Helden.de » Reviews » Cthulhu » Innsmouth – Küstenstadt am Teufelsriff
Meinung:
Der nunmehr dritte Band der Quellenbandreihe beschäftigt sich mit der verdorbenen Küstenstadt Innsmouth im Nordosten der USA. Einst war der Ort eine blühende Stadt, doch nicht so in den Erzählungen von Lovecraft. Sein Innsmouth ist düster, verfallen und von Mächten jenseits der Vorstellungskraft verdorben.
Ebenso wie die Stadt selber sind auch ihre Bewohner verdorben, verdorben von machtvollen Bündnissen mit einem dunklen Kult. Vor der Küste lauert etwas unsagbar Böses im Meer.
In vier Kapiteln wird die Stadt vorgestellt.
“Willkommen in Innsmouth“ ist das erste Kapitel betitelt, hier erfahren wir etwas über die Lage und bekommen eine recht genaue Beschreibung, der offiziellen und der verborgenen Geschichte. Das zweite Kapitel „Leben in Innsmouth“ biete eine bunte Mischung an Informationen angefangen beim Klima, über die Rechtssprechung in der Stadt bis hin zu Myhten und Gerüchten. Im dritten Kapitel „Schatten über Innsmouth“ beschreibt das was mit den Bewohnern der Stadt passierte als sie sich mit den „Tiefen Wesen“ einließen und welche Kulte die Stadt verderben. Das vierte Kapitel liefert eine detaillierte Beschreibung der Stadt und ihrer Viertel. Dabei wird auch auf zahlreiche einzelne Gebäude und Bewohner eingegangen. Ebenso wird die Umgebung der Stadt beschrieben. Dem Band liegt eine großformatige Karte der Stadt und ihrer Umgebung bei.
Neben der Vorstellung der Stadt liefert der Band auch noch sechs recht umfassend ausgearbeitet Abenteuer.
„Das Erbe der Crawfords“ Einer der Charaktere macht eine Erbschaft. Doch vielleicht hat er mehr geerbt als ihm lief ist.
„Der Einsame im Sumpf“ archäologischen Ausgrabungen in der Umgebung fordern etwas zu Tage, das besser verborgen geblieben wäre.
„Mary“ eine Verfolgungsjagd durch Arkham und Innsmouth
„Ein alter Bekannter“ merkwürdige Vorgänge auf einer Farm im Umland der Stadt
„Die Innsmouth-Connection“ in einem altes Herrenhaus soll es spuken.
„Fischfutter“ während eine Schiffsfahrt wird man entführt und muss sich und andere befreien.
Von der Stimmung her werden in diesen Abenteuern die Elemente Gruseln und Horror bedient.
Die Kombination aus Quellenband und Abenteuersammlung finde ich sehr gelungen, da man hier ohne zusätzliches Material zu besitzen spannende Spielabende gestalten kann.
Wie üblich ist der Hardcoverband stabil und sauber verarbeitet. Das Layout ist übersichtlich und es finden sich neben den historischen Fotos auch einige Karten und Übersichten.
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Fazit: |
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gelesen: 127 mal
Wörter: 819
geschrieben am: Sun, 13 Nov 2011
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Artikel bewerten: 4.0 von 5 Punkten
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