lehrer gewesen. Und das waren dann K&auml;mpfe, Schlachten, wenn es jemand gewagt hatte, sie anzugreifen. Er hoffte blo&szlig;, dass Sensei die W&auml;chter der Schule schon geweckt hatte. Und dort stand Sylwia. Schnell erkl&auml;rte er ihr die Situation und ohne unn&uuml;tze Fragen oder Widerspruch folgte sie ihm in die Eingangshalle. <br />
<br />
Dort standen die vier nun. Kenshin stellte sich an die Spitze, Tor&ucirc; rechts hinter ihm, Sylwia links hinter ihm und Chentu stellte sich direkt hinter ihn, so dass die drei eine Linie bildeten. Jegliche Anspannung fiel nun nach und nach von ihnen ab. Hier standen sie, vier der m&auml;chtigsten Magier der diesseitigen Welt und auch jenseitiger Welten. Was sollte schon geschehen? <br />
Dann ert&ouml;nten Schritte wie Paukenschl&auml;ge, sie stoppten vor dem Tor des Schulgeb&auml;udes. Mit einem infernalischen Krachen flog das Tor, noch verriegelt, aus den Angeln gerissen, auf die vier zu. Kenshin lachte ihn Gedanken trocken und kurz auf. Eine Zuschaustellung angeblicher Macht. Er grinste, zog sein Schwert und zerteilte die Torfl&uuml;gel so, dass sie gerade noch an Tor&ucirc; und Sylwia vorbei flogen. <br />
Dann legte sich der Staub, der durch die magische Kraft aufgewirbelt worden war, wieder und Kenshin erkannte, wer da in einer tiefschwarzen R&uuml;stung, bedeckt von seltsam leuchtenden, verschlungenen Symbolen und Masken des Horrors, vor sie trat. <br />
&bdquo;Godot&ldquo;, aus heiserer Kehle gefl&uuml;stert, lie&szlig; dieser Name, so schien es, die ganze Schule erzittern.</p> ]]></description>
</item>
<item>
<title>Dämonen - Kapitel 12</title>
<link>http://www.helden.de/ams/geschichten/daemonen/damonen-kapitel-12.html</link>
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<pubDate>Mon, 23 Feb 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
<description><![CDATA[ <p>&nbsp;</p>
<center><i>Alkohol is keine Antwort,  <br />
aber man vergisst beim trinken die Frage.</i></center>
<p>&nbsp;</p>
<p><br />
<br />
Gerade erlosch das letzte Sonnenlicht in diesem Teil des Landes, als ein seltsam grelles Licht aus der Gasse drang, vor der Michael kampierte. Er kannte diesen Schein, es war der Schein einer Explosion. Der Knall w&uuml;rde ihm das Trommelfell zerrei&szlig;en. Obwohl er wusste, dass es wohl kaum etwas n&uuml;tzen w&uuml;rde, schmi&szlig; er sich in den Abflu&szlig;weg des fallenden Wassers und hielt seine H&auml;nde vor seine Ohren. Dann lag er da, zitternd. Und doch, <br />
es gab keinen Knall der ihm das Trommelfell zerri&szlig;, nicht einmal einen Laut, bis auf schnelles Stolpern und ein leises Murmeln, dessen Worte Michael erst verstand, als er seine H&auml;nde wieder von seinen Ohren nahm: &bdquo;...&lsquo;Gates of earth&lsquo;, endlich hat es funktioniert.&ldquo; <br />
Langsam richtete sich Michael auf und kroch durch das Wasser soweit vor, dass er bequem in die Gasse sehen konnte. Ein noch recht junger Mann mit blonden Haaren stand dort. Klein, aber sehr muskul&ouml;s. Eine Jeans und ein schwarzes T-Shirt mit seltsamen Aufdrucken, Michael wusste nicht, was sie zu bedeuten hatten, machten seine Kleidung aus. Hinter ihm war...ja was? Es schien wie ein Tor, ein Tor wohin? Michael wusste es nicht, aber er f&uuml;hlte, dass es dort besser w&auml;re, als hier. Hier &ndash; diese Welt die nichts, aber auch gar nichts f&uuml;r ihn getan hatte. Trunken von Hoffnung kroch er auf das Tor zu. Doch der Mann bemerkte ihn schon bald, zu bald: &bdquo;Hey du! Was hast du vor?&ldquo; Michael beachtete ihn nicht, er kroch immer weiter. Kam nicht auf die Idee, aufzustehen und zu laufen, dass dauerte zu lange, auch wenn es eigentlich schneller gehen w&uuml;rde, st&auml;nde er auf seinen F&uuml;&szlig;en. <br />
Die zwei Gedanken stritten sich in seinem von Alkohol zerfressenen Gehirn und er kroch weiter. <br />
Der Mann starrte ihm hinterher, doch pl&ouml;tzlich weiteten sich seine Augen erschreckt. &bdquo;NEIN!!&ldquo;, er sprang &uuml;ber einen Haufen Abfall und lief dann so schnell er konnte. <br />
Jemand anderes war aus dem Tor gekommen, nun, getorkelt w&uuml;rde das wohl besser beschreiben. 3 tiefrote H&ouml;rner pr&auml;gten die Stirn des ansonsten recht normal aussehenden Wesens. Der Mann wusste, wer bzw. was es war. Es hie&szlig; &sbquo;Xzan&lsquo;, ein trinkender aber auch &auml;u&szlig;erst m&auml;chtiger D&auml;mon. Der Mann hatte vorl&auml;ufig keine Ahnung, was er gegen Xzan ausrichten sollte, aber das war ihm egal. Nie wieder unschuldige Opfer, er hatte es sich geschworen. <br />
Xzan beachtete Michael nicht. Er kannte ihn, hatte hin und wieder eine Flasche oder zwei oder drei mit ihm getrunken. Und Xzan wusste auch, denn obwohl er betrunken war konnte er &uuml;berraschend gut denken, dass, wenn Michael weiter kroch, er ob so oder so dorthin geraten w&uuml;rde, wohin er k&auml;me, w&uuml;rde Xzan ihn t&ouml;ten. In die H&ouml;lle. <br />
Er richtete seinen verschwommenen Blick auf den jungen Mann: &bdquo;Markus?&ldquo; <br />
Der Mann nickte, den nat&uuml;rlich war es niemand anderes: &bdquo;Was willst du?&ldquo; <br />
Xzan sp&uuml;rte etwas in seiner Kehle aufsteigen und r&uuml;lpste, dann antwortete er, sich an der Mauer eines Hauses abst&uuml;tzend: &bdquo;Ich...&ldquo;, seine Gedanken rasten. Hatte er einen Befehl oder nicht? Warum war er hier? Egal!, &bdquo;ich wollte mit dir kommen...&ldquo; <br />
<br />
Irgendwo schlug sich ein makellos gekleideter Gesch&auml;ftsmann mitten in einer Besprechung vor die Stirn und st&ouml;hnte anhaltend: &bdquo;Dieser...verdammte Idiot!&ldquo; Seine Gespr&auml;chspartner sahen ihn w&uuml;tend an, zwei W&auml;chter zogen ihre Waffen. Der Vorsitzende des Vereins, mit dem er sprach, wollte etwas sagen, doch der Gesch&auml;ftsmann murmelte nur: &bdquo;Halt&rsquo;s Maul!&ldquo;, bewegte seine Hand schwunghaft in Kreisen und pl&ouml;tzlich zerfiel jeder im Raum Anwesende bis auf ihn in viele St&uuml;cke. Er ging zum Kopf des Vorsitzenden und hob ihn auf, dann grinste er ihn an: &bdquo;Sein oder Nichtsein. Das ist hier die Frage!&ldquo; Mit diesen Worten warf er den Kopf weg und ging aus dem Zimmer. <br />
<br />
Markus sah ihn au&szlig;erordentlich &uuml;berrascht an. &bdquo;Vergiss es. Zur Schule kannst du nicht mit, das wei&szlig;t du!&ldquo; <br />
&bdquo;Und wenn ich immer auf dich warte. Einen Pakt, ja?&ldquo;, pl&ouml;tzlich war Xzan ganz von dieser Idee begeistert, &bdquo;Ich tue, was du willst und du sorgst daf&uuml;r, dass ich nicht dauernd zur&uuml;ck in die H&ouml;lle muss.&ldquo; Er murmelte noch etwas, dass sich f&uuml;r Markus wie: &sbquo;Da gibt&rsquo;s f&uuml;r mich zu wenig zu trinken&lsquo; anh&ouml;rte, dann sah er ihn fragend an. <br />
Markus seufzte, er hatte sowieso keine Wahl So gutm&uuml;tig Xzan sein konnte, so leicht brauste er auch auf. &bdquo;Meinetwegen.&ldquo; Er murmelte das Wort: &bdquo;Free!&ldquo; und winkte ab, als Xzan sich bedanken wollte. <br />
&bdquo;Dann los, komm mit...ach nein, halt. Hol ihn erstmal weg da!&ldquo;, mit diesen Worten deutete er auf Michael, der nun direkt vor dem Tor war. Xzan&rsquo;s H&ouml;rner leuchteten kurz auf, dann flog Michael durch die Luft und landete sanft dort, wo er schon vorhin gelegen hatte. <br />
<br />
Sp&auml;ter wusste Michael nichts mehr von dem, was passiert war. Doch das Geld, welches pl&ouml;tzlich in seinen Taschen war, lie&szlig;en ihn das Leben f&uuml;r die n&auml;chsten 6 Tage genie&szlig;en. Dann brach er, kurz bevor er beim Arzt seinen Termin hatte, zusammen. Diagnose: Herzversagen. <br />
<br />
Markus erhob sich aus eigener Kraft in die Luft: &bdquo;Airwing!&ldquo; und raste los. Er wollte zum n&auml;chsten Flughafen, denn dort m&uuml;sste wieder ein Tor sein. Ein Tor zu Kasshin. Xzan hielt sich knapp hinter ihm und so war er alleine mit seinen &Uuml;berlegungen. Was die Leute bei Kasshin wohl sagen w&uuml;rden, wenn er nun nach diesen paar Wochen wieder auftauchte? Er freute sich schon auf die Mienen der dort lebenden Menschen. <br />
Die ganze Zeit kam ihm nicht in den Sinn, dass ihn Kasshin&rsquo;s Bewohner m&ouml;glicherweise unfreundlich wieder aufnehmen w&uuml;rden.</p> ]]></description>
</item>
<item>
<title>Dämonen - Kapitel 13</title>
<link>http://www.helden.de/ams/geschichten/daemonen/damonen-kapitel-13.html</link>
<guid>http://www.helden.de/ams/geschichten/daemonen/damonen-kapitel-13.html</guid>
<pubDate>Mon, 23 Feb 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
<description><![CDATA[ <p>&nbsp;</p>
<center><i>Als k&ouml;nne man die Zeit t&ouml;ten, ohne <br />
Die Unendlichkeit zu verletzen. <br />
(Henry David Thoreau)</i></center>
<p>&nbsp;<br />
<br />
Tja, ihr alle, die nun (hoff ich wenigstens) sehns&uuml;chtig auf eine Fortsetzung meiner Geschichte gewartet habt, werdet (zumindest zum Teil) entt&auml;uscht. Da die 13 meine Gl&uuml;ckszahl (wirklich!!!) und gleichzeitig meine Lieblingszahl (logisch) ist, nehme ich mir die Freiheit (auch wenn ich noch keine Ahnung hab, ob das genehmigt ist) in diesem Kapitel die Geschichte (wie ihr wohl schon gemerkt habt) NICHT (Allgemeines Gejammer??) fortzusetzen. Nein, ihr bekommt etwas &bdquo;besonderes&ldquo; (in meinen Augen &uuml;brigens besonders schlecht...) vorgesetzt. <br />
&sbquo;F&uuml;rsten der Dunkelheit&lsquo;, der Schwachsinn aus dem sich nach Jahren &sbquo;D&auml;monen&lsquo; entwickelt hat. Was meint ihr? Was ist besser? <br />
Allerdings nehme ich mir hier auch noch die Freiheit, mal einige Leute zu gr&uuml;&szlig;en (muss sein). <br />
Als da w&auml;ren Lukas, den ihr vielleicht mal f&uuml;r ein Kapitel als Gastautor vorgesetzt bekommt,  <br />
Ann-chan, die nicht tot ist(!!) und die ich hoffe bald wieder zu sehen (allerdings schreibe ich das so sehr im voraus, dass es geklappt haben d&uuml;rfte, bis ihr es lest) <br />
Sylwia, h&ouml;rst du mal auf, dir Sorgen um mich zu machen?? (frag mich immer noch warum eigentlich), <br />
Hannes, du &uuml;berlebst den Bund schon, keine Sorge and, last but not least,  <br />
Markus, dem ich seinen Namen klauen durfte und der mir immer noch als Freund sehr wichtig ist... <br />
Wie auch immer, viel Spa&szlig; mit &sbquo;F&uuml;rsten der Dunkelheit&lsquo; <br />
Hey, ich bin nur ein kleines, einsames J&uuml;ngelchen auf dieser gro&szlig;en, weiten Welt, also lacht dr&uuml;ber! <br />
<br />
* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *  <br />
<br />
<b>F&uuml;rsten der Dunkelheit</b> <br />
<br />
<b>Prolog</b> <br />
<br />
In Gedanken versunken Futzko stand in seinem B&uuml;ro an der gro&szlig;en Fensterfront im 43. Stock des Hauptsitzes einer seiner Firmen.  <br />
Er war locker 1,80 m gro&szlig;, hatte kurzes, schwarzes Haar und trug einen wei&szlig;en Anzug mit roter Krawatte. <br />
Durch seine Klingel aufgeschreckt drehte er sich zu seinem Schreibtisch um und machte grade den ersten Schritt in Richtung seines Sessels, als pl&ouml;tzlich das Klingeln abbrach. Nun mi&szlig;trauisch geworden, verharrte er kurz, ging dann aber zu seinem Schreibtisch und &ouml;ffnete eine Schublade, in der ein seltsames und anscheinend &auml;u&szlig;ert teures Medaillon lag. <br />
Es hatte in der Mitte ein kleines Loch und war vollkommen golden, ebenfalls waren einige stark schimmernde Juwelen eingefasst. Das Loch hatte scharfe Kanten und er war sich sicher, dass dort irgendetwas eingeschoben werden konnte, etwas das perfekt passen w&uuml;rde. <br />
Als er wieder aufsah, versuchte er noch aufzuschreien doch sofort legte sich eine krallenbewehrte Hand um seinen Hals.  <br />
Er hatte keine Chance... <br />
<br />
<b>I.</b> <br />
<br />
Als Markus von seiner Freundin nach Hause kam, h&ouml;rte er wie ein Nachrichtensprecher, aus dem Fernseher, den er schon wieder vergessen hatte auszustellen, verlauten lies, dass: &bdquo;...wurde die Leiche von Shumiro Futzko gefunden. Es scheint, dass es einen &Uuml;berfall gab und er durch bisher ungekl&auml;rte Umst&auml;nde aus dem Fenster seines B&uuml;ros im 43. Stock st&uuml;rzte. Nach Meinung der Sachkundigen war er schon bevor er aus dem Fenster fiel tot. Mitarbeiter meldeten, dass sie keinen Grund kennen w&uuml;rden, warum...&ldquo;, er redet noch weiter, aber Markus&rsquo; Aufmerksamkeit war schon so weit gesunken, dass er nichts mehr h&ouml;rte. Langsam und in Tr&auml;ume an seine Freundin versunken, stieg er die Treppe hoch in sein Zimmer, dass, wie immer, total chaotisch aussah. Er stieg ohne hinzusehen &uuml;ber jede Trittfalle und legte sich auf sein Bett, dann lie&szlig; er sein Lieblingslied, &bdquo;I don&rsquo;t want to miss a thing&ldquo; von &bdquo;Aerosmith&ldquo; laufen, wobei er von vergangenen Zeiten tr&auml;umte. <br />
Gerade als er einschlief, klingelte es Sturm. Genervt ging er zur Sprechanlage: &bdquo;Ja?&ldquo; <br />
&bdquo;Markus? Markus Vester?&ldquo;  <br />
&bdquo;&Auml;h, wahrscheinlich schon, ja.&ldquo;  <br />
&bdquo;Bitte lassen sie mich rein, ich muss mit Ihnen reden!&ldquo;  <br />
&bdquo;Aha, und wer ist da bitte?&ldquo; <br />
&bdquo;Ich...ich hei&szlig;e.... Foury. Ich bin &auml;h war der Sekret&auml;r von Herrn Futzko.&ldquo; <br />
&bdquo;....&ldquo; <br />
&bdquo;&Auml;h, Ihrem Chef!&ldquo; <br />
&bdquo;...&ldquo; <br />
&bdquo;Verdammt nochmal, dem Typ der die Firma, bei der sie arbeiten gekauft hat!&ldquo; <br />
&bdquo;H&auml;? Und was wollen Sie hier?&ldquo;, fragte Markus gelangweilt. <br />
&bdquo;Einen Auftrag meines Chefs ausf&uuml;hren.&ldquo; <br />
&bdquo;&Auml;h?&ldquo; <br />
Der Nachrichtensprecher sprach laut genug das er ihn h&ouml;ren konnte: &bdquo;...und so stellt sich die Frage was nun mit dem riesigem Imperium von Shumiro Futzko passieren soll und...&ldquo; <br />
&bdquo;Aber Sie wissen schon, dass er tot ist, oder?&ldquo; <br />
&bdquo;Ja, aber es ist eine Frage der Ehre, ob ich das tue.&ldquo; <br />
&bdquo;Hmm, ok, moment, bin gleich da.&ldquo; <br />
Verwundert legte Markus auf und ging zur Haust&uuml;r. &bdquo;Hi.&ldquo;, sagte er und bemerkte dann, wer vor ihm stand. Seinen schwarzen, zerrissenen Jeans, dem schwarzen Papa Roach T-Shirt und der 1,89 m K&ouml;rpergr&ouml;&szlig;e stand eine h&uuml;bsche, junge Frau, mit mittellangen, blonden Haaren, gr&uuml;nen Augen und einer K&ouml;rpergr&ouml;&szlig;e <br />
von ca. 1,70m, wobei die weite, wei&szlig;e Bluse und der kurze Rock sie nur noch verf&uuml;hrerischer machten, gegen&uuml;ber.  <br />
&bdquo;Ah und sie sind ein Sekret&auml;r?&ldquo;, meinte Markus verlegen. <br />
&bdquo;Bitte? Oh, ach so, tut mir leid, die Macht der Gewohnheit, vor seiner Frau nannte mich mein ehemaliger Chef immer Sekret&auml;r.&ldquo;, l&auml;chelte die Frau. <br />
&bdquo;Mhm, &auml;h...oh, tut mir leid, kommen sie doch bitte rein.&ldquo; <br />
&bdquo;Gerne.&ldquo; <br />
Markus machte einen Schritt zur Seite und lies sie an sich vorbeigehen.  <br />
&bdquo;Kann ich Ihnen irgendetwas anbieten?&ldquo; <br />
&bdquo;Ein Gespr&auml;ch, wenn m&ouml;glich!&ldquo; <br />
&bdquo;Haha...&ldquo;, meinte Markus trocken und schenkte sich dann schnell ein Glas Cola in seiner K&uuml;che, die auch nicht besser als sein Zimmer aussah, ein und ging ins Wohnzimmer, wo die Frau schon wie selbstverst&auml;ndlich Platz genommen hatte. <br />
&bdquo;&Auml;hm...also, um was geht es?&ldquo;, fragte Markus. <br />
&bdquo;Hmm&ldquo;, machte sie, &bdquo;erstmal, k&ouml;nnten wir bitte zum du wechseln, Markus? Ich hei&szlig;e mit Vornamen Sylwia. Und bevor du fragst, mein Vater war Deutscher und meine Mutter Japanerin.&ldquo; <br />
&bdquo;&Ouml;hm...&ldquo;, er wusste nicht genau, was er sagen sollte, also nickte er nur. <br />
&bdquo;Gut, dann w&auml;re das gekl&auml;rt. Also, warum ich hier bin, hmm, zuerst eine Frage: Glaubst du an Magie?&ldquo; <br />
&bdquo;Magie? Ich wei&szlig; nicht genau. Ich glaube daran, dass es mehr Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, als wir uns vorstellen k&ouml;nnen, aber ob wir uns diese Dinge zu Nutze machen k&ouml;nnen, denn genau das w&auml;re Magie, na ja, das wei&szlig; ich nicht. Au&szlig;erdem wei&szlig; ich auch, dass ich dieses seltsame Gef&uuml;hl habe, wenn offenes Feuer in meiner N&auml;he ist. Als w&uuml;rde ich es sp&uuml;ren...&ldquo; <br />
&bdquo;Soso? Nun, was&ldquo;, meinte Sylwia und legte ihre rechte Hand auf den kleinen Tisch vor ihnen, wobei sie die Handfl&auml;che nach oben legte, &bdquo;was w&uuml;rdest du sagen, wenn ich dir denn unumst&ouml;&szlig;lichen Beweis zur Existenz von Magie geben k&ouml;nnte?&ldquo; <br />
&bdquo;Einen Beweis? Aber sicher. Nat&uuml;rlich. Gleich sagst du auch noch, dass du Zaubern kannst&ldquo;, grinste er ungl&auml;ubig. <br />
Sylwia sagte nichts, sondern starrte konzentriert auf ihre Handfl&auml;che, wo es pl&ouml;tzlich anfing zu rot flimmern, das Flimmern steigerte sich zu einer minimalen Flamme, die immer weiter anwuchs bis sie ihre ganze Hand ausf&uuml;llte. <br />
&bdquo;Beweis genug?&ldquo;, fragte sie l&auml;chelnd. <br />
Markus antwortet nicht, da er viel zu besch&auml;ftigt war auf die Flamme zu starren, einige Zeit sp&auml;ter fing er sich aber wieder und sagte: &bdquo;Aber warum zeigen sie das gerade mir?&ldquo; <br />
&bdquo;Nun, du bist die Person, die am meisten Potential aufweist und da das B&ouml;se anf&auml;ngt die Welt zu erobern, brauchen wir so viel Unterst&uuml;tzung, wie nur m&ouml;glich! Du hast doch gerade selbst gesagt, dass du Feuer sp&uuml;ren k&ouml;nntest. Deshalb sollten wir sofort anfangen mit den &Uuml;bungen!&ldquo; <br />
<br />
<b>III.</b> <br />
<br />
&bdquo;Aber zuerst...&ldquo; <br />
&bdquo;Ja?&ldquo; <br />
&bdquo;Lass uns Tee trinken!&ldquo; <br />
&bdquo;....&ldquo; <br />
<br />
Sylwia quartierte sich die n&auml;chsten Tage bei Markus ein und da er arbeiten musste, sah sie ihn kaum. Sehr zu ihrem Leidwesen. Doch dann am Donnerstag, einem Feiertag... <br />
&bdquo;Nur ein Scherz! *g* Also, zuerst die Einteilung der Magiearten: Es gibt Feuer-, Wasser-, Erd-, Eis- und Luftmagie, das w&auml;ren Elementarspr&uuml;che. <br />
Dann gibt es noch schwarze Magie, damit ist Untotenbeherrschung und &auml;hnliches gemeint. <br />
Die wei&szlig;e Magie wird nur durch Hilfe der guten G&ouml;tter bewerkstelligt.  <br />
Die graue Magie ist ein Gemisch aus Schwarzer und Wei&szlig;er. Nicht wirklich gut und nicht wirklich b&ouml;se. Sie wird f&uuml;r, na ja, f&uuml;r fast alles benutzt. Wer ein Meister dieser Magie ist, kann nicht falsch liegen. <br />
&Auml;hm, ja, Geistermagie. Mit ihr beschw&ouml;rt man Geister und &auml;hnliche unnat&uuml;rliche Wesen. Dort wird auch in schwarzer und grauer Magie unterschieden.&ldquo; <br />
&bdquo;Moment, keine wei&szlig;e?&ldquo; <br />
&bdquo;Nein, denn mit der schwarzen werden D&auml;monen, Poltergeister und solche &auml;hnlichen Dinger beschworen.   <br />
Mit der grauen werden Dschinne und freundliche Geister beschworen. Zum Schlu&szlig; gibt es noch die &auml;h Kampfmagie. Sie wird auch High Magic gennant. Alle anderen Magiearten lassen sich auch f&uuml;r friedlich Zwecke nutzen, bis auf diese. Mit ihr kann man sich selbst die unterschiedlichsten Waffen erschaffen. Die m&auml;chtigsten Spr&uuml;che darin, die ich kenne, sind Soulcutter und Earthbreaker. Also genaugenommen, kann man mit dieser Magie alle m&ouml;glichen Waffen vom Messer bis zum Bogen erschaffen, wobei es dann nat&uuml;rlich noch auf die St&auml;rke der Spr&uuml;che ankommt. Aber es gibt in dieser Magieart noch etliche Spr&uuml;che die verschollen sind oder die nur wenige kennen. Hmm, eigentlich sind von den Hunderten von Spr&uuml;chen vielleicht noch ein oder zwei Dutzend bekannt. <br />
Das war jetzt mal die harte Grobeinteilung der verschiedenen Magiearten. Und?&ldquo; <br />
&bdquo;H&auml;? Was &bdquo;und?&ldquo;&ldquo; <br />
&bdquo;Welche du lernen willst...&ldquo; <br />
&bdquo;&Auml;h, ach so, alle!&ldquo; <br />
&bdquo;...........Du bist verr&uuml;ckt!&ldquo; <br />
&bdquo;Wieso?&ldquo; <br />
&bdquo;Allein um eine Magieart perfekt zu beherrschen, trainiert ein normaler Mensch ca. 20 Jahre. Wobei...&ldquo; <br />
&bdquo;Wobei was?&ldquo; <br />
&bdquo;Du k&ouml;nntest es auch schneller schaffen, also nenn mir das Spezialgebiet, dass du gerne lernen w&uuml;rdest. <br />
&bdquo;Hmm, ich denke Elementarmagie  <br />
&bdquo;In Ordnung. Dann komm mal mit!&ldquo; <br />
&bdquo;Und wohin?&ldquo; <br />
&bdquo;Na zu deinem Trainingsort. Ich hoffe du hast hier schon alles gekl&auml;rt, oder etwa nicht?&ldquo; <br />
&bdquo;Tschuldigung, aber sie ka...&ldquo; <br />
&bdquo;Du, wir wollten uns doch duzen!&ldquo; <br />
&bdquo;Meinetwegen. Du kamst erst vor 3 Tagen hier an, hast dich gleich in meiner Wohnung breitgemacht und jetzt soll ich einfach so verschwinden? Und was soll mit meiner Freundin werden?&ldquo; <br />
&bdquo;3 Tage????&ldquo; <br />
&bdquo;3 Tage!!!&ldquo; <br />
&bdquo;Freundin?&ldquo; <br />
&bdquo;Freundin!&ldquo; <br />
&bdquo;Wieso Freundin? <br />
&bdquo;Weil, ...!&ldquo; <br />
&bdquo;Weil was?&ldquo; <br />
&bdquo;Weil ich m&auml;nnlich bin!&ldquo; <br />
&bdquo;Und deshalb Freundin?&ldquo; <br />
&bdquo;Genau!&ldquo; <br />
&bdquo;Aha&ldquo; <br />
&bdquo;Stimmt!&ldquo; <br />
&bdquo;Soso?&ldquo; <br />
&bdquo;Ja.&ldquo; <br />
&bdquo;Nun, &auml;hm, ...&ldquo; <br />
&bdquo;Ja? <br />
&bdquo;Also, ...&ldquo; <br />
&bdquo;Ja?&ldquo; <br />
&bdquo;&Auml;h.....&ldquo; <br />
&bdquo;Ja?&ldquo; <br />
&bdquo;Um nun zur&uuml;ckzukommen auf.....&ldquo; <br />
&bdquo;Ja?&ldquo; <br />
&bdquo;Auf, &auml;h, ach verdammt, jetzt hast du mich durcheinander gebracht!&ldquo; <br />
&bdquo;Ja?&ldquo; <br />
&bdquo;ARGH!!!!!!!!!! JETZT REICHT&rsquo;S!!!!!!!! H&Ouml;R AUF MIT DEINEM DUMMEN JA!!!!!!&ldquo; <br />
&bdquo;Ja!&ldquo; <br />
*grr* Sylwia sah ihn ziemlich w&uuml;tend an... <br />
&bdquo;WAAAAHH&ldquo; <br />
...und scho&szlig; einige kleine Flammenkugeln auf ihn ab. <br />
<br />
Einige Tage sp&auml;ter war Markus endlich bereit sein Training in Angriff zu nehmen. Er hatte seiner Freundin erkl&auml;rt, dass er:&ldquo;...einige Wochen weg m&uuml;sse, Arbeit und so...&ldquo; und hatte sich von der Firma freigeben lassen. <br />
<br />
Nach mehrst&uuml;ndiger Fahrt kamen sie dann bei zum Stuttgarter Flughafen, wo sie in eine kleine Privatmaschine einstiegen. Sylwia nutzte die Zeit schonmal f&uuml;r einige Kampftechniken, die Markus auch in der Enge des Flugzeugs lernen konnte. Er war so gut, dass er sogar schon ein wenig das Feuer und die Erde beherrschen konnte. <br />
<br />
Als Markus aus der Maschine stieg, sah er nur einige Holzbaracken und einige kahle B&auml;ume. Der Blick auf den Horizont wurde durch riesige Felsmassive versperrt. Sylwia trieb ihn vorw&auml;rts und nach einigen Schritten hatte er das Gef&uuml;hl durch ein Tor getreten zu sein. <br />
Pl&ouml;tzlich war es &uuml;berhaupt nicht mehr kalt, sondern am Himmel strahlte die Sonne, etliche wundersch&ouml;ne, gr&uuml;ne B&auml;ume standen in langen Allen und es gab auch keine Felsmassive mehr sondern nur eine schier endlose Fl&auml;che dieser wundersch&ouml;nen Gegend. <br />
&bdquo;Wow!&ldquo; <br />
&bdquo;Tja, das h&auml;ttest du wohl nicht erwartet, was Markus?&ldquo;, meinte Sylwia freundlich, &bdquo;Mal sehen ob Meister Chentu da ist oder ob er die Sch&uuml;ler verm&ouml;belt!&ldquo; <br />
Pl&ouml;tzlich sp&uuml;rte Markus etwas hinter seinem R&uuml;cken. Er ging in die Knie, rollte sich gleichzeitig zur Seite und sorgte daf&uuml;r, dass er in Kampfhaltung und um 180&deg; gewendet wieder stand. <br />
In die Knie gegangen, den linken Arm leicht angewinkelt vorgestreckt und den rechten Arm so angewinkelt, das der Ellenbogen einen 90&deg; Bogen erreichte hinter den Kopf haltend stand Markus bereit. <br />
Doch niemand war da. <br />
&bdquo;Hahaha&ldquo;, h&ouml;rte er hinter sich ein Lachen und da Sylwia nichts gemacht hatte, ging er aus der Kampfstellung und drehte sich um. Hinter ihm stand ein ca. 2m gro&szlig;er Mann, mit braunen Haaren und einem kleinen Ziegenbart. Er trug einen schwarz-roten Anzug und einen langen, wei&szlig;en Umhang. Pl&ouml;tzlich wehte ein heftiger Wind und sein Umhang machte sich geradezu selbstst&auml;ndig. Er umh&uuml;llte pl&ouml;tzlich, ohne das der Mann etwas getan h&auml;tte, seinen K&ouml;rper, anstatt in Windrichtung zu wehen. <br />
&bdquo;Was ist das?&ldquo;, meinte Markus ungl&auml;ubig. <br />
&bdquo;Das? Oh, nur etwas Magie. Aber, wer bist du eigentlich?&ldquo;, antwortet der Mann. <br />
&bdquo;Ich hei&szlig;e Markus. Und du?&ldquo; <br />
&bdquo;Das wirst du schon noch rausfinden. Folge mir!&ldquo; <br />
<br />
* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *  <br />
<b>Ich hab&rsquo;s ja gesagt...hehe...</b> <br />
<br />
Aber bevor ich&rsquo;s komplett vergesse, einige unter euch haben oder werden noch bemerkt (-en), dass ich ziemlich viel zitiere. Texte aus verschiedenen B&uuml;chern/Romanen (die noch kommen; k&ouml;nnen sowohl Sachb&uuml;cher, in unserer Welt existierende Romane oder in B&uuml;cher stehende B&uuml;cher sein &ndash; verst&auml;ndlich?), Liedtexte, usw. Das ist NICHT von mir, alles klar? <br />
Und von wem die Zitate am Anfang der Kapitel sind, steht meistens dabei. Wenn nicht, dann wei&szlig; ich es schlicht und ergreifend nicht. Gut? Gut! <br />
Was ich auch noch sagen sollte, die Geschichte war anfangs wirklich so geplant, dass der Titel &sbquo;D&auml;monen&lsquo; einen Sinn ergibt, dummerweise hat sie sich jetzt falsch entwickelt, ja, meine Schuld. <br />
Bis n&auml;chste Woche (sowas wollte ich schon immer sagen...)</p> ]]></description>
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