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13-07 und 23 Sekunden (Rhodgeß, Claas) - 3. Platz

3. März 2052, 20:31:53, Hamburg

Aus der Wohnung im ersten Stock der Wagnerstraße 42 drang laute Musik. Die Klänge einer elektronischen Gitarre vermischten sich mit den Drums und Bases eines Schlagzeugs, als sich Dante zu dem Rhythmus tanzend, in seine kleine Einbauküche begab und das magere Stück Soyfleisch in der Pfanne wendete. Seine Laune war so gut wie lange nicht mehr. Keine halbe Stunde war es her, dass er die von ihm verschuldete Explosion des Gastanks einer der Anlagen von Centauri Industries im Trideo hatte genießen dürfen. Als er nun daran dachte, breitete sich ein schmales Grinsen auf seinem dunkelhäutigen Gesicht aus. Wie sehr er die Centauris doch hasste. Mit schnellen Bewegungen tanzte er an der Wand mit der Durchreiche vorbei, zurück ins Wohnzimmer.

„God‘s loving, he likes his machine gun! You better check your mirror, hot action‘s gettin‘ nearer!“, begleitete er die beinahe siebzig Jahre alte Aufzeichnung, die aus den Boxen seiner betagten Stereoanlage dröhnte.

Dann hielt er inne und runzelte die Stirn. Etwas hatte sich in den Klang des Stückes gemischt. Mit zwei Schritten war er an der Anlage und ließ die Musik auf einen Knopfdruck hin verstummen. Tatsächlich. Das summende Geräusch der Türklingel durchflutete ein weiteres Mal das kleine Apartment. Prüfend ließ Dante seine Hand zu der Ares Predator sinken, die wie üblich in ihrem Oberschenkelhalfter ruhte, ging dann zur Gegensprechanlage und aktivierte sie.

„Drek…“, sprach er hinein und wartete einen Moment. Keine zwei Lidschläge später ertönte eine bekannte Stimme: „…ist was ihr draus macht!“ Dante musste schmunzeln, als er den Knopf zum Öffnen der Haustür drückte und seinen Besucher einließ.

Es dauerte nicht lange bis Cal auf dem fleckigen Sofa am Couchtisch saß und sich eine Zigarette anzündete. Die angebrochene Schachtel landete vernehmlich auf der polierten Glasplatte des Tisches, als Dante mit seinem Fleisch aus der Küche kam und sich zu ihm setzte. Für einen Moment saßen der Elf und sein menschlicher Gast schweigend nebeneinander. Dante kaute auf dem fleischlosen Steak herum und Cal ließ die rötliche Glut seiner Zigarette aufleuchten. Dann ergriff der Norm das Wort. „Wir kommen gerade von Schmidt. Dachte mir, dass du dich vielleicht für das, was er uns zu sagen hatte interessierst…“, mit einem selbstgefälligen Lächeln machte Cal eine Pause und genoss sichtlich die Aufmerksamkeit seines Freundes, während er sich in die Kissen zurücklehnte. „…geht um Centauri Industries.“, fügte er dann mit einem hässlichen Grinsen an und stieß den Rauch aus seinen Lungen in die Luft der Ein-Zimmer Wohnung.

Dante aktivierte seine Reflexbooster, ließ seine Hand übernatürlich schnell vorzucken und entwand Cal den Glimmstängel, ehe er ihn ohne zu zögern auf seinem Essen ausdrückte. Bodyware hatte eben doch etwas für sich. „Keine Ahnung, warum du versuchst dich mit dem Zeug umzubringen, die Mühe wird dir irgendein Kon sowieso früher oder später abnehmen. Und spar dir die theatralischen Pausen. Sag mir einfach worum es geht.“

Cal sah bedauernd zu seiner Zigarette und seufzte. „Ein paar von deren Execs, den hohen Tieren, treffen sich im Astoria zu einer Konferenz. Man… Sieben auf einen Streich!“ Dantes Blick wurde starr. Centauri Industries hatte ihm vor Jahren etwas Wertvolles genommen und er nutzte seitdem jede Gelegenheit diesen Verlust irgendwie zu kompensieren. Sieben ihrer Execs auf einen Schlag… Die beste Nachricht des Tages.

Langsam hob er den Blick und sah zu Cal. „Ich besorge ‘nen Grundriss, versuch du was über die Sicherheitsvorkehrungen rauszufinden. Is‘ zwar nicht deren Zentrale, aber die werden ihre Execs da nicht unbewacht rumlaufen lassen.“

Cal griff nach seiner Kippenschachtel und steckte sie in die Innentasche seiner Jacke. „Gut, ich gebe Add bescheid, damit sie sich um die nötige Ausrüstung kümmert.“ Dann erhob sich der dunkelhaarige Schönling vom Sofa und ging zur Tür. Lass dein Kommlink auf Empfang.“ folgte ihm Dantes Stimme.

Als er die Tür in ihr Schloss fallen hörte, lag sein Deck bereits auf seinem Schoß. Einige Minuten später hatte er sich in den Host des Astoria eingeklinkt. Die Execs hatten zwar aller Wahrscheinlichkeit nach keine Reservierungen auf ihre wirklichen Namen, aber es war mit Sicherheit hinterlegt, welche Zimmer von Centauri Industries gebucht worden waren. Mit einem schmalen Lächeln auf den Lippen umging er die Sicherheitssysteme auf Matrixebene und begann die Kundenvermerke zu durchforsten.

Als er die ersten Centauri Industries-Beleginformationen hinter sich hatte, runzelte er die Stirn. Neben den Einträgen der Centauris gab es auch bestätigte Zimmer für Mitarbeiter des Hanse-Security Sicherheitsdienstes. Damit war wenigstens klar, mit wem sich die Execs besprechen wollten und warum sie es auf neutralem Gebiet taten.

Nur kurze Zeit später hatte er die entsprechenden Daten, Grundrisse der jeweiligen Etagen, auf einen Chip kopiert und sich vom Astoria-Host gelöst. In zwei Tagen hatte Centauri Industries den teuersten Konferenzraum des ganzen Hotels für mehrere Stunden gemietet – das war ihr Zeitfenster diese Arschlöcher aus dem Weg zu räumen.

Er erhob sich aus den weichen Kissen des Sofas und ging zur Küchenzeile. Dort nahm er eine Flasche Whiskey aus dem Schrank und füllte ein sauberes Glas zwei Finger breit, ehe er zum Couchtisch zurückging und das kühle Getränk an seine Schläfe hielt.

Ein direkter Angriff kam nicht in Frage. Der Personenschutz der Execs, die Leute von HanSec und das hoteleigene Wachpersonal hätten sie innerhalb von weniger als einer Minute gegeekt und in Müllcontainer verladen, um sie darin verwesen zu lassen.

Nachdenklich kaute er auf seiner Unterlippe herum und starrte an die weiße Wand hinter dem Trideo. Vor seinen Augen erschien das Gesicht einer filigranen Elfe mit ebenholzschwarzer Haut. Ihre mandelförmigen Augen waren in Furcht geweitet und sie schien zu schreien. Mit einem harschen Kopfschütteln brachte er sich zurück in die Realität und leerte seinen synthetischen Whiskey mit einem Zug. Es brannte in seinem Hals, als er das Glas auf der Tischplatte stehen ließ und sich erhob, um ein paar Schritte zu tun. Ankh'ila war tot, damit musste er sich abfinden. Die Konzernsicherheit des Centaurikonglomerats hatte seine Geliebte vor Jahren, lange bevor er auf Caldaka und Adune getroffen war, auf einem Run niedergeschossen und er selbst war nur knapp mit dem Leben davongekommen.

Ein kurzes Schaudern überlief Dantes hochgewachsenen Körper, als er seine Gedanken aus den Erinnerungen riss und sie wieder auf sein aktuelles Problem lenkte.

Die Grundrisse hatten ihm Wartungsschächte in den Wänden offenbart, die breit genug waren, um in ihnen nach oben zu klettern. Ihm war nicht entgangen, dass die Schächte verkabelt und alarmgesichert waren. Add war gut, aber er wagte zu bezweifeln, dass sie die gesamte Gebäudesicherheit des Astoria auf einen Schlag deaktivieren und die Kameras beschäftigen konnte.

Noch immer grübelnd ging er in die Küche zurück und machte sich eine Tasse heißen Soykafs. Das Zeug war schwarz wie seine Haut und taugte sicher auch als Schmieröl, aber es hatte einen entscheidenden Vorteil: Es war billig.

Vorsichtig nahm er einen Schluck des dampfenden Kaffeeersatzes und sah auf den Bildschirm seines Trideos, auf den er die Grundrisse umgeleitet hatte. Die Zimmer der Execs nahmen die siebte Etage des Gebäudes vollständig in Beschlag, aber im sechsten Stockwerk gab es noch drei freie Räume.

Auf seiner angespannten Miene breitete sich der Anflug eines Lächelns aus, als er sein Kommlink IV aktivierte: „Cal? Ich weiß wie wir an sie rankommen...“
5. März 2052, 12:59:07, Hamburg

Das leise Piepen mit dem die Wegfahrsperre sich aktivierte, untermalte das Geräusch des ersterbenden Motors, als Cal den dunklen Mitsubishi Nightsky, den er durch die Straßen der Stadt bis zum Parkplatz des Astoria gehetzt hatte, abstellte. Den hitzköpfigen Straßensamurai in einem Anzug zu sehen, war ein ungewohnter Anblick und auch bei Dante selbst war es schon eine Weile her, dass er das letzte Mal Hemd und Krawatte getragen hatte. Rasch warf er einen Blick auf die Digitaluhr, die in die Mitte des Armaturenbretts eingelassen war. Sie waren ein wenig zu früh dran, aber das erlaubte ihnen die Kommunikation zu testen und abzuwarten ob Add tatsächlich so leicht in die Sicherheitssysteme käme, wie sie behauptet hatte.

Mit einem Griff löste Dante seinen Sicherheitsgurt, blieb aber sitzen und betrachtete den Eingang des Hotels. Durch die Glasfront des Astoria zeichnete sich die Lobby des Wolkenkratzers kristallklar ab. Ein Page in Uniform nahm gerade die Koffer eines älteren Ehepaars entgegen. Add war zwei Tage zuvor in den Reservierungsdienst des großen Hotels eingedrungen und hatte zwei Reservierungen im sechsten Stock vorgenommen, die es ihnen erlauben würden als Gäste des Hauses zumindest bis in die Etage unter den Execs zu gelangen. Die blonde Deckerin mit einer Haut blass wie der Mond, saß einige Blocks entfernt in einem umgebauten Lieferwagen, von wo aus sie auf die Kameras der sechsten und siebten Etage zugreifen wollte.

Der Plan sah vor, dass Cal und Dante als angemeldete Gäste kurz nach Beginn des Konzerntreffens in ihre Zimmer einchecken sollten. Im sechsten Stock angekommen, würden sie einen der Wäscheschächte benutzen, um eine Etage nach oben zu gelangen und dort die Zimmer der Execs mit C4-Sprengsätzen versehen. Diese Vorgehensweise hatte gleich mehrere Vorteile: Erstens musste Adune nicht die Sicherheit des ganzen Hauses kontrollieren, sondern lediglich die des sechsten und siebten Stocks. Zweitens konnten sie das Sicherheitspersonal auf dem Hin-und Rückweg ohne Bedenken passieren und drittens aus sicherer Entfernung zusehen, wie die Execs zum Teufel gingen.

Mit ernster Miene aktivierte Dante sein Kommlink IV: „Add? Wie weit bist du?“ „Bin fast fertig.“, erklang die helle Stimme der Deckerin monoton in seinem Kopf, „Ich lege die Kameras per Brücke auf eine Schleife, dann sehen die Sicherheitsteams nur leere, ruhige Flure.“

„Gut, wir gehen rein. Wünsch uns Glück!“ Tief durchatmend sah der dunkelhäutige Elf zu Cal hinüber. Der hatte seine langen dunklen Haare mit einem Zopfgummi in seriösem Schwarz gebändigt und setzte eine Sonnenbrille auf, von der er offenbar dachte, sie passe zu einem Mann von Welt. Dante konnte nur hoffen, dass der Straßensamurai die Nerven behielt. In brenzlichen Situationen neigte er dann und wann zu Kurzschlussreaktionen. „Alles klar, Chummer?“, fragte Dante leise, als er sich aus dem Wagen schob. „Worauf du einen lassen kannst.“, antwortete der Samurai und stellte die Diebstahlsicherung des Wagens auf verstümmeln.

Als sie Seite an Seite die Lobby des Astoria betraten, sah Dante auf die Uhr, die auf seiner Netzhaut eingeblendet war. Sie zeigte 13:02:01. Das Treffen der Konzernangehörigen hatte begonnen. Ein flüchtiger Blick offenbarte ihm, dass der Empfang von einem Lohnsklaven besetzt war, der sich bemühte seinen unbedeutenden Job durch ein makelloses Äußeres zu überspielen.

Ein leises Surren kündigte an, dass Add ihr Kommlink aktiviert hatte: „Dante, ich habe gerade ein Gespräch abgefangen. Einer der Execs verspätet sich... Irgendwas von einem explodierten Gastank vor ein paar Tagen. Der Beginn der Besprechung ist um 15 Minuten verschoben worden, ihr werdet also eine Weile in euren Zimmer trödeln müssen, ehe ihr hoch könnt.“

Mit dem Seufzen eines hart arbeitenden Konzernangestellten wandte er sich in Richtung seines Begleiters, als sein Blick auf eine zierliche Elfe in nadelgestreiftem Hosenanzug fiel, die ihn anstarrte. An ihrem Revert prangte ein Anstecker mit dem Emblem von Centauri Industries. Dante fühlte sich wie versteinert.

Von einer Sekunde auf die andere schien sein Herz stehen geblieben zu sein. Diese mandelförmigen Augen, die dunkle Haut, das vertraute Gesicht. Das war unmöglich! Ankh'ila erwachte zuerst aus ihrer Trance. Sie löste das mobile Telekom, mit dem sie bis eben telefoniert hatte von ihrem Ohr und sah ihn fassungslos an: „Was machst du hier?“ Dantes Mund klappte auf, seine Gedanken schwirrten wild durcheinander und widerstreitende Gefühle legten ihn lahm. Noch ehe er sich wieder regen konnte, blitzte das Mündungsfeuer von Cals Waffe in seinem Augenwinkel auf. Der schallgedämpfte Schuss der Pistole war nicht lauter als das Zerbrechen eines krümeligen Kekses, warf die dunkelhäutige Elfe aber brutal herum und schleuderte sie zu Boden. „Drek, Dante! Die Schlampe hat dich erkannt! Weg hier, ehe die Exkremente durch den Ventilator fliegen!“

Adrenalin schoss durch den Körper des Elfen, als in der Lobby die Hölle losbrach. Angestellte und Gäste hechteten auf den Boden, als die anwesenden Sicherheitsteams das Feuer eröffneten. Dantes beschleunigte Reflexe setzten ein, als er sich zur Seite warf, um hinter dem Empfangstresen Deckung zu suchen. Ein Telekom, zwei Bildschirme und ein Credstick stürzten zu Boden, als er, begleitet von einem leisen Quietschen, über das polierte Walnussholz rutschte.

Eine Kugel traf ihn schmerzhaft in die Seite, wurde aber von dem Kevlar, das in seinen Anzug eingenäht war gestoppt, ehe sie in seinen Körper eindringen konnte. Für einen kräftigen Bluterguss würde der Treffer, der ihn mühelos von dem Tresen fegte, dennoch reichen. Er schlug hart in der relativen Sicherheit des Empfangsbereiches auf und schüttelte den Kopf, um die Schmerzen des Aufschlags zu vertreiben. Als er nach seiner Pistole griff, die bisher in seinem Schulterholster geruht hatte, sah er, dass Cal eine ältere Dame als lebenden Schutzschild vor sich hielt und auf dem Weg zum Ausgang war. Er hatte Cal und Add nie von Ankh'ila erzählt, möglicherweise war das ein Fehler gewesen.

Ein Kugelhagel durchsiebte das Holz knapp neben seinem Rücken und zwang ihn sich wieder auf die Situation zu konzentrieren. Die Sicherheitsteams trugen Kevlarpanzerung und er hatte sieben Hohlmantelgeschosse – also keine Chance. Sie würden die Treffer kaum spüren. Rasch sprang er auf und gab ein paar ungezielte Schüsse in Richtung der vorrückenden Securityeinheiten ab, ehe er sich wieder hinter den Tresen zurückzog. Tränen brannten in seinen Augen. Das war Ankh'ila gewesen, ohne jeden Zweifel. Aber... Sie war damals gestorben, er hatte gesehen, wie sie von Kugeln durchlöchert worden war. Er hatte doch... Er weitete seine Augen, als ihn die Wahrheit durchfuhr. Er war getäuscht worden. Sie hatte ihn verkauft...hatte ihn an Centauri Industries verkauft.

Das Dröhnen eines Helikopters kündigte die Ankunft eines High Threat Response Teams von DocWagon an, das nur Sekunden später die angeschossene Elfe in der Lobby sicherte. Jetzt hatte er das Dilemma. Er musste hier raus, ehe auch noch die HanSec-Einheiten auftauchten. Er setzte alles auf eine Karte und begann zu rennen. Sein Ziel war die Angestelltentür im rückwärtigen Bereich. Wenn er nur die Vorhalle verlassen konnte... Hinter ihm spuckten Maschinenpistolen Tod und Verderben, als er die Deckung des Tresens verließ und zur Tür rannte.

Er war bis auf zwei Schritt an sie herangekommen, als er eine Bewegung am Rande seines Sichtfelds wahrnahm. Er spürte wie sich etwas in die Haut seiner linken Hand bohrte und hörte das elektrische Summen eines Tasers, ehe er die Kontrolle über seine Muskulatur verlor und dumpf auf dem Boden aufschlug. Bevor Dantes Bewusstsein erlosch, verschwand die Uhr auf seiner Netzhaut und hinterließ wie eingebrannt die letzte Anzeige: 13:07:23.

Die Geschichte als download: 13-07 und 23 Sekunden.pdf

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Statistik:
gelesen: 375 mal
Wörter: 2861
geschrieben am: Wed, 25 May 2011
Kommentare 2



Artikel bewerten: 4.0 von 5 Punkten

Komentare
Sat, 21 Jan 2012 um 9:48 PM, von Gast
Ich mag Shadowrungeschichten, die ohne Matrix und Magie auskommen. Guter Twist; nicht neu, aber gut... ein paar Kommafehler, zwei auffällige Wiederholungen ("Miene" und "schmales Grinsen/Lächeln"), nichts verdammungswürdiges also. Nur das mit den Exkrementen und dem Ventilator stört mich - das ist ein nur im Englischen geläufiges Idiom ("the shit hits the fan"), was den Autor dem Verdacht aussetzen könnte, er habe die Geschichte nicht selbst verfasst, sondern aus dem Englischen übersetzt. Vermutlich fand er die Wendung aber schlicht cool und hat sie ins Deutsche übertragen ("Das wollt ich schon immer mal sagen!") ; ich behaupte halt, dass der Ausdruck auf Deutsch nicht gut kommt und dass es Alternativen gibt, die natürlicher klingen.

Fri, 27 May 2011 um 5:50 PM, von Admin
*lol* Naja... passiert... auch sowas wie GEschichte und wenn man den Fehler ausbessert, dann geht auf einmal der Link nicht mehr; siehe "Der Auserwählte" :( Tut mir leid... da müssen wir auf den Chef warten, damit er es ausbessert...

Fri, 27 May 2011 um 1:16 PM, von Gast
Kurz angemerkt:
"3. Platz im helden.de Geschichtenwettbewerb "Helden im Einsatz". Ein Einsatz des jungen Runners _Date_ hält eine große Überraschung bereit; die Vergangenheit holt ihn ein."

Er heißt Dante... ;) "Date" wäre für einen Runner als Name wohl etwas zu tuffig. :D


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