Helden.de » Meister » Meisterratgeber-klassik » 10 Wege einen Munchkin zur Räson zu bringen
Wer kennt sie noch nicht, die Schrecken jeder Rollenspielrunde? Hier stellen wie euch ein paar der Lieblinge vor und geben euch auch ein paar Tipps, wie man am besten mit ihnen umgeht.
Powergamer - haben immer den besten Charakter, dabei ist es ihnen egal, ob der regelgerecht und fair zustande gekommen ist.
Regelanwälte - kennen jedes Komma und jeden Punkt auf den Seiten der Regelbeschreibung, wenn etwas völlig unrealistisch ist, aber zu ihrem Vorteil ausgelegt werden kann, werden sie es gnadenlos ausnutzen.
Spotlightdiebe - lassen andere Mitspieler nicht zu Wort kommen und versuchen sich immer in den Vordergrund zu drängeln.
Munchkins - Spieler, die jede Regel für sich auslegen und/oder umgehen können; ein Munchkin ist meistens Powergamer, Regelanwalt und Spotlightdieb in einer Person.
In der Regel ist die Klugheit dieser Spieler durchschnittlich. Richtig schlimm wird es mit schlauen Munchkins, Hier unser zehn besten Tips, wie man mit den Muchkins trotz ihrer negativen Anwandlungen spielen kann:
1. Kill ihn, den Charakter - nicht den Spieler!
Wenn man merkt, daß ein Charakter unrealistisch gut ist und stärker als die Regeln es zulassen, dann stirbt er heldenhaft aber garantiert. Das klingt zwar hart, ist aber extrem erzieherisch und läßt anderen Mitspielern auch eine Chance.
Quadratisch praktisch gut.
2. Fallen und NSC
Wenn Regelanwälte und Munchkins dabei sind, kann man sie durch Fallen oder bösartige Nichtspieler-Charaktere austricksen. Kein Superman-Charakter ist schlauer als ein Master, denn der Master ist die Welt.
3. Plötzliche Realitätsverschiebungen
Typisches Beispiel passiert im Kampf, wenn der Regelanwalt dem Spielleiter vorschreiben will, daß ein gegenerische NPC nur noch wenige Lebenspunkte haben kann. Dann gibt es entweder eine göttliche Heilung oder ein zusätzlicher Helfer oder langjähriger Freund (zufällig ein erfahrener Kämpe) taucht auch in geschlossenen Räumen auf. Der Master macht deutlich dabei, daß es eine Reaktion auf das unsoziale Verhalten des Spielers ist. Die Reaktion muß überdeutlich ausfallen, sonst ist der erzieherische Wert dieser Handlung verflogen.
4. Ignoranz
Solange es nicht wirklich grauenhaft störend ist, sollte man den Munchkin einen Munchkin sein lassen und ihm seinen Spass beim Spiel lassen. Dabei aber nicht mehr auf ihn eingehen, wenn er sich durch Selbstdarstellung "ich bin der größte" oder durch Regeldiskussionen in den Vordergrund stellen will.
5. Niederlabern
Den Munchkin solange belabern, bis er die Lust am verliert und freiwillig sein Diskutieren aufgibt. Das erfordert aber sehr viel Geduld. Außerdem ist es für die anderen am Spieltisch eher langweilig, als nett.
6. Ausmanövrieren
Nur noch solche Abenteuer spielen in denen die Fertigkeiten des Spielercharakters des Munchkins völlig sinnlos sind. Das solange durchhalten, bis er umgeschwenkt ist und für die aktuellen Szenarien seinen Charakter optimiert hat, dann gnadenlos zurück zum alten Schema.
7. Ohne Regeln
Einfach alle Regeln ignorieren, damit rechnet niemand. Weniger Proben, mehr Meisterentscheide.
8. Echtes Rollenspiel
So weit wie möglich die Abenteuer spielen, die das Spielen einer Rolle, das Mitdenken und das Spielen fördern, so daß die Fertigkeiten der Charakter unwichtig werden.
8. Systemwechsel
Mal ein neues System spielen, das schafft ein paar Sitzungen Ruhe.
9. Gib den NSC Intelligenz
Wenn ein Munchkin sich, wie so oft, auf den Kampf spezialisiert, dann sollte man die Nichtspieler-Charaktere schlauer machen und durch Taktik gewinnen lassen. So sorgt ein Bogenschütze auf einem Balkon für ein echtes Problem, wenn etwas die Bewegungsfähigkeit des Charakters einschränkt.
Es soll auch Verhandlungsmunchkins geben. Sie mpüssen mit allen Personen und jedem NSC diskutieren und sind immer die geeigneteten Gesprächspartner. Hier sollte man sie mit NSC konfrontieren, wie die sie der denkbar ungeeignete Verhandlungspartner sind.
10. Reden
Sprich mit dem Spieler und diskutiere in der Gruppe das Problem, vielleicht ist der Munchkin sich seines Verhaltens nicht bewußt und nervt nicht mit Absicht. Probieren kann man es ja.
Dieser Artikel basiert inhaltlich zum Teil auf Meldungen in der Newsgroup "de.rec.spiele.rpg.misc".
Jens Peter Kleinau
Powergamer - haben immer den besten Charakter, dabei ist es ihnen egal, ob der regelgerecht und fair zustande gekommen ist.
Regelanwälte - kennen jedes Komma und jeden Punkt auf den Seiten der Regelbeschreibung, wenn etwas völlig unrealistisch ist, aber zu ihrem Vorteil ausgelegt werden kann, werden sie es gnadenlos ausnutzen.
Spotlightdiebe - lassen andere Mitspieler nicht zu Wort kommen und versuchen sich immer in den Vordergrund zu drängeln.
Munchkins - Spieler, die jede Regel für sich auslegen und/oder umgehen können; ein Munchkin ist meistens Powergamer, Regelanwalt und Spotlightdieb in einer Person.
In der Regel ist die Klugheit dieser Spieler durchschnittlich. Richtig schlimm wird es mit schlauen Munchkins, Hier unser zehn besten Tips, wie man mit den Muchkins trotz ihrer negativen Anwandlungen spielen kann:
1. Kill ihn, den Charakter - nicht den Spieler!
Wenn man merkt, daß ein Charakter unrealistisch gut ist und stärker als die Regeln es zulassen, dann stirbt er heldenhaft aber garantiert. Das klingt zwar hart, ist aber extrem erzieherisch und läßt anderen Mitspielern auch eine Chance.
Quadratisch praktisch gut.
2. Fallen und NSC
Wenn Regelanwälte und Munchkins dabei sind, kann man sie durch Fallen oder bösartige Nichtspieler-Charaktere austricksen. Kein Superman-Charakter ist schlauer als ein Master, denn der Master ist die Welt.
3. Plötzliche Realitätsverschiebungen
Typisches Beispiel passiert im Kampf, wenn der Regelanwalt dem Spielleiter vorschreiben will, daß ein gegenerische NPC nur noch wenige Lebenspunkte haben kann. Dann gibt es entweder eine göttliche Heilung oder ein zusätzlicher Helfer oder langjähriger Freund (zufällig ein erfahrener Kämpe) taucht auch in geschlossenen Räumen auf. Der Master macht deutlich dabei, daß es eine Reaktion auf das unsoziale Verhalten des Spielers ist. Die Reaktion muß überdeutlich ausfallen, sonst ist der erzieherische Wert dieser Handlung verflogen.
4. Ignoranz
Solange es nicht wirklich grauenhaft störend ist, sollte man den Munchkin einen Munchkin sein lassen und ihm seinen Spass beim Spiel lassen. Dabei aber nicht mehr auf ihn eingehen, wenn er sich durch Selbstdarstellung "ich bin der größte" oder durch Regeldiskussionen in den Vordergrund stellen will.
5. Niederlabern
Den Munchkin solange belabern, bis er die Lust am verliert und freiwillig sein Diskutieren aufgibt. Das erfordert aber sehr viel Geduld. Außerdem ist es für die anderen am Spieltisch eher langweilig, als nett.
6. Ausmanövrieren
Nur noch solche Abenteuer spielen in denen die Fertigkeiten des Spielercharakters des Munchkins völlig sinnlos sind. Das solange durchhalten, bis er umgeschwenkt ist und für die aktuellen Szenarien seinen Charakter optimiert hat, dann gnadenlos zurück zum alten Schema.
7. Ohne Regeln
Einfach alle Regeln ignorieren, damit rechnet niemand. Weniger Proben, mehr Meisterentscheide.
8. Echtes Rollenspiel
So weit wie möglich die Abenteuer spielen, die das Spielen einer Rolle, das Mitdenken und das Spielen fördern, so daß die Fertigkeiten der Charakter unwichtig werden.
8. Systemwechsel
Mal ein neues System spielen, das schafft ein paar Sitzungen Ruhe.
9. Gib den NSC Intelligenz
Wenn ein Munchkin sich, wie so oft, auf den Kampf spezialisiert, dann sollte man die Nichtspieler-Charaktere schlauer machen und durch Taktik gewinnen lassen. So sorgt ein Bogenschütze auf einem Balkon für ein echtes Problem, wenn etwas die Bewegungsfähigkeit des Charakters einschränkt.
Es soll auch Verhandlungsmunchkins geben. Sie mpüssen mit allen Personen und jedem NSC diskutieren und sind immer die geeigneteten Gesprächspartner. Hier sollte man sie mit NSC konfrontieren, wie die sie der denkbar ungeeignete Verhandlungspartner sind.
10. Reden
Sprich mit dem Spieler und diskutiere in der Gruppe das Problem, vielleicht ist der Munchkin sich seines Verhaltens nicht bewußt und nervt nicht mit Absicht. Probieren kann man es ja.
Dieser Artikel basiert inhaltlich zum Teil auf Meldungen in der Newsgroup "de.rec.spiele.rpg.misc".
Jens Peter Kleinau
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geschrieben am: Thu, 19 Mar 2009
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