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Klappe: Hunt Jackson führt ein gutes Leben. Bis er eine Lebensversicherung abschließt. Ein Fehler. Denn er hat das Kleingedruckte nicht gelesen: Sollten Sie Drohanrufe von uns erhalten, legen Sie bitte nicht auf Sollten wir Ihre Wohnung verwüsten, rufen Sie nicht die Polizei Sollten wir Sie in ein Sanatorium zwangseinweisen, hat Flucht keinen Sinn Und sollten wir als Rückversicherung ein Stück Menschenfleisch benötigen: Laufen Sie ruhig. Wir finden Sie überallHunt Jackson führt ein gutes Leben. Bis er eine Lebensversicherung abschließt. Ein Fehler. Denn er hat das Kleingedruckte nicht gelesen: Sollten Sie Drohanrufe von uns erhalten, legen Sie bitte nicht auf Sollten wir Ihre Wohnung verwüsten, rufen Sie nicht die Polizei Sollten wir Sie in ein Sanatorium zwangseinweisen, hat Flucht keinen Sinn Und sollten wir als Rückversicherung ein Stück Menschenfleisch benötigen: Laufen Sie ruhig. Wir finden Sie überall |
Nach "Böse" nun das zweite Buch von Bentley Little, das ich mir zu Gemüte geführt habe.
Wie man den Titel für die deutsche Übersetzung ermittelt hat, ist mir allerdings schleierhaft. Aus dem Original "The Policy" auf diesen, mit dem Inhalt in keiner Weise assoziierbaren Titel zu kommen ist schon eine echte Meisterleistung meiner Freunde von der Klappentextfront. Wobei der Klappentext hier einmal wirklich solide ausfällt. Wahrscheinlich funktioniert beides, ein vernünftiger Titel und ein korrekter Klappentext, eben nicht gleichzeitig.
Auch in "Fieber" hält das Böse in Gestalt von normalen und vertrauten Dingen Einzug in die uns bekannte Welt. Dieses Mal in Form eines Versicherungsvertreters, der Versicherungen für alle nur denkbaren Gegebenheiten im Angebot hat. Das Problem für die Protagonisten ist aber, dass sie diese Versicherungen eben abschließen müssen, weil sonst genau der Versicherungsfall eintritt.
So geraten sie immer Tiefer in den Strudel, der eine Versicherung nach der anderen nötig macht, bis sie schließlich aufbrechen die geheimnisvolle Versicherung zu finden um ihre Verträge zu lösen.
"Fieber" ist im Little typischen einfachen und gradlinigen Stil geschrieben, sowohl von der Story, als auch von der sprachlichen Gestaltung her. So kann man den Roman in einem Rutsch lesen, schneller als einem lieb ist, ist die Geschichte vorbei.
Das Ende ist leider wieder etwas unbefriedigend und hat etwas vom Geist aus der Maschine, hier hätte doch ein wenig mehr Überraschung vorhanden sein können.
| Fazit: Trotz des recht schwachen Endes ein sehr guter, spannender und wirklich unheimlicher Roman, der geschickt Normalität in einem grusligen Zerrspiegel abbildet. Lesen und gruseln |
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Statistik:
gelesen: 353 mal
Wörter: 623
geschrieben am: Wed, 2 Dec 2009
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