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Die Wächter von Astaria 3: Der brennende Berg (Finn, Thomas)

Die Wächter von Astaria 3: Der brennende Berg (Finn, Thomas) Klappe:

Autor
Thomas Finn wurde 1967 in Chicago geboren und lebt heute in Hamburg. Bekannt wurde er als Mitautor des Fantasy-Rollenspiels ?Das schwarze Auge?. Nachdem er einige Jahre als Lektor und Dramaturg tätig war, arbeitet er heute hauptberuflich als Roman-, Spiele-, Theater- und Drehbuchautor.

Buch
Ritter Fabio rüstet sich zum letzten Kampf, denn das Goblinheer des bösen Astronos steht vor Firenze. Doch zuvor muss er Sternendeuterin Celeste aus den Verliesen der Höhlenstadt Zagrab befreien.

Heerscharen von Goblins erobern das Königreich Astaria, während immer mehr Sternenvampire auf die Erde gelangen. Ritter Fabio und seine Gefährten müssen Sternendeuterin Celeste aus den Verliesen der Höhlenstadt Zagrab befreien, seiner einzigen Verbündeten gegen die Mächte der Finsternis. Wird es Fabio gelingen, das Geheimnis um die letzte magische Waffe zu lüften? Nur mit ihr kann sein Todfeind Astronos endgültig besiegt werden ...
Meinung:

Nach den ersten beiden Bänden dieser Trilogie musste ich natürlich die Erzählung bis zum großen Ende mitverfolgen. Beim Lesen des Buchs habe ich allerdings ein lachendes und ein weinendes Auge gehabt.
Das lachende Auge hat sich wie zuvor an der schriftstellerischen Freude von Thomas Finn erfreut, der ohne nachzulassen auch im dritten Band sein erzählerisches Talent sprudeln lässt. Wieder einmal kann der Leser nicht anders, als das Buch bis zum Ende durchzulesen - wenn es geht, in einem Zug.
Doch dies ist dieses Mal nur die eine Seite der Medallie. Denn wie schon im Buch zuvor sind auch die Protagonisten einem Entwicklungsprozess unterworfen. Sie werden älter, reifer und mit ihrem Wachstum wachsen auch die Aufgaben, mit denen sie es zu tun bekommen. (ich muss jetzt leider ein wenig spoilern, wer nichts über den Inhalt erfahren möchte, sollte JETZT hier aufhören und gleich zum Fazit übergehen)

Also, wir waren bei den wachsenden Aufgaben stehen geblieben. Wie es sich für den letzten Teil einer Erzählserie gehört, steht am Ende die Rettung der Welt an. Und hier wird aus allen Rohren geschossen.
Meiner Meinung passt das Feuerwerk an magischen und mechanischen Wunderwaffen nicht ganz in die zuvor recht feinsinnig aufgebaute Welt und hier wird etwas zu sehr mit Kanonen auf Sterne geschossen. So weint ein Auge beim Lesen stets ein wenig mit, wenn das Land Astaria grausam und im tobenden Kriegslärm zerrissen wird. Etwas zu tobend, wenn man den direkten Vergleich zum ersten Band sucht.
Sicher, wenn es um das Schicksal der Welt geht, sollen alle Register gezogen werden, aber die im Vergleich zu den ersten Bänden zum Teil recht drastischen Schilderungen der Kampfszenen ergeben kein insgesamt schlüssiges Gesamtbild.

Fazit:
Dieses Buch vervollständigt den Astaria-Zyklus, fährt am Ende aber recht schwere Geschütze auf, die die liebevoll gezeichnete Welt ins Chaos und den Leser in leichte Verwirrung stürzen wollen. Nichtsdestotrotz ist es der fulminante Höhepunkte einer wirklich tollen Trilogie!






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Statistik:
gelesen: 519 mal
Wörter: 669
geschrieben am: Sat, 24 Apr 2010
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